Der WIENER im Heiligen Land - zu Besuch bei Paulus Manker, der in Jerusalem mit „Alma“ gefeiert wird. Im Interview spricht er über Zensur und religiösen Fanatismus, psychopathische Museumsdirektoren und die kuriose „Befreiung“ von Meinl-Häferln aus dem Gefängnis.
„Arschkriechen“, sagt Paulus Manker, „war nie meine Sache. Das ist
auch eine Frage der Selbstachtung – auch wenn unser Beruf nicht wirklich wichtig ist. Aber wenn man
ihn nicht einmal selbst mehr ernst nimmt, dann verliert er völlig seine Bedeutung.“ Mit „Alma“,
seiner rasenden Theater-Show, ist der manische Macher in diesem Jahr in Jerusalem: „Dabei haben mir
viele abgeraten, nach Jerusalem zu gehen, haben gesagt, ich soll doch nach Tel Aviv gehen. Selbst
Joshua Sobol hat nicht daran geglaubt, dass es je funktionieren würde. Es laufen hier ja nicht nur
orthodoxe Juden mit ihren Pelzmützen in der Hitze herum, die Christen sind genauso verwirrt,
schleppen ihre Kreuze durch die Gegend und lassen sich annageln.

Lesen Sie das gesamte Interview Paulus Manker in der aktuellen Ausgabe WIENER Dezember 2009!
Text: Martin Swoboda / Fotos: Atelier Homolka
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