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	<title>WIENER</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>Wahljahr für Whisky-Freunde beginn</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Glenmorangie setzt beim nächsten Produkt auf Online-Demokratie
Dass heuer ein Super-Wahljahr in Österreich ansteht, dürfte sich herumgesprochen haben. Die neue Initiative&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/wahljahr-fur-whisky-freunde-beginn/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glenmorangie setzt beim nächsten Produkt auf Online-Demokratie</strong></p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Dr-Bill-Lumsden.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37759" title="GLENMORANGIE" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Dr-Bill-Lumsden-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Dass heuer ein Super-Wahljahr in Österreich ansteht, dürfte sich herumgesprochen haben. Die neue Initiative von Glenmorangie, der mit 16 Mitarbeitern kleinen, aber feinen Whisky-Destillerie passt da bestens dazu. Denn warum mit ungewissem Ausgang Produkte launchen, wenn in Zeiten des Online-Votings das ganze doch viel einfacher geht? So ähnlich dürfte Bill Lumsden, der Destillier-Chef der Schotten, gedacht haben und lässt die komplette 2014 geplante neue Edition von Whiskyfreunden weltweit mitgestalten.</p>
<p>60% des Geschmacks bringt das Holz ein, schätzt Lumsden, also wird rund um den Globus aus drei Fässern der liebste „Wood Finish“-Whisky gekürt. Die Nachreifung in Fässern anderer Weine oder Spirituosen hat Tradition im Hause Glenmorangie, seit man als erste Destillerie diese Art der Aromatisierung gewählt hat.</p>
<p>Bis Ende Juli kann noch über die geschmackliche Seite abgestimmt werden, danach werden Packung und Werbemotiv ebenfalls per Online-Demokratie bestimmt. Persönlicher Favorit war das Manzanilla-Fass, das eine relativ süße Variante darstellt. Während der Duft an Pumpernickel erinnert, wirkt der Whisky aus dem Sherry-Fass am harmonischsten und erinnert an schmelzige Schokolade (Gianduja, wer’s kennt). Röstig und schärfer wirkt der Getreidebrand im Burgunder-Fass, hier kommen Toffee und etwas Pfeffer sowie reife Himbeere durch. Das Bordeaux-Fass hingegen bringt eine sehr fruchtige Komponente ein: Marille und „Werther’s Echte“, dazu ein deutlich alkoholischer wirkender Glenmorangie zeigten im direkten Vergleich die wesentliche Rolle, die das Fass tatsächlich spielt. Quod erat demonstrandum!</p>
<p><strong>Bezugsquelle: Infos zur Cask Master-Aktion unter http://caskmasters.glenmorangie.com, die Glenmorangie-Range führt u. a. Interpar, www.weinwelt.at</strong></p>
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		<title>Jamie Olivers Revolutionäre in Wien</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein „Disco-Salat“ beim Aktionstag für frisch gekochtes Essen
Es braucht schon ein Imperium, wenn man es mit einem übermächtigen Gegner wie der Faulheit aufnehmen will. Also sch&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/jamie-olivers-revolutionare-in-wien/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/food.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37752" title="food" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/food-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ein „Disco-Salat“ beim Aktionstag für frisch gekochtes Essen</strong></p>
<p>Es braucht schon ein Imperium, wenn man es mit einem übermächtigen Gegner wie der Faulheit aufnehmen will. Also schwingt sich Jamie Oliver zum „Commandante“ auf und setzt die Ressourcen seiner Stiftung für die „Food Revolution“ ein. Ausgehend vom beklagenswerten Zustand der britischen Schulkantinen und seinen Erlebnissen im Fast Food-Land Amerika kämpft der Brit-Koch dafür, dass wieder mehr selbst, frisch und vor allem gesund gekocht wird.</p>
<p>Alle drei Kriterien erfüllt die Aktion, die sich Marko Ertl und Matthias Kroisz, Österreichs Männer für Jamie, für den <strong>17. Mai</strong> einfallen ließen. Gemeinsam mit Schulkindern wird aus nicht der Verkaufsnorm entsprechendem Gemüse öffentlich gekocht. „Disco Salat“ heißt die Aktion, die zeigen soll, dass Kochen, speziell gemeinsam, auch richtig Spaß macht. Weitere Ziele sind den Kindern einen praktischen, gesunden, richtigen Umgang mit Lebensmitteln näher bringen aufzuzeigen, wie viele frische und verwertbare Lebensmittel täglich weggeworfen werden und<br />
zu zeigen, wie kinderleicht es ist gesunde und schmackhafte Gerichte zuzubereiten</p>
<p>Die Rezept-Herrschaft an der Wiener Freyung haben Ertl und Kroisz, die als Betreiber der mobilen Küche namens „<a href="http://https://www.facebook.com/wrapstarsvienna)"><strong>Wrapstars</strong></a>“  ja etliche schnelle und gesunde Varianten kennen, satt zu werden. Aufgekocht wird von den kleinen und großen Revolutionären nämlich für die Passanten, die mit Salaten und Smoothies aus den frischen Zutaten versorgt werden. Hingehen und genießen, Zeichen setzen und nachahmen. Hasta siempre la vitoria, hätte Che Guevara wohl zwischen zwei Bissen Disco-Salat gerufen!<br />
<strong>Information: Den Disco-Salat schnippeln die revolutionären Wraper von 9 bis 15 Uhr auf der Freyung; Info zur Aktion der Jamie Oliver-Stiftung <a href="http://www.jamieoliver.com/us/foundation/jamies-food-revolution/home">hier</a>.</strong></p>
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		<title>Volt Festival 2013 &#8211; 1 x 2 Tagespässe zu gewinnen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Volt-Festival in Sopron.
Vier Tage Wahnsinns-Line Up in familiärer Atmosphäre. Vom 3. bis 6. Juli 2013. Gewinne 1 x 2 Tagespässe. Teilnahmeschluss: 1.6.2013. Genaues Line U&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/volt-festival-2013-1-x-2-tagespasse-zu-gewinnen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Volt-Festival in Sopron.</strong></p>
<p>Vier Tage Wahnsinns-Line Up in familiärer Atmosphäre. Vom 3. bis 6. Juli 2013. Gewinne 1 x 2 Tagespässe. Teilnahmeschluss: 1.6.2013. Genaues Line Up: <a href="http://www.voltfestival.at">www.voltfestival.at</a></p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/volt-festival.png"><img class="alignleft size-large wp-image-37699" title="volt festival" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/volt-festival-630x233.png" alt="" width="630" height="233" /></a></p>

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			<li id="li-118-1" class="cf-box-title">Wie heißt der Sänger von Queens Of The Stone Age? </li>
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			<li id="li-118-2" class="cf-box-title">Wer gewann den Amadeus 2013 für den besten Song? </li>
			<li id="li-118-2items" class="cf-box-group">
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			<li id="li-118-3" class="cf-box-title">Wo findet das Volt-Festival statt? </li>
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		<title>Das Volt Festival in Sopron</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Volt-Festival in Sopron.
