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	<title>WIENER &#187; Leben</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>Kap der guten Weine</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 06:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/aerial.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37905" title="aerial" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/aerial-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>Die Republik Südafrika (RSA) ist ein wenig ins Hintertreffen geraten, wenn man die Vinotheksregale und Weinkarten ansieht. Wie ein Ein-Mann-Gallierdorf hält dem Weinland am Kap aber Heinz Kammerer ehern die Treue</strong>. Der Wein&amp;Co-Gründer hielt sogar eine eigene Verkostung zu diesem Thema ab. Bei insgesamt 103 Proben blieben wir beim Weißweinglas und wurden mehrfach fündig. Erwähnt sei noch, dass die momentane Schwäche des Rand gegenüber dem Euro auch echte Schnäppchen ermöglicht.</p>
<p>G<strong>leich der erste Vorbote des Weinjahres 2013 (für Geo-Deppen: die Südhalbkugel hat bereits geerntet) gehört in die Kategorie. </strong>„First Stell“ ist der Einsteigerwein aus der unkomplizierten Linie des Giganten Stellenrust in der bekannten Anbauregion Stellenbosch. Sortentypische grüne Paprika, Stachelbeere und etwas Cassis machen klar, dass es hier um einen jungen Sauvignon geht. Im Mund erinnert das gute Frucht-Säurespiel an gelbe Paprika und Tomaten (für Köche: Peperonata schmeckt ähnlich), vor allem aber tragen sie den animierenden Wein bis ins Finish. Toller Apéro, der nicht mehr scheinen will, als er ist.</p>
<p><strong>Ebenfalls aus der Stellenbosch-Region stammt ein Preis-Leistungs-Sauvignon von der Thelema-Winery aus dem Jahr 2010.</strong> Melone, Gras und Stachelbeere deuten die Sorte im Gegensatz zu vielen „lauten“ Vertretern eher nur an. Am Gaumen hingegen kommt die grüne Aromatik durch, zunächst als eher saftige Kiwi und unreife Melone, ehe im Finish ein Hauch von Basilikum für grüne Würze sorgt. Ganz fein gemacht und ein Blick zurück, warum wir vor einigen Jahren so gerne Sauvignons vom Kap und Neuseeland tranken.</p>
<p>Wo wir bei den Paradesorten in Sachen RSA-Weisswein sind, auch beim Chenin blanc gab es Beachtliches in „Kammerers Kap-Wonderworld“. 40 Jahre alte Reben liefern bei De Morgenzon die Basis für die neun Monate dauernde Barriquelagerung, wobei der Holzeinsatz überaus gekonnt erfolgte. Honigmelone, Zwiebelkonfit und Kiwi im Duft verraten noch nichts von der Komplexität am Gaumen. Hier matchen sich viel Tropenfrucht (Papaya und Maracuja vor allem) mit den runden und reifen Eindrücken Marzipan, Biskuit und Vanilleplunder. Gegen Ende dreht die Reserve aber noch einmal auf und feuert einen säurigen Frischeakzent hinterher, kaum dass man sich an die anschmiegsame Art gewöhnt hätte. Momentan großartig, wer gerne Kalb isst (z. B. mit Morcheln), sollte den Chenin blanc mal dazu testen.</p>
<p><strong>Der persönliche Favorit stammte aber von Abrie Bruwers Winery</strong> in der westlichen Provinz Robertson. Von „Springfields“ rarem Chardonnay mit wilder Hefe gibt es nur Halbliter-Flaschen, doch der 2009er spielt alle Stückerln. Ananas, Karamell, Orange und Honigmelone zeugen von der Reife und Saftigkeit bereits in der Nase. Am Gaumen hätte man ihn blind vielleicht für einen Roten Veltliner gehalten. Denn neben rotem Apfel, Maracuja und etwas Marzipan erinnert er auch an die Mandelgebäck-Note der Weißweine vom Wagram („Amarettini“). 13 Monate auf der Feinhefe haben neben diesem Intensivgeschmack auch für eine cremige Note gesorgt, die sich in schöner Länge des „Wild Yeast“ äußert. Trotz Rand-Schwäche kein Schnäppchen, aber eine gute Investition!</p>
<p><strong>Bezugsquelle</strong>: Stellenrust „First Stell“ 2013, EUR 5,99;<br />
Thelema Winery, Sauvignon blanc „Sutherland“ 2010, EUR 9,99;<br />
De Morgenzon, Chenin Blanc Reserve 2011, EUR 19,99;<br />
Springfield Winery, Chardonnay „Wild Yeast“ 2009 , EUR 18,99 – alle bei Wein&amp;Co, <strong>www.weinco.at</strong></p>
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		<title>5/8erl in Ehr&#8217;n für den guten Zweck</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 15:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[5/8erl in Ehr&#8217;n sind eine der großartigsten Bands, die dieses Land seit langem gesehen hat. Oder vielleicht sogar ever, eigentlich auch egal &#8211; Faktum ist, dass es se&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/58erl-in-ehrn-fur-den-guten-zweck/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/large_5-8erl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37800" title="large_5-8erl" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/large_5-8erl-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a> <strong>5/8erl in Ehr&#8217;n</strong> sind eine der großartigsten Bands, die dieses Land seit langem gesehen hat. Oder vielleicht sogar ever, eigentlich auch egal &#8211; Faktum ist, dass es seit langem wenig mitreißendere Formationen, egal ob auf Platte oder live, in diesem Land gab. &#8220;Gut Genug für die City&#8221; hat das auf Platte, ausverkaufte Auftritte im Aus- und Inland haben das live mehr als bestätigt. Vielleicht auch der Amadeus Award in der komischen Kategorie World/Jazz/Blues, der zweite, den die Band im Schrank stehen hat.</p>
<p>Für den guten Zweck geht die Band rund um Frontgespann Bobby Slivovsky und Max Gaier am 9.6. auf die Bühne, genauer gesagt ins Chaya Fuera. Dort unterstützen die Musiekr das Projekt &#8220;<a href="https://braintribe.org/wonderland/" target="_blank">New Wonderland&#8221; von braintribe.org </a>- Projekt zur Schaffung eines Tageshospiz für Kinder mit begrenzter Lebenserwartung.</p>
<p>&#8220;<strong>New Wonderland</strong> ist ein dicht gedrängter Tag für Groß und Klein. Alle Beteiligten arbeiten gratis damit 100% des Reinerlöses an das Kinderhospiz Netz gehen kann&#8221;.</p>
<p>Der Nachmittag gehört den Kindern. An diesem ersten New Wonderland werden sie, begleitet von erfolgreichen Künstlern, Bilder malen und eine großformatiges Gemeinschaftswerk erschaffen das am Abend versteigert wird. Den gebührenden Abschluss des Sonntagnachmittags bildet ein Minikonzert von 5/8erl in Ehr’n.</p>
