Wenn er Leute zum Lachen bringt, die partout nicht lachen wollen – „dann ist das wie ein Tor – volley“, sagt Lukas Resetarits. Im wiener-Interview spricht der Kabarettist über Fußball und Fekter und erklärt, warum das Leben doch mehr als eine Wuchtel ist.
Damals, als wir jung und wild waren, und begierig darauf, die Welt zu umarmen,
damals waren wir glücklich, wenn wir es bis nach Fischamend schafften. Denn dort gab es den „Stand
Up Club“ – und dort, auf einer winzigen Bühne, spielten die Schmetterlinge ihre „Proletenpassion“,
lasen Peter Turrini und Helmut Zenker. Und dort trat in den späten 1970er Jahren auch Lukas
Resetarits mit seinen aktuellen Kabarett-Programmen auf – meist bevor er damit in Wien für Furore
sorgte. Wir standen dicht gedrängt im Saal oder manchmal sogar bei sperrangelweit geöffneten Türen
draußen auf der Wiese (weil drinnen kein Platz mehr frei war) und lauschten gebannt den Restarits‘
schen Welterklärungsversuchen. Und zu einem Teil verdanken wir ihm noch heute, dass wir wissen, was
gut und was böse ist (und wie man damit umgeht).
Lesen Sie das komplette Interview mit Lukas Resetarits in der aktuellen Ausgabe
WIENER September 2009!
Text: Wolfgang Wieser
Fotos: Marco Rossi
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