Vier Tage Wahnsinns-Line Up in familiärer Atmosphäre. Vom 3. bis 6. Juli 2013. Gewinne 1 x 2 Tagespässe - klick hier.

Sommerzeit, Festivalzeit &#821&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/das-volt-festival-in-sopron/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Volt-Festival in Sopron.</strong></p>
<p>Vier Tage Wahnsinns-Line Up in familiärer Atmosphäre. Vom 3. bis 6. Juli 2013. Gewinne 1 x 2 Tagespässe -<a href="http://wp.me/pIiFd-9Og"> klick hier.</a></p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/volt-festival.png"><img class="alignleft size-large wp-image-37699" title="volt festival" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/volt-festival-630x233.png" alt="" width="630" height="233" /></a></p>
<p>Sommerzeit, Festivalzeit &#8211; und nicht weit der österreichischen Grenze, nämlich in Sopron, findet vom <strong>3. bis 6. Juli</strong> das großartige VOLT-Festival statt &#8211; das sich, bei allem Zulauf, immer eine Art familiäre Festivalatmosphäre bewahren konnte.</p>
<p><strong>Und auch dieses Jahr hat es das Line Up wieder in sich: </strong>drei Bühnen, vier Tage, Wahnsinnsbands. Allen voran die <strong>Queens Of The Stone Age</strong>, die mit neuem Album am Start sind. Die Band um Ex-Kyuss-Sänger Josh Homme hat lange mit neuem Material auf sich warten lassen, das neue Studioalbum hat es in sich, auch vom Gastpersonal: Dave Grohl, Nick Oliveri und, jup, Elton John.</p>
<p>Weiter gehts mit. <strong>Billy Talent</strong>. Oder <strong>Hurts</strong>. Oder <strong>Thirty Seconds To Mars</strong>. <strong> Bonobo. Jamie Woon. Skream. Martin Solveig. Gus Gus.</strong>:<strong> Dub FX. Fritz Kalkbrenner.</strong></p>
<p>Zwei österreichische Amadeus-Award Gewinner werden auch am Start sein:<strong> Klangkarussell, </strong>die mit ihrem &#8220;Sonnentanz&#8221; den Amadeus für den besten Song einheimsten, und die international beliebten <strong>Parov Stelar.<br />
</strong></p>
<p>Mehr Infos: <strong>www.voltfestival.at</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Eine andere Liga &#8211; Carl Weissner Tribute-Abend</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2013/05/eine-andere-liga-carl-weissner-tribute-abend/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 06:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Carl Weissner war schon  zu Lebzeiten eine Legende: Er gab Literaturzeitschriften heraus, führte  Regie bei Hörspielen, war mitten in der New-York-Action, als Cool Jazz  und Beat&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/eine-andere-liga-carl-weissner-tribute-abend/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/373464_284495618342548_469225261_n.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-37747" title="373464_284495618342548_469225261_n" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/373464_284495618342548_469225261_n.jpg" alt="" width="180" height="271" /></a></p>
<p><strong>Carl Weissner </strong>war schon  zu Lebzeiten eine Legende: Er gab Literaturzeitschriften heraus, führte  Regie bei Hörspielen, war mitten in der New-York-Action, als Cool Jazz  und Beat noch subversiv waren &#8211; berühmt wurde er aber als Übersetzer und  Literaturagent. Bukowski, Warhol, Dylan, Algren, Burroughs, 120  Übersetzungen: Die ganze Breitseite aus der Schattenwelt des  Amerikanischen Traums.</p>
<p>Im Januar 2012 verstarb Weissner völlig  überraschend. &#8220;Eine andere Liga&#8221; ist unsere Hommage an den großen Carl  Weissner und erscheint inkl. seines Romans &#8220;Der Tod in Paris&#8221;, hier  erstmals auf Deutsch<strong>.</strong></p>
<p><strong>Am 17. Mai werden Fritz Ostermayer und Bernhard Moshammer Weissner die Ehre erweisen. Oste</strong>rmayer liest aus &#8220;Eine andere Liga&#8221; und Moshammer spielt Dylan &amp; Zappa Songs auf der Ukulele und singt dazu die Songtexte, die Weissner ins Deutsche übertragen hat.</p>
<p>Ort: <strong>Thalia Buch &amp; Medien</strong><br />
Landstraßer Hauptstraße 2a, 1030 Wien. Beginn: 19:00 Uhr</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Ein eigenes Koordinatensystem behaupten“</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2013/05/%e2%80%9eein-eigenes-koordinatensystem-behaupten%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der musikalische Kosmos Stefan Sterzingers lässt sich schwer definieren, zu unterschiedlich seine Gewichtungen von Projekt zu Projekt, zu universal und unbeschwert der Zuga&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/%e2%80%9eein-eigenes-koordinatensystem-behaupten%e2%80%9c/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/presse.solo_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37664" title="(c) D.Beranek" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/presse.solo_-272x300.jpg" alt="" width="272" height="300" /></a>Der musikalische Kosmos Stefan Sterzingers lässt sich schwer definieren, zu unterschiedlich seine Gewichtungen von Projekt zu Projekt, zu universal und unbeschwert der Zugang zur Musik, zu veränderungswütig der Künstler. Irgendwo, wo sich Blues, Wienerlied, Rock&#8217;n'Roll, G&#8217;stanzln, Weltmusik und Schlager wahlweise guten Tag oder gute Nacht sagen erfindet sich Sterzinger, bewaffnet mit Akkordeon, Singstimme und Geschichtenerzählerei, seinen Weg – und schlägt naturgemäß, um sich selbst nicht zu langweilen oder die gleiche Sache zweimal zu machen – in alle gegebenen, erdachten oder erahnten Richtungen aus. Das alles passiert in verschiedensten Formaten und Formationen: mit seiner Sterzinger Experience, im Soloformat, in der Dreier-Konstellation mit dem Nino aus Wien und Raphael Sas oder in diversen neuen Projekten,  die gerade ausgebrütet werden. Schließlich geht es darum, Landkarten neu zu erfinden – oder, um es mit Sterzinger, dem Conferencier, Unterhalter, Quetschisten und Grenzgänger, zu sagen: „Ein eigenes Koordinatensystem behaupten. Darum gangats“.</strong></p>