<p>Um 19:00 Uhr öffnet das Chaya Fuera seine Pforten für die Erwachsenen. Ein unvergesslicher Abend mit 5/8erl in Ehr’n. Vor der Show kommt noch das von den Künstlern und Kindern gemeinsam erschaffene Meisterwerk unter den Hammer.</p>
<p>Ein höchst unterstützenswerter Zweck, eine großartige Band: win-win Situation. Hin!!!</p>
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		<title>Entdecker-Freude in Spaniens Norden</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Hartnäckigkeit und perfektem Englisch hat es José doch geschafft. Denn eigentlich kann man den Bedarf Österreichs an spanischem Weißwein ohne Dünkelhaftigkeit als übersc&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/entdecker-freude-in-spaniens-norden/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/bodega-baja.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37772" title="bodega baja" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/bodega-baja-300x145.jpg" alt="" width="300" height="145" /></a>Mit Hartnäckigkeit und perfektem Englisch hat es José doch geschafft. Denn eigentlich kann man den Bedarf Österreichs an spanischem Weißwein ohne Dünkelhaftigkeit als überschaubar bezeichnen. Daher stammte auch die Skepsis, als er seine Weine vorstellen wollte. Mittlerweile muss ich dem Vermarkter der im Rias Baixas-Gebiet beheimateten Bodega „Terras Gauda“ aber schwere Abbitte leisten. Denn zumindest der nach dem Weingut benannte 2011er widerlegt viele Vorurteile eindrucksvoll. Bislang kannte man eigentlich nur zwei Gruppen hispanischer Weißer: Entweder (zu) früh gelesen, um wenigstens eine gewisse Spritzigkeit aus den sonnenverwöhnten Lagen zu retten, oder voluminös und schwer, im Extremfall noch mit starkem Holzeinsatz um den letzten Sortencharakter gebracht.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Der „Terras Gauda“ hingegen geht in Blindproben durchaus als Österreicher durch. Nicht, dass das per se gut oder ein Qualitätsausweis wäre, aber es gelingt ihm vor allem durch Mineralität und stützende Säure. Und diese beiden Eigenschaften sind gemeinhin keine, die man mit Spaniens Weißen verbindet (beim Roten sieht es nicht nur im Priorat anders aus, was die erste Eigenschaft betrifft). Bei den für die Cuvée verwendeten Sorten setzt man auf Einheimisches: 70% Albariño und 20% Loureira und 10% Caiño Blanco). Der Duft nach gelbem Apfel, Honigmelone und Steinobst (Marille) tut ein Übriges, dass man instinktiv an Riesling oder Veltliner zu denken beginnt. Zumal auch im Mund alle diese Noten erhalten sind, hinzu gesellt sich Limetttenzeste und ein zart herbes Finish, das dem Wein bei aller Fruchtigkeit auch kleine Widerhaken verleiht, an denen das Herz des Weißweintrinkers hängen bleibt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Nach den poetischen Eindrücken sei noch etwas Wein-Technisches nachgetragen: Die Honignote bringt im „Terras Gauda“ nämlich die wieder entdeckte Caiño Blanco ein. Während er beim Terras Gauda eine untergeordnete Rolle spielt, stammen im „La Mar“ aus dem Jahr 2010 85% vom Caiño Blanco. Das Ergebnis ergibt einen fast aberwitzigen Honiggeschmack, auch im Duft erinnert er an Met und Honigmelone, dazu auch an Holundersirup. Mit ihrer intensiv-aromatischen Art und der milden Säure unterscheidet sich die Cuvée (Albariño und Loureira sind die ergänzenden 15%) deutlich vom österreichischen Weinstil. Wer aber keinen frischen, knochentrockenen Wein braucht und ohne Holzgeschmack auskommt, wird hier vielleicht genau „seines“ Weißen finden. Mit zartem Pfirsich und deutlicher Exotik (Ananas und Mango) am Gaumen bietet er jedenfalls ein ungewöhnliches Trinkerlebnis, das auch Seltenheitswert besitzt: Vom „La Mar“ gibt es nur 7.000 Flaschen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="text-decoration: underline;">Bezugsquelle</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">: Bodegas Terras Gauda, „Terras Gauda“ 2011 bzw. La Mar 2011 25,30 EUR bzw. EUR 14,39 beim Spanien-Spezialisten „Bodega Rioja“, </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bodegarioja.at/"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">www.bodegarioja.at</span></a></span></span></p>
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		<title>Moderne Trauerbewältigung via Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 12:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Zinner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein geliebtes Tier ist gestorben und im Garten wird ein Grab eingerichtet- weil das aber noch nicht reicht, wird eine schöne Gedenkseite im Internet erstellt. Denn hier können An&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/moderne-trauerbewaltigung-via-internet/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Trauerbewaeltigung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37788" title="Trauerbewaeltigung" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Trauerbewaeltigung-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a></p>
<p>Ein geliebtes Tier ist gestorben und im Garten wird ein Grab eingerichtet- weil das aber noch nicht reicht, wird eine schöne Gedenkseite im Internet erstellt. Denn hier können Angehörige immer präsent sein und Kerzen, Grüße und Einträge im Kondolenzbuch hinterlassen. Der Betreiber der Seite stellt ein Foto ein und schmückt die Seite mit Bildern und Erinnerungen in Anekdoten. Dass es solche Gedenkportale für Tiere gibt, ist bekannt.</p>
<p>Jetzt ist es aber auch möglich, das für verstorbene Angehörige aus der Familie zu machen und nicht nur für die tierischen Begleiter.<br />
Auf <a href="http://www.gedenkseiten.de/" target="_blank">Gedenkseiten.de</a> oder <a href="http://www.infrieden.de/" target="_blank">InFrieden.de</a> kann sich jeder kostenlos registrieren und eine eigene Gedenkseite erstellen, Trauerkerzen einstellen und Grüße hinterlassen. Auf dem Portal finden Sie auch die Seiten von kürzlich verstorbenen Prominenten wie Thorsten Schlösser und Dirk Bach, die öffentlich zugänglich sind.</p>