<p><strong>Kindheit, Akkordeon und Blues</strong></p>
<p>1957 wird Stefan Sterzinger im Wienviertel geboren, genauer gesagt in Kleinschönmein im Rußtal. Er wächst mit seiner Mutter, ihren fünf Schwestern und seiner Großmutter auf – eine frauendominierte Kindheit. Musikalisch ist der Haushalt nur teilweise, in seiner frühen Kindheit erinnert er sich an Blasmusik-Nachmittage, daran, beim Zusammensitzen,  Volkslieder zu singen &#8211; jene, die man damals in der Schule lernte.  Ob es seine Pflicht als Achtjähriger war, oder ob er aus freien Stücken damit begann, Akkordeon zu lernen, daran erinnert er sich nicht mehr so genau, erzählt Sterzinger – jedenfalls nimmt er vier Jahre lang beim örtlichen Musiklehrer Unterricht. Dass das Akkordeon unter Gleichaltrigen nicht den selben Coolness-Status wie beispielsweise Gitarre hat, ist ihm früh durchaus bewusst, dennoch kommt ein Instrumentenwechsel für ihn nicht in Frage.</p>
<p>Dass er allerdings irgendwann Berufsmusiker werden würde, kristallisiert sich erst später heraus. In seinen frühen Zwanzigern beginnt Sterzinger, Bands in seinen Heimatort zu buchen, wo er mit Freunden in den Räumlichkeiten eines Schlosses einen Non-Profit Jazz und Blues Club aufzieht. Im Zuge dieser Bookingtätigkeiten entsteht immer engerer Kontakt zu in Wien ansässigen Blues-Musikern aus den USA und England, Frank French, Kevin Lampert und ein Typ namens Mississippi Slow Jim, letzterer wird für Sterzingers Karriere als aktiver Musiker eine Art frühe Schlüsselfigur werden.</p>
<p><strong>Mississippi Slow Jim</strong></p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/seidl.2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-37666" title="(c) andrea seydling" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/seidl.2.jpg" alt="" width="283" height="283" /></a>Nach der Matura zieht Sterzinger nach Wien, fährt am Wochenende immer heim. Auch wenn damals gerade Bands wie Drahdiwaberl durch das Land wüten, Sterzinger ist auf seinen anglophonen Blues-Kosmos fokussiert und hört Jazz. Unbestritten ist das die Wurzel seines musikalischen Lebens: der Blues – allerdings die rauen, räudigen Field Recordings, die haben für Sterzinger etwas Magisches.</p>
<p>Er will unbedingt im Metropol spielen, sagt Mississippi Slow Jim zu Sterzinger – die Betreiber aber wollen keinen Blues-Act, meinen, teilen mit, man solle doch einen Country &amp; Western-Abend gestalten. Mississippi Slow Jim sieht ein Akkordeon bei Sterzinger rumstehen, fragt, ob er nicht mitspielen könne: so entstehen „Mississippi Slow Jim &amp; Die Gamblers“ und damit quasi der Startschuss für Sterzingers Karriere. Nebenbei studiert er Soziologie, jobbt im Umfeld des zukünftigen Berufes, bricht das Studium jedoch noch vor der Prüfung ab. Lieber touren, zum Beispiel mit Mississippi Slow Jim durch Bayern, den er immer besser kennenlernt, auch seinen „Schmäh“. „Das kann ich auch“, denkt sich Sterzinger – und irgendwann ist die Wiener Cajun Combo gegründet.</p>
<p>„Wenn du in Lokalen oder auf der Straße spielst, spielst du quasi um deinen Leben“, sagt er und lacht. Genau das tut er dann in den nächsten Jahren intensiv, und vor allem an die Zeit der Straßenmusik erinnert er sich liebend gerne zurück, 1983/84 war das. Ungefähr zu dieser Zeit entsteht auch der Kontakt zu Hans Tschiritsch, einem Blues-Gitarristen, der sich später eher für Marionetten, Trichtergeigen und Stelzen gehen interessiert und später eine Reputation fürs selbstgebaute geräuscherzeugende Instrumente erlangt. Mit ihm tourt er in Südfrankreich und Spanien und beginnt, eine Bühnenfigur zu entwickeln &#8211; „mit Versuch und Irrtum“, wie er erzählt.</p>
<p><strong>Franz Franz &amp; The Melody Boys</strong></p>
<p>Zwei Jahre später, 1986, gründet er dann „Franz Franz &amp; The Melody Boys“ &#8211; eigentlich aus der Cajun Combo heraus. Zwei Jahre zuvor spielt er mit dieser in Schweinfurt auf einem Stadtfest, und wird gefragt, ob er nicht wiederkommen will. „Gerne, aber mit einer anderen Partie“, antwortet Sterzinger. Zeitgleich entsteht aus einem Auftrag des Serapiontheaters in Wien anlässlich der Festwochenproduktion „Anima“ eine neue Partie: mit Sterzinger, Tschiritsch sowie Vincenz Wizlsperger und Heinz Ditsch (beide später beim Kollegium Kalksburg). Mit der Partie fährt Sterzinger dann auch nach Deutschland, Generalprobe in München auf der Straße, dann Schweinfurt.</p>
<p>Bis 1994 gibt es Franz Franz &amp; The Melody Boys, danach macht Sterzinger einige Jahre nur noch Theaterproduktionen. Aufträge von den Wiener Festwochen oder dem Donaufestival. Ein Jahr lang ist Sterzinger auch Geschäftsführer vom Shabu, einer Absinthbar in Wien – ein Job, den er gerne macht. Ende 2002 fängt er als musikalischer Leiter im Volkstheater an und macht fünf Produktionen, konzipiert die Musik und spielt auch selbst. So macht er unter anderem eine Wienerlied Revue und widmeteeinen Abend auch Fritz Löhner-Beda (dem Librettisten von Franz Léhar) – und somit kommt auch die intensive Beschäftigung mit Wienerlied und Schlager, die für Sterzinger ein essenzieller Teil seines Schaffens wird.</p>
<p>Sterzinger bastelt sich ein Repertoire, und erarbeitet auf Auftrag ein Stück namens „1000 Jahre Austropop – oder: alles G&#8217;stanzl?“. Textmontagen in G&#8217;stanzlform, Bruchstücke von Texten von Richard Tauber über Heinz Conrad bis Falco. <em>„Ich hatte Zeit, sagt die Pomeranze / es war in Wien, er war so populär / Griechischer Wein, siehst ned, dass ich tanze?“</em>. Wenn Sterzinger einen Zugang zum Austropop fand, dann darüber: über den Text. Den Terminus findet er höchst fragwürdig, auch mit dem mittlerweile inflationär gebrauchten Begriff „Wienerlied“ kann er nur bedingt was anfangen.</p>