<p>Neben den typischen Daten im Profil und dem Bild, können auch Videos eingestellt werden oder mit passender Musik hinterlegt werden. Kerzen können in Weiß, Blau oder Rot eingestellt werden und brennen fortwährend. Auch Geburtsdatum und Ort sowie Sterbedatum und Sternzeichen werden hier eingetragen und erfreuen sich einer großen Präsenz.</p>
<p><strong>Gedenkseiten – warum?</strong><br />
Manche finden es kitschig und lachen darüber. Aber in der heutigen, schnelllebigen Zeit kann es nicht schlecht sein, einen Platz zu finden, auf den schnell Zugriff gegeben ist und an dem auch andere liebe Menschen teilhaben können, wenn es darum geht, einem Verstorbenen zu gedenken. Auf diesen Internetseiten können Angehörige eine Umgebung schaffen, in dem es darum geht zu trauern und den Angehörigen in einer gewohnten und persönlichen Umgebung zu gedenken. In den Portalen werden auch passende Trauersprüche gelistet, die zusammengeführt werden können. So haben Angehörige immer den passenden Spruch für Ihren Lieben parat und können ihn auf der eigens errichteten Gedenkseite einstellen, die sehr übersichtlich gestaltet ist und nicht überladen werden kann.</p>
<p>Hier kann auch anonym jeder seinen Gedanken freien Lauf lassen und die besten Wünsche und Grüße eintragen. So kommt im Laufe der Zeit eine wunderschöne Seite zustande, die von vielen kunterbunt geschmückt wird und kostenlos ist. Das Besondere an virtuellen Gedenkseiten ist, dass sie einer breiten Masse zugänglich sind, man jederzeit in einer persönlichen Umgebung gedenken kann und sich im Laufe der Zeit eine schöne Seite mit freundlichen Sprüchen, tiefsinnigen Texten und positiven Gedanken entwickeln kann- für viele von uns eine tolle Möglichkeit mit der Trauer fertigzuwerden.</p>
<p><em>Autor: Nießner</em></p>
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		<title>Wahljahr für Whisky-Freunde beginnt</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2013/05/wahljahr-fur-whisky-freunde-beginn/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Glenmorangie setzt beim nächsten Produkt auf Online-Demokratie
Dass heuer ein Super-Wahljahr in Österreich ansteht, dürfte sich herumgesprochen haben. Die neue Initiative&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/wahljahr-fur-whisky-freunde-beginn/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glenmorangie setzt beim nächsten Produkt auf Online-Demokratie</strong></p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Dr-Bill-Lumsden.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37759" title="GLENMORANGIE" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Dr-Bill-Lumsden-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Dass heuer ein Super-Wahljahr in Österreich ansteht, dürfte sich herumgesprochen haben. Die neue Initiative von Glenmorangie, der mit 16 Mitarbeitern kleinen, aber feinen Whisky-Destillerie passt da bestens dazu. Denn warum mit ungewissem Ausgang Produkte launchen, wenn in Zeiten des Online-Votings das ganze doch viel einfacher geht? So ähnlich dürfte Bill Lumsden, der Destillier-Chef der Schotten, gedacht haben und lässt die komplette 2014 geplante neue Edition von Whiskyfreunden weltweit mitgestalten.</p>
<p>60% des Geschmacks bringt das Holz ein, schätzt Lumsden, also wird rund um den Globus aus drei Fässern der liebste „Wood Finish“-Whisky gekürt. Die Nachreifung in Fässern anderer Weine oder Spirituosen hat Tradition im Hause Glenmorangie, seit man als erste Destillerie diese Art der Aromatisierung gewählt hat.</p>
<p>Bis Ende Juli kann noch über die geschmackliche Seite abgestimmt werden, danach werden Packung und Werbemotiv ebenfalls per Online-Demokratie bestimmt. Persönlicher Favorit war das Manzanilla-Fass, das eine relativ süße Variante darstellt. Während der Duft an Pumpernickel erinnert, wirkt der Whisky aus dem Sherry-Fass am harmonischsten und erinnert an schmelzige Schokolade (Gianduja, wer’s kennt). Röstig und schärfer wirkt der Getreidebrand im Burgunder-Fass, hier kommen Toffee und etwas Pfeffer sowie reife Himbeere durch. Das Bordeaux-Fass hingegen bringt eine sehr fruchtige Komponente ein: Marille und „Werther’s Echte“, dazu ein deutlich alkoholischer wirkender Glenmorangie zeigten im direkten Vergleich die wesentliche Rolle, die das Fass tatsächlich spielt. Quod erat demonstrandum!</p>
<p><strong>Bezugsquelle: Infos zur Cask Master-Aktion unter http://caskmasters.glenmorangie.com, die Glenmorangie-Range führt u. a. Interpar, www.weinwelt.at</strong></p>
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		<title>„Brangelina“ zum Mitnehmen &#8211; Miraval</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 06:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesagte Revolutionen finden nicht statt. Und so harrt auch der seit Jahren behauptete Rosé-Trend noch immer seiner realen Umsetzung. Für alle, die keine grundsätzliche Abne&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/%e2%80%9ebrangelina%e2%80%9c-zum-mitnehmen-miraval/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/brangelina.jpg"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/brangelina-300x218.jpg" alt="" title="84th Annual Academy Awards - Arrivals" width="300" height="218" class="alignleft size-medium wp-image-37627" /></a></p>
<p>Angesagte Revolutionen finden nicht statt. Und so harrt auch der seit Jahren behauptete Rosé-Trend noch immer seiner realen Umsetzung. Für alle, die keine grundsätzliche Abneigung gegen den rosa Saft hegen, vielleicht sogar Fans, die nur noch keinen Favoriten haben, existiert aber tatsächlich ein interessantes Objekt für einen Selbstversuch. Der Preis – wie immer unter „Bezugsquelle“ weiter unten zu finden – mag abschrecken, er gilt in diesem Fall aber einem vollwertigen Wein. Viel zu oft wird der Rosé ja als Nebenprodukt für nicht optimal gereiften Rotwein angesehen, das technische Wort „Saftabzug“ für diese Produktionsart zeigt auch die geringe Wertschätzung.<br />