<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/pr.solo2_.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37665" title="(c) D.Beranek" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/pr.solo2_-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Solo.</strong></p>
<p>Im Oktober 2008 erscheint dann seine erste, selbstbetitelte Solo-CD. Ein unmittelbares, ungekünsteltes Album will er machen – ein Album, das so klingt, als sitzt Sterzinger gerade bei einem im Wohnzimmer und spielt etwas vor. Eine ehrliche, unmittelbare Platte, intim, nichts Aufgeblasenes. Das selbe gilt auch für sein nächstes Projekt, die Sterzinger Experience – diesmal mit größerer Besetzung. „Rock&#8217;n'Roll“ heißt das Album der Experience, das 2011 erscheint: drei Akkordeons, Geige, Bass und Schlagzeug.  Metropol, Jazzfest Saalfelden, Sargfabrik Wien, Jazz It Salzburg, Akkordeon-Festival Finale zusammen mit der Ernst Molden Band und ein ausverkauftes Porgy &amp; Bess zu Weihnachten: nur ein Auszug dessen, was Sterzinger in letzter Zeit gespielt hat.</p>
<p>„<em>Es entwickeln sich einfach super Sachen</em>“, erzählt er. Zum Beispiel jene Lesungen, die er heiß liebt, wie er sagt: das Fräulein Gustl-Projekt, die Artmann Lesung, die Weihnachtsgeschichten mit Katharina Stemberger – und da ist auch noch das Trio mit dem Nino aus Wien und Raphael Sas, das ihm sehr am Herzen liegt: quasi eine Dreier-Conference, wo jeder zuerst solo spielt, ehe es zu einem gemeinsamen Set kommt.</p>
<p>Die Experience bleibt als „hysterische Partie“ auch weiterhin in einer Form bestehen, ein anderes Projekt widmet sich sehr um den Klang (unter anderem spielt Schlagzeuger Jörg Mikula auf einem Schlagzeug aus Pappe, Kristian Musser spielt E-Gitarre, Maria Craffonara singt und spielt Marimba – Premiere feiert das ganze zu Pfingsten im Stadtsaal).</p>
<p>Und da wäre auch noch das Projekt „The Fury Loves You“ mit seiner irrsinnigen Geschichte, die mir Sterzinger beim Kaffee detailliert und wunderbar unterhaltsam erklärt. Nur soviel: es geht um Geheimdienstkompositeure des KGB, die deutschsprachige Schlager schreiben, um Wienerlied-Flüchtlinge, Dampfschiffsjungen, den Kampf gegen Elvis, Coke und Vinodino. Das Ende des Protagonisten des Stücks verrät mir Sterzinger am Ende des Gesprächs noch lachend:</p>
<p>Sterzinger: „Es wird immer ausufernder, und die Frage stellt sich am Ende der Performance: was wurde aus Franz Xaver Günther? Er verdient sein Gnadenbrot als Wienerlied-Sänger im Garten einer Absinthbar in Novosibirsk. Ein Ganzjahresjob, nur ist es so kalt, dass ein Ton bevor er klingt, friert und runterfliegt. Und der Typ spielt und singtden ganzen Winter und legt musikalische Spuren – und in den zwei Monaten wo die Tundra taut, fliegt er auf Urlaub – und alles klingt (lacht)“.</p>
<p>Fotos 1&amp;2 (c) D.Beranek, Foto 3 (c) Andrea Seydling</p>
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		<title>Niemand rockt uns den Songcontest.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 07:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Niemand rockt uns den Songcontest.
Auch dieses Jahr leidet die Musiknation Österreich unter mangelndem Wohlwollen und Gefallen der Länder an unserer musikalischen Songdiplo&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/niemand-rockt-uns-den-songcontest/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/esc_generic_logo-RESIZE-s925-s450-fit.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37687" title="esc_generic_logo-RESIZE-s925-s450-fit" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/esc_generic_logo-RESIZE-s925-s450-fit-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Niemand rockt uns den Songcontest.</strong></p>
<p>Auch dieses Jahr leidet die Musiknation Österreich unter mangelndem Wohlwollen und Gefallen der Länder an unserer musikalischen Songdiplomatie &#8211; Natália Kelly ist raus, kurz und schmerzlos: erster Startplatz, das war&#8217;s.Nachdem man letztes Jahr lustig war und die Trackshittaz mit dem potenziellen Gewinnertrack &#8220;Woki mit deim Popo&#8221; ins Rennen schickte, setzte man dieses Jahr wieder auf eine Poprock-Ballade.</p>
<p><strong>Eine musikalische Zwischenwelt, ein Purgatorium des Schlagers.</strong></p>
<p>Nicht, dass Natalia Kelly nicht in Ordnung gewesen wäre, eigentlich war sie und vor allem ihr Song &#8220;Shine&#8221; weitaus erträglicher als alle anderen Beiträge der letzten Jahre,  und nicht dass der Songcontest nicht ohnehin eine schwindelige musikalische Zwischenwelt ist, ein Purgatorium zwischen Schlager, Pop und Show. Da ändert auch Jewel nichts daran, oder alle anderen prominenten Teilnehmer, die eigentlich gar nicht dort hin gehören würden.</p>
<p><strong>Ein Universum zwischen Alf Poier und Nadine Beiler.</strong></p>
<p>Nächstes Jahr wäre demnach vielleicht wieder etwas Albernes dran. Oder es wäre mal an der Zeit, dass man die Auswahlmechanismen ändert, die entscheidenden Köpfe und Produzenten einfach mal wechselt, dass man sich einmal ein wenig mehr traut. Klar, man muss nicht gleich Pungent Stench hinschicken, aber es muss ein Universum zwischen Alf Poier und Nadine Beiler geben. Ein Universum mit Musik, die weder saublöd noch nett, aber doch kreuzbrav und beliebig ist. Irgendwas, das mit diesem sonoren Limbus nichts zu tun hat. Klar, vielleicht wollen die Bewohner dieses Universums gar nicht von sich aus zum Songcontest. Aber man kann ja mal bitte sagen.</p>
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		<title>10 Fragen an&#8230; Sir Tralala</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Man wird ja noch fragen dürfen.
Sir Tralala.
eigentlich: Hebenstreit, David.
Beruf: Künstler. Oder genauer: Sänger, Songschreiber, Gitarrist, Geiger, Produzent, Arrangeur&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/10-fragen-an-sir-tralala/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/228592_182636575117065_2696723_n.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37645" title="228592_182636575117065_2696723_n" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/228592_182636575117065_2696723_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></p>
<p>Man wird ja noch fragen dürfen.</p>
<p><strong>Sir Tralala.</strong></p>
<p>eigentlich: <strong>Hebenstreit, David</strong>.</p>
<p>Beruf: Künstler. Oder genauer: Sänger, Songschreiber, Gitarrist, Geiger, Produzent, Arrangeur, Klangarbeiter, Schauspieler. Und noch mehr.  Alle Musiken, quer durch die Stile. Theater, Filmmusiken, Rock&#8217;n'Roll. Hat eigenen Abend im Rhiz. DJ. Bloggt auch gerne Rezepte. Öfters gehörte mögliche Adjektive zur Beschreibung: exzentrisch, genialisch, Ausnahmeerscheinung (kein Adjektiv, dennoch treffend).</p>
<p><strong>Guten Tag, wie ist das werte Wohlbefinden?<br />
</strong></p>
<p>Zornig, aber nicht brennend (noch nicht&#8230;)</p>
<p><strong>Daran arbeite ich gerade&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Musikvideo für eine Beck Coverversion, Produktion einer italienischen Tarantella, Orchester Arrangements für einen befreundeten Künstler, neue Songs für Sir Tralala, eine Herbst Tournee für Sir Tralala &amp; The Golden Glanders, am theoretischen Teil für meine Dozententätigkeit im Sommer, Blog&amp;Newsletter, Administration</p>
<p><strong>Das letzte Mal massiv geärgert habe ich mich, als&#8230;<br />
</strong></p>
<p>eine Plattenfirma mit der ich zusammenarbeite Werknutzungsbewilligungen meiner Aufnahmen erteilt hat, obwohl Sie dazu keine Befugnis hatte</p>
<p><strong>Mein größtes Laster?<br />
</strong></p>
<p>Zigaretten und latent obsessive Gedanken, die sich dann aber meist als berechtigt herausstellen</p>
<p><strong>CD, Vinyl oder Mp3s?<br />
</strong></p>
<p>Vinyl &amp; MP3s</p>
<p><strong>Das Buch, das ich gerade lese&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Lexikon der Erziehungsirrtümer</p>
<p><strong>Trinkfest oder lightweight?<br />
</strong></p>
<p>Trinkfest, ich hab als Geiger in Irish Pubs gearbeitet.</p>
<p><strong>Bester Austropop-Song ever?<br />
</strong></p>
<p>„Doktor Braun“ in der live Version von Sir Tralala &amp; The Golden Glanders, und natürlich viele andere Songs auch noch.</p>
<p><strong>Das letzte Mal eine Nacht durchgemacht&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Gestern. Ich kann in der Nacht gut arbeiten, da stört mich niemand.</p>
<p><strong>Und sonst?<br />
</strong></p>
<p>Es gibt ein paar Dinge, die gehören noch geklärt.</p>
<p>Foto (c) Bettina Freiberger</p>
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		<title>Café Drechsler sind zurück</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2013/05/cafe-drechsler-sind-zuruck/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 11:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Back to the Beginning
Back to the beginning, alles auf Anfang. Ganz zu Beginn des noch immer recht frischen Jahrtausends nämlich stand das Café Drechsler (mit dem nicht minder leg&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/cafe-drechsler-sind-zuruck/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/cafe-drechsler-foto-wolf-dieter-grabner.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37617" title="cafe drechsler foto wolf dieter grabner" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/cafe-drechsler-foto-wolf-dieter-grabner-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Back to the Beginning</strong></p>
<p>Back to the beginning, alles auf Anfang. Ganz zu Beginn des noch immer recht frischen Jahrtausends nämlich stand das Café Drechsler (mit dem nicht minder legendären Gastronomie-Betrieb am Naschmarkt nur namentlich verwandt) für eine Mischung aus Jazz und Dancefloor – getragen vom Trio bestehend aus Ulrich Drechsler (Saxophon, Bassklarinette), Oliver Steger (Bass) und Alex Deutsch (Kontrabass). Das selbstbetitelte Debütalbum erschien 2002, zwei Jahre dann folgte „Radio Snacks“ &#8211; internationales Airplay, Präsenz auf den Tanzböden der Clubs quer über den Globus und einen Amadeus-Award, den man aus Protest via E-Bay versteigerte. Irgendwann war dann Schluss.</p>
<p>Was am Café Drechsler für viele immer ein wenig als Manko galt, war, dass die unglaubliche Live-Energie der Band auf Platte nie so recht eingefangen werden konnte. Das soll sich mit „Streamer“, dem ersten Album der reformierten, neuen Café Drechsler ändern. Alles auf Anfang, aber alles neu: vom ursprünglichen Trio ist nur mehr Namensgeber Ulrich Drechsler als musikalischer Leiter an Bord, die neue Formation ist kein Trio mehr sondern ein Quintett: zusätzlich zum ursprünglichen Triokern wird noch mal ein Extrafokus auf Keyboards und Synths gesetzt. Diesmal soll&#8217;s einen auch via Platte auf den Dancefloor zwingen.</p>
<p><strong>Drechsler.</strong></p>
<p>Kurz zur Person Ulrich Drechsler: dieser hat in der letzten Dekade verschiedenste Projekte realisiert, deren gemeinsamer Nenner in erster (und hauptsächlicher) Linie die Integration des Nachnamens in den Projekttitel ist. Vom Ulrich Drechsler Cello Quartett (mit ihrer fabelhaften LP „Concinnity“) über sein Trio (das sich auf „Beyond Words“ der Ästhetik und Soundschönheit widmete) bis hin zu dem schlicht „Drechsler“ betitelten Projekt, das quasi als Nachfolgeprojekt zum Café fungierte – das musikalische Schaffen Drechslers (dessen Hauptinstrument die Bassklarinette und nicht das beim Café Drechsler hauptsächlich zum Zug kommende Saxophon ist) ist stilistisch umfassend, und eigentlich geriet der Club-orientierte Sound in Drechslers Prioritätenliste eher in den Hintergrund.</p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/cafe-drechsler-cover.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37615" title="cafe drechsler cover" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/cafe-drechsler-cover-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Genau das ändert sich mit dem reformierten Café Drechsler nun also wieder. Schon der Opener „Back To The Beginning“ bestätigt die angegebene Marschrichtung: „Streamer“ ist ein Album zwischen Dancefloor, kontrollierter Ausschweifung, Drechslers charakteristischem Sound und Elektronik. Die Gewichtung zwischen Elektronik und traditionelleren Jazzähnlichen Strukturen wechselt von Song zu Song, mal schleppen die Beats einen in sonorisch dringlichere Gebiete, mal geht es – verzeihen Sie das Wort – in Lounge-Manier zur Sache,   „Society of Hurt Egos“ wiederum geht im Kontext beinahe als Ballade durch. Die Kontinuität der Platte liegt auf dem Groove-Fokus, auf Drechslers markantem Ton – der Rest spielt sich, im besten Sinne, zwischen den Stühlen ab, zwischen Kopf, Bauch und, sozusagen, Bein.</p>