Genug des Spannungsaufbaus; Brad Pitt und Angelina Jolie haben sich im ehemaligen Landgut des Jazz-Pianisten Jacques Loussier in der Provence eingekauft und bringen ihren ersten Rosé auf den Markt. Der „Miraval“ kommt in einer herrlich minimalistischen Aufmachung, dafür mit einer an Parfümflakons erinnernden Flasche daher. Wichtiger allerdings für die Weinqualität ist der Name, der neben Jolie-Pitt am Etikett steht: Perrin. Wer über die Familie mehr wissen will, findet unter http://www.wiener-online.at/2012/05/beaucastels-biodynamik-blends/ eine Würdigung ihres Château Beaucastel. Mit roten Trauben – diesmal sind es Cinsault, Grenache, Rolle und Syrah, – kann Marc Perrin also definitiv umgehen.<br />
<a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Miraval.jpg"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/Miraval-132x300.jpg" alt="" title="Miraval" width="132" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-37628" /></a></p>
<p>Wenn also Zitrusnoten wie Orangenschale, Himbeere, Physalis und Ananas nebst einem mineralischen Ton aus dem Glas steigen, freut man sich bereits auf das, was noch kommen mag. Und das zu recht; müsste man den Rosé in einem Wort beschreiben, lautete dies „saftig“. An welche Frucht die schmelzige Aromatik erinnert, kann man sich zudem aussuchen. Es finden sich Anklänge von Maracuja, viel Beeren-Frucht, vor allem Himbeere und Walderdbeere, aber auch etwas Zuckermelone. Sie alle bleiben auch erhalten, wenn der Wein eine Zeitlang offen ist, was nur für wenige Rosés gilt.<br />
Nicht aufgrund des Prinzips „rosa zu rosa“, sondern wegen der Röstaromen drängt sich sofort eine gegrillte Lachsforelle als Speisenbegleiter auf. Hummer passt zwar auch, aber der bleibt Topverdienern vorbehalten wie jenen, die diesen Wein keltern ließen.</p>
<p>Bezugsquelle: <strong>Jolie-Pitt &#038; Perrin, Rosé Miraval 2012, EUR 18,49 bei Wein&#038;Co, www.weinco.at</strong><br />
Photo by Ethan Miller/Getty Images</p>
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		<title>Die progressive Rock-Elite aus Österreich im Chelsea</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2013/05/die-progressive-rock-elite-aus-osterreich-im-chelsea/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 07:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei der besten österreichischen progressiven Rock-Bands geben sich am 15.5. im Chelsea die Ehre: Mother&#8217;s Cake präsentieren exklusiv ihr neues Video, Lausch geben Son&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/die-progressive-rock-elite-aus-osterreich-im-chelsea/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/mothers-cake.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37571" title="Mothers Cake (c) Peter Berger" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/mothers-cake-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Zwei der besten österreichischen progressiven Rock-Bands geben sich am 15.5. im Chelsea die Ehre:<strong> Mother&#8217;s Cake</strong> präsentieren exklusiv ihr neues Video, <strong>Lausch </strong>geben Songs rund um ihr aktuelles Album &#8220;Canada is Falling&#8221; zum Besten.</p>
<p>Die beiden Bands haben sich mit zahlreichen Konzerten als fabelhafte Live-Bands etablieren können: herausfordernd, kraftvoll und auch durchaus eingängig.<br />
Mother&#8217;s Cake / Lausch &#8211; 15.5.2013 &#8211; Chelsea, Wien<br />
VVK € 10,- / AK € 12,- &#8211; Beginn: 21:00 Uhr<br />
<strong>Anstatt große Worte über beide Bands zu verlieren: man sehe und höre selbst.</strong></p>
<p><strong>Mother&#8217;s Cake:</strong></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LqNgDQ_awVQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<strong>Lausch:</p>
<p></strong><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ZL9G6ihPpmk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>„Retro trinken“ kann viel Spaß machen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 07:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[„Früher verschwand das halt in Cuvées“, schüttelt Dr. Hans Bichler den Kopf. Der Rechtsanwalt, hat sich nicht nur das „Gut Purbach“, Wirkungsstätte des famosen Max Stiegl, als „&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/%e2%80%9eretro-trinken%e2%80%9c-kann-viel-spas-machen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Früher verschwand das halt in Cuvées“, schüttelt Dr. Hans Bichler den Kopf. Der Rechtsanwalt, hat sich nicht nur das „Gut Purbach“, Wirkungsstätte des famosen Max Stiegl, als „Hobby“ geleistet. Weniger bekannt, und das ist schade, ist seine Tätigkeit als Weinbauer. Der verdankt sich unsere Begegnung, denn im Rahmen der großen Leithaberg-Promotion kam auch sein vermeintlich „kleiner“ Wein, ein reinsortiger Neuburger, ins Glas. Und der stellt eine Werbung für die viel zu sehr als Jungwein und Aromazutat (siehe oben) missbrauchte Sorte dar.</p>
<p>Der vielschichtige Duft besteht nicht nur aus dem sortentypischen „Nusserl“, das sich in diesem Fall als Papiernuss und grüne Nuss-Schale spaltet, auch grüne Frische (sagen wir: Limette) und eine reife Fruchtnote, die an Erdbeer-Kaugummi erinnert. Der leicht süße Eindruck setzt sich am Gaumen fort, er verdankt sich aber dem hohen Extrakt, wie Dr. Bichler versichert. Denn mit 1,2 Gramm Restzucker ist der „Gut Purbach weiß“ knochentrocken, animierend wirkt er dank der straffen Säure und der Apfel-Zitrus-Aromatik sowieso. Wohl dem, der solche Weine für den Sommer hat!</p>
<p>Das Verschwinden in Cuvées oder den undeklarierten 15-Prozent-Anteilen teilte lange auch der Furmint. Die ungarische Paradesorte hat mittlerweile praktisch nur mehr in Rust einen Rückzugsort gefunden. Einer, der sie gleich in zwei Ausbaustilen führt, ist Michael Wenzel. Auf der Weißwein-Klaviatur kann Wenzel verschiedenste Töne anschlagen; in der Happs-Winery in Westaustralien und beim neuseeländischen Parade-Sauvignon blanc-Gut „Cloudy Bay“ hat er sich sein Rüstzeug. Während der „Vogelsang“ aus dem Jahr 2011 die wuchtigere Variante darstellt (reif, buttrig mit zartem Zuckerspitzerl und „zum Beißen“ dicht), bringt der 2012er die Sorte in ihrer schönen Apfelaromatik ins Glas. Quitte und grüner Apfel im Duft werden im Mund von Apfelschale und etwas Zitruszeste abgelöst, die dem Furmint im Abgang noch ein zartes Bitterl mitgeben, das ihn zu einem idealen Eröffnungsspieler für einen chilligen Abend macht.</p>
<p>Auch international fragt man auch nach der Rarität, wie mir der New Yorker Händler James Wright (www.winemonger.com) erzählte. Als er 2006 mit dem Import begann, „it sold out quickly“, nicht zuletzt dank einer begeisterten Notiz in der Fachzeitschrift Wine Advocate. Angemerkt sei nur, dass er bei uns keine 22 Dollar kostet. Im Gegenteil. Nur trauen muss man sich halt, den alten Sorten eine Chance zu geben.</p>
<p><strong>Bezugsquelle</strong>: Dr. Bichler, Neuburger 2012, EUR 5 über Gut Purbach, www.gutpurbach.at<br />
Weinbau Wenzel, Furmint 2012, EUR 8 bei Hannes Wild, www.weinhandel-wild.at</p>
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		<title>Wie „Gott in Frankreich“, ungelogen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 06:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Blickt man auf die Frankreich-Landkarte, beschleicht einen das Gefühl, alles, was „savoir vivre“ ausmacht, hat sich rund um die Charente gruppiert. Porzellan aus Limoges, Bar&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/wie-%e2%80%9egott-in-frankreich%e2%80%9c-ungelogen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>B<a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/france.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37518" title="france" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/france-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>lickt man auf die Frankreich-Landkarte, beschleicht einen das Gefühl, alles, was „savoir vivre“ ausmacht, hat sich rund um die Charente gruppiert. Porzellan aus Limoges, Barrique-Fässer detto aus dem Limousin, Austern aus Arcachon, die<strong> Grand Crus Bordeaux’</strong> oder auch die <strong>Trüffel aus dem Perigord</strong>. Von der Gänseleber schweigen wir angesichts zu erwartender Tierschutz-Scheißestürme, dafür der Hinweis: Bio-Ziegenkäse wäre hier auch daheim. Trotz dieser Schlaraffen-artigen Ausgangslage kennt man die Gegend maximal als Cognac-Hochburg, schließlich liegt ja auch der namensgebende Ort mitten im Departement.</p>
<p>Dass Herr und Frau Österreicher jetzt generell nicht die gaaanz großen Frankophilen sind, schenken wir uns jetzt einmal. Denn auch für sie, Freunde des Kuriosen und Morbiden, die sie als Verwalter der K.u.k.-Erbmasse nun mal sind, bietet die Region einige Leckerbissen: Historiker dürfen sich an den überall noch zu findenden Dolmen, den realen „Hünen-Gräbern“ aus dem Asterix-Heft, oder den römischen Thermen von Chassenon erfreuen. Etwas zeitnaher wurde das Mausoleum François Mitterrands errichtet, der wie EU-Gründervater Jean Monnet Charentaiser war. Im Geburtsort<strong> Jarnac </strong>werden aber auch die Geschenke der diversen Staatschef-Kollegen an den verblichenen Monsieur le Président ausgestellt (Quai de l&#8217;Orangerie 10) &#8211; Skurrilitätsfaktor garantiert.</p>
<p>In Jarnac, eine der wie an einer Perlenkette entlang des <strong>Charente-Flusses</strong> aufgereihten Ortschaften, bietet sich neben einer Fahrt mit den roten Ausflugsbooten übrigens auch eine Nächtigungsmöglichkeit an. Die Zimmer im historischen Herrenhaus Ligaro sind zwar kein Schnäppchen (EUR 180 für zwei; www.hotel-ligaro.com), das Ambiente und der zu Fuß mögliche Heimweg von den Cognac-Häusern Courvoisier, Hine oder Delamaine haben aber auch ihre Charme. Wer den klassischen französischen Landhaus-Stil schätzt, wird das Logis de Puygâty in Chadurie vorziehen. Der Wehrhof aus dem 15. Jahrhundert bildet einen stilvollen Stützpunkt für Selbstversorger (DZ ab 155 Euro), vor allem aber bietet die hauseigenen Boutique „Sorti de Grange“ alle Einrichtungsgegenstände zum Kauf an (www.logisdepuygaty.com). Zum TGV-Bahnhof in der Comic-Hauptstadt Europas, Angoulême mit seinem jährlichen Festival, sind es gerade einmal 19 Kilometer.</p>
<p>Französische Hochküche steht unter Hochpreisverdacht, doch den zerstreut <strong>Ludovic Merles</strong> Mittagsangebot: Drei Gänge um 34 Euro serviert das Restaurant au Chateau aus der „normalen“ Karte (www.restaurant-du-chateau.com). Somit stehen als „Entrée“ in Jarnac Gänseleber, Hummer-Suppe, Kalbsbries oder Gambas in Tempurateig zur Auswahl. Rind, natürlich aus der Nachbarregion Limousin, Fasan oder Lamm wären die Hauptgerichte, die Merle um viele, aber nie verspielte Beilagen ergänzt (Anna-Kartoffeln mit Trüffel, Haselnuß-Knusper, Cognac-Sauce, Steinpilz-Kaviar…). Ohne ein Soufflé mit Grand Marnier sollte man das gastliche Haus mit dem Mister Bean-Lookalike im Service aber nicht verlassen.</p>
<p>Denn auch der Orangen-Likör kommt – erraten – aus der lukullischen Region. Das Schloss in <strong>Bourg-en-Charente </strong>samt angeschlossener Brennerei gibt es zwar nicht zu besichtigen, doch auch vom darunter gelegenen Park erkennt man, wie beeindruckend die Familie Lapostolle Besucher empfängt. Bei ihren Cognac-Lieferanten wie Eric Pinard in Gensac-la-Pallue darf aber gerne gekostet werden, wenn er nicht gerade an seinen sechs Brennkesseln werkt. Denn schließlich wollen die Gäste aus Österreich ja wissen, wie der Exporthit der Charente vor Ort schmeckt.</p>