<p><strong>Zwischen den Stühlen.</strong></p>
<p>Ein schönes, gelungenes Album zwischen Dancefloor und Jazz. Willkommen zurück.</p>
<p>„Streamer“ ist bei <a href="http://www.monkeymusic.at" target="_blank">monkey.music </a>erschienen, vertrieben von Rough Trade.<br />
Mehr Infos: <a href="http://www.ulrichdrechsler.com" target="_blank">www.ulrichdrechsler.com</a> und auf der<a href="http://www.monkeymusic.at/cafedrechsler_streamer.php" target="_blank"> monkey.-Seite</a><br />
Foto (c) Wolf Dieter Grabner</p>
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		</item>
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		<title>Endlich glücklich vergeben durch aktive Partnersuche</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 06:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=37678</guid>
		<description><![CDATA[Endlich glücklich vergeben durch aktive Partnersuche
Die Zahl der Single-Haushalte in Österreich wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich, 2012 waren es bei den Männern ber&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/endlich-glucklich-vergeben-durch-aktive-partnersuche/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/57571240.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37679" title="57571240" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/57571240-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Endlich glücklich vergeben durch aktive Partnersuche</strong></p>
<p>Die Zahl der <a href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/haushalte_familien_lebensformen/lebensformen/index.html">Single-Haushalte in Österreich</a> wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich, 2012 waren es bei den Männern bereits 14,1%, bei den Frauen gar 17,9%, die allein in Privathaushalten lebten.</p>
<p>Viele der Singles tun sich schwer damit, einen neuen Partner zu finden und das aus unterschiedlichsten Gründen. Sie leiden unter Bindungsangst durch schlechte Erfahrungen in vorherigen Beziehungen, haben wenig Selbstbewusstsein oder zu unrealistische Ansprüche. Vor allem im Frühling ist die Sehnsucht nach einer neuen Partnerschaft besonders groß.</p>
<p><strong>Wer Chancen nutzt, kann den Traumpartner überall finden</strong></p>
<p>Um den Wunschpartner kennenzulernen, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Man kann sich durch den Freundes- und Bekanntenkreis verkuppeln lassen, in Bars oder Cafés gehen oder meldet sich in einem Sportstudio an. Kulturinteressierte sollten Konzerte oder Ausstellungen besuchen und haben so die Chance, Menschen mit ähnlichen Interessen zu begegnen. Sprach- oder Kochkurse erweitern nicht nur den Horizont, sondern dienen auch dazu, neue Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Doch bei all diesen Aktivitäten erfordert es einigen Mut, eine fremde Person direkt anzusprechen. Wer den nicht hat, kann auch eine Kontaktanzeige in der Zeitung aufgeben oder im Internet nach einem neuen Partner suchen. Online-Dating ist nicht nur unkompliziert, sondern auch zeitgemäß. Bequem von zu Hause surft man durch die Profile der zahlreich registrierten Nutzer und stellt erste Kontakte her.</p>
<p><strong>Locker bleiben hilft &#8211; auch beim ersten Date</strong></p>
<p>Wer bei der Partnersuche erfolgreich sein will, sollte selbst aktiv werden und sich nicht darauf verlassen, gefunden zu werden. Ob nun jemanden im Alltag anzusprechen oder über ein <a href="http://www.friendscout24.at/">Dating-Portal einen interessanten Kontakt</a><span style="color: #ff0000;"> </span>herzustellen, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur,</p>
<p>aufgeschlossen zu sein, denn hinter jeder neuen Bekanntschaft könnte sich schließlich die Traumfrau oder der Traummann verbergen.</p>
<p>Bei der ersten Verabredung, sollten die eigenen Erwartungen nicht zu hoch gesetzt werden. Vorrangig geht es darum, einen neuen Menschen kennenzulernen und alles Weitere wird sich von selbst ergeben. Am besten eignet sich für das Date ein neutrales Terrain, wie zum Beispiel ein Café. Nicht zu empfehlen ist ein Restaurant oder das eigene Zuhause, denn schließlich handelt es sich um eine fremde Person. Des Weiteren sollte immer die Möglichkeit bestehen, das Ganze notfalls vorzeitig zu beenden. Wenn sich bei einem ausgiebigen Abendessen zeigt, dass die Chemie nicht stimmt und die Gesprächsthemen nur mühsam herbeigezogen werden, kann solch eine Verabredung ziemlich lang werden.</p>
<p>Außerdem stellt sich noch die Kleiderfrage. Da der erste Eindruck zählt, sollte eine <a href="http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/715332/kleidung-fuers-erste-date--zwischen-sexy-und-bequem.html">Kleidung gewählt werden</a>, die authentisch ist und Wohlfühlen verspricht. Wer normalerweise nur Jeans und T-Shirt trägt, sollte sich nicht in einen Anzug oder ein Kleid zwängen. Denn beim ersten Treffen soll die wahre Persönlichkeit des anderen kennengelernt werden. Zu sexy gekleidet zu sein, ist auch nichts. Bei Interesse an einer ernsthaften Beziehung kommt es nicht gut an, wenn die körperlichen Reize gleich zu aufdringlich gezeigt werden.</p>
<p>Beim Date selbst möchte jeder der Partner mehr über sein Gegenüber erfahren. In einem ausgewogenen Verhältnis sollten Fragen gestellt beziehungsweise von sich erzählt werden. Findet das Gespräch nur in einem Monolog statt, wächst schnell das Desinteresse der anderen Person, über die zudem nichts erfahren wird. Ehemalige Beziehungen, der eigene Singlefrust oder Geldsorgen sollten als Gesprächsstoff vermieden werden, ebenso ein drängender  Kinderwunsch ist bei den ersten Dates kein gutes Thema.</p>
<p>Ein erstes Treffen ist unverbindlich und dient lediglich dazu, festzustellen, ob gegenseitige Sympathie besteht. Ob aus der Begegnung die große Liebe oder eine Freundschaft entsteht, wird sich von ganz alleine zeigen.</p>
<p>Photo (c) Thinkstock Photos</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Brangelina“ zum Mitnehmen &#8211; Miraval</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 06:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesagte Revolutionen finden nicht statt. Und so harrt auch der seit Jahren behauptete Rosé-Trend noch immer seiner realen Umsetzung. Für alle, die keine grundsätzliche Abne&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/%e2%80%9ebrangelina%e2%80%9c-zum-mitnehmen-miraval/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/brangelina.jpg"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/brangelina-300x218.jpg" alt="" title="84th Annual Academy Awards - Arrivals" width="300" height="218" class="alignleft size-medium wp-image-37627" /></a></p>
<p>Angesagte Revolutionen finden nicht statt. Und so harrt auch der seit Jahren behauptete Rosé-Trend noch immer seiner realen Umsetzung. Für alle, die keine grundsätzliche Abneigung gegen den rosa Saft hegen, vielleicht sogar Fans, die nur noch keinen Favoriten haben, existiert aber tatsächlich ein interessantes Objekt für einen Selbstversuch. Der Preis – wie immer unter „Bezugsquelle“ weiter unten zu finden – mag abschrecken, er gilt in diesem Fall aber einem vollwertigen Wein. Viel zu oft wird der Rosé ja als Nebenprodukt für nicht optimal gereiften Rotwein angesehen, das technische Wort „Saftabzug“ für diese Produktionsart zeigt auch die geringe Wertschätzung.<br />
Genug des Spannungsaufbaus; Brad Pitt und Angelina Jolie haben sich im ehemaligen Landgut des Jazz-Pianisten Jacques Loussier in der Provence eingekauft und bringen ihren ersten Rosé auf den Markt. Der „Miraval“ kommt in einer herrlich minimalistischen Aufmachung, dafür mit einer an Parfümflakons erinnernden Flasche daher. Wichtiger allerdings für die Weinqualität ist der Name, der neben Jolie-Pitt am Etikett steht: Perrin. Wer über die Familie mehr wissen will, findet unter http://www.wiener-online.at/2012/05/beaucastels-biodynamik-blends/ eine Würdigung ihres Château Beaucastel. Mit roten Trauben – diesmal sind es Cinsault, Grenache, Rolle und Syrah, – kann Marc Perrin also definitiv umgehen.<br />
<a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Miraval.jpg"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Miraval-132x300.jpg" alt="" title="Miraval" width="132" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-37628" /></a></p>
<p>Wenn also Zitrusnoten wie Orangenschale, Himbeere, Physalis und Ananas nebst einem mineralischen Ton aus dem Glas steigen, freut man sich bereits auf das, was noch kommen mag. Und das zu recht; müsste man den Rosé in einem Wort beschreiben, lautete dies „saftig“. An welche Frucht die schmelzige Aromatik erinnert, kann man sich zudem aussuchen. Es finden sich Anklänge von Maracuja, viel Beeren-Frucht, vor allem Himbeere und Walderdbeere, aber auch etwas Zuckermelone. Sie alle bleiben auch erhalten, wenn der Wein eine Zeitlang offen ist, was nur für wenige Rosés gilt.<br />
Nicht aufgrund des Prinzips „rosa zu rosa“, sondern wegen der Röstaromen drängt sich sofort eine gegrillte Lachsforelle als Speisenbegleiter auf. Hummer passt zwar auch, aber der bleibt Topverdienern vorbehalten wie jenen, die diesen Wein keltern ließen.</p>
<p>Bezugsquelle: <strong>Jolie-Pitt &#038; Perrin, Rosé Miraval 2012, EUR 18,49 bei Wein&#038;Co, www.weinco.at</strong><br />
Photo by Ethan Miller/Getty Images</p>
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		<title>What Would Thomas Bernhard Do</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 05:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzipiert von Nikolaus Schaffhausen findet vom 17.5. bis zum 26.5. in der Kunsthalle Wien das Festival &#8220;What would Thomas Bernhard Do&#8221; statt: Gespräche, Diskuss&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/what-would-thomas-bernhard-do/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konzipiert von Nikolaus Schaffhausen findet vom 17.5. bis zum 26.5. in der Kunsthalle Wien das Festival &#8220;What would Thomas Bernhard Do&#8221; statt: Gespräche, Diskussionen, Filme, Vorträge, Lesungen, Performances, Konzerte, Partys, und das zehn ganze Tage lang von 14:00 bis 2:00.</p>
<p><strong>WWTBD – What Would Thomas Bernhard Do</strong>. Diese bewusst ohne Fragezeichen gestellte Frage lässt keine singuläre Antwort erwarten. Vielmehr schafft sie Raum für ein weites Spektrum an Statements, Erörterungen und Interpretationen. Das zehntägige Festival der Kunsthalle Wien widmet sich zentralen Fragen unserer Gesellschaft und greift dabei auf die Tradition des kritischen wie unbequemen Denkens von Thomas Bernhard zurück. Es überträgt es jedoch in die heutige Zeit und fächert es in verschiedene Disziplinen im Sinne einer prägnanten Gegenwartsanalyse auf.</p>
<p>WWTBD – What Would Thomas Bernhard Do präsentiert<strong> Beiträge von Akteuren aus der bildenden Kunst, Musik, Literatur, Kunsttheorie, Soziologie, Philosophie und den Wirtschaftswissenschaften, zeigt Filme, Performances und Konzerte.</strong> Jeden Tag von zwei Uhr nachmittags bis zwei Uhr morgens entfaltet sich ein Marathon ohne vorgezeichnete Ziellinie. Gerahmt wird dieser von einem Bühnenbild der amerikanischen Künstlerin Barbara Kruger, einer Installation des österreichischen Künstlers Heinrich Dunst und der auf John Cage und auf Thomas Bernhards Roman Beton basierenden TONSPUR 53 des Wieners Robert Schwarz.</p>
<p>Die Liste der teilnehmenden Künstler ist lang und beeindruckend, detaillierte Infos:</p>
<p><a href="http://www.kunsthallewien.at" target="_blank"><strong>www.kunsthallewien.at</strong></a></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">?</div>
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		<title>Das erste Musikvideo aus dem Weltall</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Astronaut Chris Hadwell ist mit seinen unterhaltsamen Videos aus der International Space Station längst ein Youtube Star &#8211; nun veröffentlicht er das erste Musikvideo au&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/das-erste-musikvideo-aus-dem-weltall/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/chris-hadfield.jpg"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/chris-hadfield-300x187.jpg" alt="" title="chris hadfield" width="300" height="187" class="alignleft size-medium wp-image-37593" /></a><strong>Astronaut Chris Hadwell ist mit seinen unterhaltsamen Videos aus der International Space Station längst ein Youtube Star &#8211; nun veröffentlicht er das erste Musikvideo aus dem All. Und welcher Song wäre da passender als &#8220;Space Oddity&#8221; von David Bowie?</strong> Über eine Million Views hat der Song, und selbst David Bowie himself hat das ganze nicht unkommentiert lassen wollen. Via Twitter teilte er den Link mit den Worten &#8220;CHRIS HADFIELD SINGS SPACE ODDITY IN SPACE! “Hallo Spaceboy&#8230;”.<br />