<p>Informationen: Von Paris führt entweder der Speed-Zug TGV nach Angoulême oder ein Inlandsflug nach<strong> Bordeaux.</strong> Die köstlichsten Ecken der Charente listet www.terredesaveurs.com auf. Jeden November lockt das Festival Gastronomades (www.gastronomades.fr) mit Menüs von Topchefs. Für den Aperitif á la Francaise zu Hause gibt es Grand Marnier „Cordon rouge“ um EUR 21 u. a. bei Del Fabro,<strong> www.delfabro.at</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fennesz &amp; Naked Lunch bei der MQ-Eröffnung</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2013/05/fennesz-naked-lunch-bei-der-mq-eroffnung/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur alljährlichen Eröffnung des MQ-Sommerbetriebs erwartet einen dieses Jahr ein superbes musikalisches Live-Programm: so spielt die Klagenfurter Indie-Institution Nake&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/05/fennesz-naked-lunch-bei-der-mq-eroffnung/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/fennesz.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37422" title="fennesz" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/05/fennesz-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a>Zur alljährlichen Eröffnung des MQ-Sommerbetriebs erwartet<strong> </strong>einen dieses Jahr ein superbes musikalisches Live-Programm: so spielt die Klagenfurter Indie-Institution<strong> Naked Lunch</strong> ab 20:00 Open Air, um 21:30 bespielt niemand geringeres <strong>Christian Fennesz</strong> das MUMOK.</p>
<p>Mit Oliver Welter von<strong> Naked Lunch</strong> durften wir an<strong> </strong><a href="http://www.wiener-online.at/2013/04/naked-lunch-oliver-welter-im-gesprach/"><strong>dieser Stelle</strong> </a>bereits über das neue Album &#8220;<strong>All Is Fever</strong>&#8221; sprechen &#8211; wer die Band auf ihrer regulären Tour versäumt hat (unter anderem in der ausverkauften Wiener Arena), der hat am 8.5. nochmal die Möglichkeit, die Herren Welter, Zamernik, Deisenberger und Jezdinsky live zu sehen.</p>
<p><strong>Christian Fennesz</strong> lässt uns hoffentlich nicht mehr allzu lange mit seinem nächsten regulären Solo-Album warten. Zwar war der Avantgarde-Elektronik-Pionier stetig mit diversen Projekten und Kooperationen (unter anderem der Zusammenarbeit mit Patrick Pulsinger im Konzerthaus, Alben mit Ryuichi Sakamoto u.v.m) tätig, sein letztes reguläres Solo-Album &#8220;Black Sea&#8221; ist allerdings schon fünf Jahre her. Fennesz&#8217; ureigener Klangkosmos zwischen Geräuschwänden, Hallschwaden, Melodie, Melancholie, Abstraktion und großem Gefühl ist live wie auf Platte stets umwerfend, ein Besuch sei hiermit empfohlen.</p>
<p>Auch <strong>Radio FM4 </strong>ist am Start und sendet Tribe Vibes live vom MQ, vom 15:00 bis 19:30 Uhr bespielen John Megill und<strong> Philipp L&#8217;Heritier</strong> den MQ-Hauptplatz, ab 21:30 steigt in den MQ Hofstallungen die Weekend Sounds Party mit<strong> def:k</strong> (Hip Hop aus Linz),<strong> B. Fleischmann</strong>, und als DJs wiederum Philipp L’Heritier und <strong>Didi Schärf. Tribe Vibes </strong>gibt&#8217;s ab 22:00 aus dem Leopold.</p>
<p><strong>Einen genauen Überblick über das detaillierte gibt es Programm <a href="http://www.mqw.at/programm/?tx_mqprogramm_pi1[eventid]=9567&amp;cHash=70ace01aa184d4fcd88fb667b77f327f" target="_blank">hier.</a></strong></p>
<p>Photo (c) Kevin Westenberg/www.fennesz.com<strong><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>Steak essen in Wien</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2013/04/steak-essen-in-wien/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2013/04/steak-essen-in-wien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 13:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Maredo
Am Opernring befindet sich die Niederlassung der agentinischen Restaurant-Kette Maredo, dessen Ruf mittlerweile leider besser ist als seine Steaks und seine Bedienun&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/04/steak-essen-in-wien/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-37198" href="http://www.wiener-online.at/2013/04/steak-essen-in-wien/steak-klein/"><img class="alignleft size-medium wp-image-37198" title="Steak" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/steak-klein-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a></strong></p>
<p><strong>Maredo</strong></p>
<p>Am Opernring befindet sich die Niederlassung der agentinischen Restaurant-Kette Maredo, dessen Ruf mittlerweile leider besser ist als seine Steaks und seine Bedienung. Zugegeben, es geht sehr schnell im Maredo, großes Restaurant, viele Gäste, gestresstes Personal. Nur leider grenzt das schon Massenabfertigung, was sich nicht nur beim Service und Ambiente, sondern oft auch in der Kulinarik zeigt. So wird der Besuch leider oft zum Glücksfall, und auch wenn das Maredo preislich in Ordnung ist, hat es seinen guten Ruf nicht ganz zurecht.</p>
<p><em>Adresse: Opernring 3-5, 1010 </em><em>- <strong>www.maredo.at</strong></em></p>
<p><strong>Gergely&#8217;s</strong></p>
<p>In mitten des Schlossquadrats im 5. Bezirk liegt das Gergely&#8217;s. Hier hat man, unnter einem wunderbaren Gewölbe (oder im Gastgarten) sitzend,  hat  die Auswahl zwischen  österreichischem Reiderind, Angus und US-Herfored, und genauso  hochqualitativ ist auch die Getränkeauswahl. So bietet sich nach dem  Steakgenuss beispielsweise einer der zahlreichen Weinbrände an.</p>
<p><em>Adresse: Schloßgasse 21,1050 Wien &#8211; <strong>www.gergelys.at</strong><br />
</em></p>
<p><strong>Rocky Docky&#8217;s Western- und Steakhouse<br />
</strong></p>
<p>Zugegeben, es ist schon großer County-Kitsch, der einem optisch kredenzt wird, wenn man das Rocky-Docky betritt. Ein Westernsaloon mitten in Ottakring, wen das aber nicht stört, der ist bei Rocky Docky schon richtig: denn hier stimmt sowohl die Qualität des Steaks als auch die freundliche und bemühte Bedienung. Preisbeispiele: ein Tenderloin 8 OZ kostet € 29,40, ein Prime Rib 17 OZ (441 g) € 29,50. Eine Speisekarte quer durch die Ribs, Steaks, Hotpots, Soups, Burgers und Burritos wird noch mit einem Angebot an Seafood komplementiert.</p>
<p><em>Adresse: Rückertgasse 39,  1160 Wien &#8211; <strong>www.rocky-docky.at</strong><br />
</em></p>
<p><strong>Porterhouse</strong></p>
<p>Unbedingt reservieren sollte man im Porterhouse. Das im ersten Bezirk gelegene Lokal ist preislich ein wenig über dem Durchschnitt angesiedelt, leider werden die Preise auf der Homepage des Restaurants auch nicht genannt. Was im Porterhouse durchaus stimmt ist die Qualität des Fleisches, die Menüauswahl sowie auch die Weinkarte &#8211; in schönem Ambiente (über das Service gibt es unterschiedliche Meinungen) kann man hier sein Porterhouse (T-Bone), sein Rib Eye et cetera genießen. Für Raucher gibt es einen eigenen Barbereich, in dem man auch aus einer fabelhaften Spirituosenkarte auswählen kann.</p>