<BR><BR><br />
<strong>Groundcontrol to Major Tom &#8211; hier das Video zu &#8220;Space Oddity&#8221;&#8230; from space.</strong></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/KaOC9danxNo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Skinny Love: Carlsberg, Kopfweh und der Morgen danach.</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 11:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Van Durango</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[„In den Stiefeln zu sterben während man ein letztes Gedicht schreibt, ist nicht so glorreich wie hoch zu Roß den Broadway hinunter zu reiten mit einer Stange Dynamit zwischen den Z&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/skinny-love-2/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/skinnylove.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37561" title="skinnylove" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/skinnylove-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><strong>„In den Stiefeln zu sterben während man ein letztes Gedicht schreibt, ist nicht so glorreich wie hoch zu Roß den Broadway hinunter zu reiten mit einer Stange Dynamit zwischen den Zähnen“</strong>, hat Charles Bukowski mal geschrieben. Alles immer noch glorreicher, als im schwarzen Anzug umringt von Bierflaschen in der Wiener Wohnung einer Ex-Freundin aufzuwachen und erst mal verzweifelt nach einer Marlboro, einem Alka Seltzer und einem Schluck abgestandenen Bier zum runterspülen zu suchen. Mutter wäre stolz, auf alle Fälle.</p>
<p><strong>Das Handy klingelt</strong>, ein Kerl von einem Major-Label ist an der anderen Leitung, irgendeine Studioproduktion von einem Popsternchen steht an, harmlose, banale Musik, die sich schlecht verkaufen wird, versuchen wird man es trotzdem. Ob ich mir generell vorstellen könnte, da mitzumischen, sie brauchen irgendwelche Gitarrenlinien, Texte schicken sie mir auf Wunsch zu. Mich interessiert es allerdings nicht mal ansatzweise was da gesungen wird, irgendwas mit großen Gefühlen und carpe diem wahrscheinlich, olle Kamellen, tausendfach gehört. Das Geld brauche ich trotzdem dringend, deshalb sage ich zu. Die selben paar Akkorde, die selben Klangwünsche, die selben Pseudo-U2 Delay-Gitarren. Keine große Mühe, dafür ein bisschen was aufs Konto.</p>
<p><strong>Aus der Küche heraus schreit Julia</strong> „Kaffee?“. Ich zünde mir eine Zigarette an, die zum Kotzen schmeckt, stehe auf und schaue überrascht in den Spiegel. Mit Anfang zwanzig habe ich solche Abende locker weggesteckt, mehrere hintereinander, keine Augenringe, kein Kater, gar nichts. Und damals gab&#8217;s noch die chemische Keule zusätzlich, heute ist das alles schon mühsamer, erbärmlicher.  „Unbedingt, aber mach ihn stark“, ruf ich Julia rüber, und gehe ins Wohnzimmer, wo Julias Platten gestapelt auf dem Boden liegen. „Leg irgendwas auf“, sagt sie. Den ganzen Acid House-Scheiß, den sie so gerne und exzessiv hört, packt mein Kopf heute nicht, leider ist das meiste, was an Vinyls herrumliegt, sowas in der Art, ein paar bärtige Indie-Folk Geschichten hat sie auch. Bon Iver ist in Ordnung, das passt zum in den Tag reinkommen. Die erste LP allerdings, die zweite war üppig arrangierte heiße Luft, die erste war noch sparsamer – wie man&#8217;s eben fühlt, wenn man sich in einer Waldhütte im Winter einsperrt.<br />
<strong><br />
Sollte ich vielleicht auch mal machen, denke ich mir</strong>: in so eine Waldhütte ziehen für ein paar Monate, oder in ein Zen Kloster. Mal runter kommen, nichts trinken, nichts rauchen, mit dem eigenen Geist beschäftigen. Schöner Gedanke, allerdings bin ich sicher, dass mir nach einer Woche langweilig wird. „Komm rüber, Kaffee ist fertig“, sagt Julia, die nur mit Slip und altem Shirt bekleidet in der Küche steht. Ich könnte sie auf der Stelle flachlegen, wie sie so dasteht – und auch wenn es gestern – Suff hin oder her &#8211;  keine schlechte Idee war, ist es am Morgen danach definitiv eine. Die alten Verhaltensmuster, das alte geil sein, die alten Diskussionen.</p>
<p><strong>Die Sonne scheint unangenehm heiß durchs Fenster,</strong> das Kopfweh lässt der Tablette sei dank allmählich nach, ich bekomme Lust auf ein kaltes Bier und auf eine ausgiebige Runde Cunnilingus. Draussen bohrt ein Arbeiter mit dem Presslufthammer, Julia deutet mit dem Kopf in Richtung Schlafzimmer. „Come on skinny love, just last a year“, singt Bon Iver, und: „Pour a little salt we were never here“. Schlechte Idee hin oder her.</p>
<p>Foto (c) iStock Photos</p>
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		<title>Die progressive Rock-Elite aus Österreich im Chelsea</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 07:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei der besten österreichischen progressiven Rock-Bands geben sich am 15.5. im Chelsea die Ehre: Mother&#8217;s Cake präsentieren exklusiv ihr neues Video, Lausch geben Son&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/die-progressive-rock-elite-aus-osterreich-im-chelsea/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/mothers-cake.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37571" title="Mothers Cake (c) Peter Berger" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/mothers-cake-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Zwei der besten österreichischen progressiven Rock-Bands geben sich am 15.5. im Chelsea die Ehre:<strong> Mother&#8217;s Cake</strong> präsentieren exklusiv ihr neues Video, <strong>Lausch </strong>geben Songs rund um ihr aktuelles Album &#8220;Canada is Falling&#8221; zum Besten.</p>
<p>Die beiden Bands haben sich mit zahlreichen Konzerten als fabelhafte Live-Bands etablieren können: herausfordernd, kraftvoll und auch durchaus eingängig.<br />
Mother&#8217;s Cake / Lausch &#8211; 15.5.2013 &#8211; Chelsea, Wien<br />
VVK € 10,- / AK € 12,- &#8211; Beginn: 21:00 Uhr<br />
<strong>Anstatt große Worte über beide Bands zu verlieren: man sehe und höre selbst.</strong></p>
<p><strong>Mother&#8217;s Cake:</strong></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LqNgDQ_awVQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<strong>Lausch:</p>
<p></strong><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ZL9G6ihPpmk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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