<p><em>Adresse: Schulerstraße 1, 1010 Wien &#8211; <strong>www.porterhouse-at</strong><br />
</em></p>
<p><strong>Flatschers</strong></p>
<p>Ein Besuch im Flatschers &#8211; und vorab sei gesagt, dass sich ein solcher wirklich lohnt &#8211; sollte auch unbedingt vorab reserviert werden. Szene-Wirt Andreas Flatscher ist hier der Chef im Haus, und der garantiert für eine durchwegs hochqualitative Speisekarte zu angemessenen Preisen. Eine fabelhafte Auswahl an Bieren (unter anderem Augustiner vom Fass), Cocktails sowie eine Auswahl von wirklich ausgezeichneten Steaks, Burgers und Co. Auch originell die Idee des &#8220;Steak Away&#8221;: Steaks zum mitnachhause nehmen und selber braten.</p>
<p><em>Adresse: Kaiserstraße 113-15, 1070 Wien &#8211; <strong>www.flatschers.at</strong><br />
</em></p>
<p><strong>Frank&#8217;s American Bar</strong></p>
<p>Eine exzellente Adresse um ein Steak zu genießen ist Frank&#8217;s American Bar &#8211; hier sind wirkliche Könner am Werk, und das hat dem Frank den Ruf als eine der Top-Adressen in punkto Steak eingebracht.<strong> </strong>Hier werden die Steaks dry-geaged, eine spezielle Technik aus den 1950ern und 1960ern. Eine genaue Beschreibung zu dem Verfahren gibt es<a href="http://www.franks.at/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;layout=item&amp;id=6&amp;Itemid=180&amp;lang=en"> hier</a>.</p>
<p><em>Adresse: Laurenzerberg 2, 1010 Wien -<strong> www.franks.at</strong><br />
</em></p>
<p><strong>Steakpoint Vienna</strong></p>
<p>Auch wenn es wohl nicht &#8220;die besten Steaks der Stadt&#8221; sind, wie ihre Homepage das verspricht, ist das Steakpoint die bessere Alternative zu Maredo. Die Auswahl ist groß, die Qualität ist gut und die Preise halten sich im Rahmen<strong>. </strong></p>
<p><em>Adresse: Akademiestraße 2a, 1010 Wien &#8211; <strong>www.members.aon.at/steakpoint</strong><br />
</em></p>
<p><strong>Texas Steak House</strong></p>
<p>Bei einem US-Aufenthalt kam Ludwig Berger in den Sinn, das Gasthaus seiner Eltern völlig umzugestalten: so die Entstehungsgeschichte des Texas Steak House. Neben einer großen Auswahl an Steaks bekommt man hier auch persönliche Beratung vom Chef, der einem das Steak nach speziellen Wünschen zubereitet. Der Geschichte des (früheren) Gasthauses Rechnung tragend, findet man neben den beliebten Steaks auch in erster Linie österreichische Küche.</p>
<p><em>Adresse: Hütteldorferstraße 33, 1150 Wien</em><strong> &#8211; <em>www.texas-steak-house.at</em><br />
</strong></p>
<p><strong>Foto (c) thinkstockphotos.de<br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Bier sagt dem Bierbauch den Kampf an</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 11:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bier, das dem ungeliebten Bierbauch den Kampf ansagt?
Das Bier-Startup Nixe bringt mit dem &#8220;Nixe Extra Dry&#8221; ein spezielles Bier auf den Markt, dass die Lücke zwi&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/04/ein-bier-sagt-dem-bierbauch-den-kampf-an/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-37183" href="http://www.wiener-online.at/2013/04/ein-bier-sagt-dem-bierbauch-den-kampf-an/newbottle/"><img class="alignleft size-medium wp-image-37183" title="newbottle" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/newbottle-66x300.png" alt="" width="66" height="300" /></a>Ein Bier, das dem ungeliebten Bierbauch den Kampf ansagt?</strong></p>
<p>Das Bier-Startup <strong>Nixe </strong>bringt mit dem &#8220;Nixe Extra Dry&#8221; ein spezielles Bier auf den Markt, dass die Lücke zwischen genußvoll, aber kalorienreich und light, aber geschmacksarm schließen soll.</p>
<p>&#8220;<strong>Nixe Extra Dry</strong>&#8221; ist ein Low Carb Bier, das ganze 75 % weniger Kohlenhydrate und 30 % weniger Kalorien als ein normales Bier hat. Nur durfte dabei weder Geschmack noch Alkoholgehalt auf der Strecke bleiben: so gelang es, trotz dieser Vorgaben den Alkoholgehalt eines regulären Bieres zu erreichen: 4,9 % hat das Nixe Extra Dry, das mit natürlichen Rohstoffen und gemäß dem Reinheitsgebot produziert wurde.</p>
<p>&#8220;<em>Damit grenzt sich NIXE Extra Dry ganz klar von Leicht- oder Medium-Bieren ab, die geschmacklich einfach nicht an ein richtiges Bier rankommen&#8221;,</em> meint Geschäftsführer Constantin Simon.<br />
&#8220;Nixe Extra Dry&#8221; ist <strong>ab 2. Mai</strong> in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg bei Merkur (später auch bei Interspar) verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bekehrungshilfe für Weinbrand-Gegner</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 12:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Wellenartig breitet sich die Genussfeindlichkeit aus. Halbwahrheiten und Fakten, die aber nur für den Dauerkonsum gelten, werden in vorauseilendem Gehorsam schnell zu Konsu&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/04/bekehrungshilfe-fur-weinbrand-gegner/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wellenartig breitet sich die Genussfeindlichkeit aus. Halbwahrheiten und Fakte</strong>n, die aber nur für den Dauerkonsum gelten, werden in vorauseilendem Gehorsam schnell zu Konsumverboten umgedeutet. Schnaps? Trinke ich doch nie. Dass man sich damit aus einem ganzen Kosmos an Getränken ausschließt, sei jedem einzelnen zugestanden. Allerdings sollte man – und damit genug der Streitlust – zumindest wissen, wovon man die Lippen lässt.</p>
<p>Denn nicht überall wo gebrannt wird und am Ende 40<a rel="attachment wp-att-37161" href="http://www.wiener-online.at/2013/04/bekehrungshilfe-fur-weinbrand-gegner/metaxa-12-ek/"><img class="alignleft size-medium wp-image-37161" title="Metaxa 12 EK" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/Metaxa-12-EK-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" /></a>% auf der Flasche stehen, ist auch Schärfe und jenes selbstzerstörerische Machotum (welcher „Held“ überlebt mehr Gifte?) im Spiel, vor dem schon Theodor Adorno so grauste. Jedenfalls fiel mir dieser Tage der bislang hauptsächlich den Griechen selbst vorbehaltene 12 Stern-Metaxa in die Hände. Weinbrand, um es prosaisch zu sagen, der mit Muskat-Trauben aus Samos und einer schon seit 1888 geheimen Mischung aus Kräutern und Rosenblättern (!) verfeinert wird. Danach lagert das braune Elixier in Limousin-Eichenfässern, erst nach 12 Jahren kommt er in die charakteristische eckige Flasche.</p>
<p>Die Sterne stehen bei Metaxa für die Lagerjahre und diesmal hat Masterblender Konstantinos Raptis, seit 20 Jahren für die Produktion verantwortlich, eine wunderbar milde Abfüllung auf den Weg aus der Ägäis zu uns geschickt. Haselnuss-Schokolade fällt einem als erstes beim Duft des 12-Stern ein; auch am Gaumen sucht man eher nach Vergleichen aus dem Schokoregal, Toffifee, aber auch die gedörrten Zwetschken, die man gerne zum Krampus formt hierzulande, kommen als Fruchtakkord durch. Wer nach einem milden Digestiv sucht, für den man auch gar keine Mahlzeit davor kochen muss, wird gut bedient. Bleibt nur zu hoffen, dass man nicht nur beim Griechen des Vertrauens den „Zwölfender“ zum Menü-Finale reicht. Eiswürfel ins Glas und „Yasou“!</p>
<p><strong>Bezugsquelle: Metaxa „12 Sterne“, EUR 26,99 bei Interspar, www.weinwelt.at</strong><BR>Foto (c) Peter Berger</p>
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		<title>20 Jahre Eläkeläiset &#8211; live in der Szene Wien</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 08:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Humpa! Wer von einem Konzert der finnischen Kultband Eläkeläiset nach Hause kommt, tut dies im Regelfall mit einem fetten grinsen im Gesicht. Energetisch, unterhaltsam und, ma&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/04/20-jahre-elakelaiset-live-in-der-szene-wien/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/elakelaiset_tikkala9.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-37089" title="elakelaiset_tikkala9" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/elakelaiset_tikkala9-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a>Humpa! Wer von einem Konzert der finnischen Kultband<strong> Eläkeläiset</strong> nach Hause kommt, tut dies im Regelfall mit einem fetten grinsen im Gesicht. Energetisch, unterhaltsam und, mal ehrlich, völlig durchgeknallt: in ihrer Heimat hat die Band Goldstatus und auch international hat sie sich mit ihrem Humpa! einen Sonderstatus erspielt. Sie adaptieren bekannte Songs in ihrem ureigenen Stil, eben jenem Humpa, einer high energy Mischung aus Polka, Polonaise und auch irgendwie Punkattitüde. Jeder Song bekommt einen eigenen, mit dem Wort Humpa versehenen Titel, nicht jedem Originalinterpreten mag dies Recht sein, das treue Publikum könnte es aber nicht mehr lieben. Eläkeläiset &#8211; lass den Humpa weitergehen.<br />
<strong>Eläkeläiset &#8211; 27.4., Szene Wien<br />
</strong><BR><BR>Ein Klassiker:<br />
<strong><br />
</strong><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/r9YyaknVx_o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Rotwein aus China &#8211; Grace Vineyard</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Paprika aus Shangxi: Grace Vineyard
Für Chinesen muss Wein rot sein – und manche sind gut
Wer bei chinesischem Wein nur an Pflaumenwein denkt, wird überrascht sein, dass 90% des Ko&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/04/rotwein-aus-china-grace-vineyard/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paprika aus Shangxi: Grace Vineyard</strong></p>
<p><strong>Für Chinesen muss Wein rot sein – und manche sind gut</strong></p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/grace-vinyard.jpg"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/grace-vinyard-300x200.jpg" alt="" title="grace vinyard" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-37049" /></a>Wer bei chinesischem Wein nur an Pflaumenwein denkt, wird überrascht sein, dass 90% des Konsums im Reich der Mitte Rotweine sind. 400 Weingüter, von denen über 300 erst in den letzten 10 Jahren die Szene betraten, sorgen für die Inlandsproduktion. Einem der ambitioniertesten steht Judy Leissner vor. Sie brachte ihre Weine zum Kick off des heurigen „Fine &amp; Rare Wine Specialist“-Kurses im Palais Coburg mit. Mit einem Stipendium von Palais-Besitzer Peter Pühringer schlägt die Schulungswoche mit knapp 2.000 Euro zu Buche (www.weinakademie.at/frws.php), dafür stellen Topwinzer wie Gaia Gaia, Albiera Antinori und Gerhard Kracher ihre Raritäten vor, als „Kantine“ fungiert Silvio Nickols Restaurant.</p>
<p>Doch zurück zu „Grace Vineyard“ und seinen Weinen. Die Dimensionen – zwei Millionen Flaschen verlassen die Winery in der Shangxi-Provinz – sind aber mit Vorsicht zu genießen. Denn vom besten Wein des Hauses, der „Chairman’s Reserve“ (sie ehrt Judys Vater, nicht den Großen Vorsitzenden Mao), werden gerade 3.000 Flaschen gefüllt. Ihn gibt es daher nicht im Handel, am Weingut wird er gereicht, daher für Chinareisende der Hinweis, es gibt auch elf Zimmer am Grace-Gut.</p>
<p>Bei ihren beiden Österreichbesuchen nimmt sie einen anderen Wein aber gerne mit, mit dem sich im Freundeskreis verblüffen lässt: Der „Deep Blue“ besteht aus Cabernet Sauvignon (74%), Merlot (20 %) und Cabernet Franc (6%). Wobei er sich im Geschmacksprofil eher am letzten Bestandteil orientiert. Bereits im Geruch schält sich die grüne Paprika aus den Eichenfass-bedingten Aromen Vanille und Nougat heraus. Durchgängig bleibt dieser grüne Widerrist auch am Gaumen, wobei hier das noch präsente Holz dagegen hält, saftige Kornellkirsche, dazu auch etwa schwarzer Pfeffer, ergeben einen relativ runden Wein. Lagerung – Judy gibt ihren Weinen eher nur zwei Jahre Zeit dafür – wird ihn noch harmonisieren, allerdings werden ihn Cabernet-Fans jetzt schon lieben. Für einen Erstkontakt mit China-Wine jedenfalls sehr empfehlenswert.</p>
<p>Bezugsquelle: Grace Vineyard, Cuvée „Deep Blue“ 2010, EUR 28 ab Hof, www.grace-vineyard.com (bzgl. Lieferung empfiehlt sich ein Mail an Judy Leissner).</p>
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