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	<title>WIENER &#187; TV</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>Fred Schreiber und das große Komplott</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Brandstetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeichen stehen auf Swing. Nachdem Fred Schreiber, seines Zeichens unter anderem Musiker, Autor, Sprecher und Macher diverser innovativer Fernsehformate (siehe: &#8220;&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/04/fred-schreiber-und-das-grose-komplott/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeichen stehen auf Swing. Nachdem <strong>Fred Schreiber</strong>, seines Zeichens unter anderem Musiker, Autor, Sprecher und Macher diverser innovativer Fernsehformate (siehe: &#8220;Sendung ohne Namen&#8221;, &#8220;Das Wunder von Wien&#8221; et cetera) sich 2011 mit dem Album &#8220;Das große Komplott&#8221; nach einer mehrjährigen musikalischen Schaffenspause zurückmeldete, ist er mittlerweile im Big Band-Sound unterwegs: Große Pop- und Rock&#8217;n'Rollsongs im Swing-Gewand. Einem solchen Song nimmt sich der 42-jährige auf seinem neuen Single-Release an: &#8220;Are You Gonna Be My Girl&#8221;, im Original von Jet, erscheint (mit dem Song &#8220;Wien am Meer&#8221; als B-Seite) zeitgleich zu seinem Konzert im ORF RadioKulturhaus am 9. April. Am selben Tag feiert auch die neue Staffel der großartigen &#8220;Sendung ohne Namen&#8221; Premiere. Viele Gründe also, den zurecht als medialen Alleskönner bezeichneten Herren zum Interview zu bitten.</p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/fred-schreiber.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-35936" title="fred schreiber" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/04/fred-schreiber-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><strong> </strong></p>
<p><strong>Wiener: Erzähl uns doch ein wenig über Deine neue EP.</strong><br />
Fred Schreiber: &#8220;EP ist wohl übertrieben, Single mit B-Seite trifft es eher. Zum einen wollte ich schon immer mal den Song &#8220;Are you gonna be my girl&#8221; von Jet covern, der perfekte Rock´n´Roll Song, der sich auch leicht in so einen CroonerSwing der 50er überführen lässt. Zum anderen trag ich den Song &#8220;Wien am Meer&#8221; schon sehr lange mit mir rum. Ich glaube, das Meer ist das, was der Stadt fehlt. Wenn es jetzt mal warm werden sollte, passt er vielleicht noch besser&#8221;.</p>
<p><strong>Nachdem EPs oft Vorboten von full length Alben sind: darf man bald mit einem ganzen Fred Schreiber &amp; Das Große Komplott Album rechnen? Mit was dürfen wir rechnen?<br />
</strong>Man darf mit einem ganzen Album rechnen, das aus Covers von aktuellen Rock-Songs besteht und auch aus ein paar eigenen Nummern. Alles im Bigband- Stil gehalten.</p>
<p><strong>Man kennt dich ja in erster Linie als Autor und Drehbuchschreiber &#8211; am 9.April, am Tag deines RadioKulturhaus-Konzerts und des EP-Releases, geht auch die legendäre &#8220;Sendung ohne Namen&#8221; in die nächste Runde. Das klingt nach arbeitsreichen Monaten.</strong><br />
Die Dinge haben wenig miteinander zu tun, infolge dessen hält sich das alles in Grenzen. Ermüdung tritt  ja immer nur dann ein, wenn man immer nur ein und die selbe Sache macht und die als Arbeit versteht.</p>
<p><strong>Apropos Sendung ohne Namen: in der letzten Staffel hast du ja, gemeinsam mit einer wahrhaften Allstar-Band eine wunderschöne Versionen deines dreieinhalb Minuten Abgesangs an den Rock&#8217;n'Roll performt. Wie kam&#8217;s dazu?</strong><br />
Der ORF hat uns mitgeteilt, dass wir im Jänner noch eine Sendung machen könnten. Ingo Pertramer und ich haben uns schnell auf ein Musikspecial geeinigt, denn schliesslich ist kontemporäre Musik im Fernsehen etwas, was nur noch in Spurenelementen vorhanden ist. Die Schlussnummer dazu war ein Plädoyer dafür, über diesen Zustand mal nachzudenken.</p>
<p><strong>Der Rock&#8217;n'Roll ist tot, es lebe der Swing?</strong><br />
Rock´n´Roll kann gar nicht sterben, weil immer mal jemand eine Gitarre in die Hand nehmen wird, um in 3 1/2 Minuten seine Wahrheit zu erzählen. Was den Swing anbelangt, bin ich selbst überrascht davon, wie sehr der mich gepackt hat. Mit Anfang 20 hab ich mal in einer Acapellagruppe gesungen, die mit einem Tanzorchester aufgetreten ist. Damals kam mit das alles noch etwas zu nostalgisch vor, aber heute liebe ich den Swing.</p>
<p><strong> Was erwartet den Konzertgänger am 9. März im RadioKulturhaus?</strong><br />
Ein Sitzkonzert einer SwingBand aus formidablen Musikern plus einem Sänger mit gelegentlichen Textschwierigkeiten.</p>
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		<title>Im Dschungelcamp</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 21:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Anker</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich lange danach gesucht habe, möchte ich diese Information allen anderen Zusehern nicht vorenthalten: Die Titelmelodie von &#8220;Ich bin ein Star &#8211; holt mich hera&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2013/01/im-dschungelcamp/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-34730" title="Dschungelcamp" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2013/01/a0-300x198.png" alt="" width="300" height="198" />Weil ich lange danach gesucht habe, möchte ich diese Information allen anderen Zusehern nicht vorenthalten:</strong> Die Titelmelodie von &#8220;Ich bin ein Star &#8211; holt mich heraus!&#8221; (in weiterer Folge &#8220;Dschungelcamp&#8221; genannt) gibt&#8217;s auch bei Spotify. Der Song heißt wie das britische Original der Show, also &#8220;I&#8217;m A Celebrity&#8221;.</p>
<p><strong>Der aktuelle RTL-Aufguss der Sendung ist drauf und dran, </strong>alle bisherigen Quotenrekorde zu knacken. Man kratzt an einem Marktanteil von 50 Prozent! Das bewährte Rezept geht &#8211; wieder einmal &#8211; auf: Promis der Kategorien C bis Z, ein Ex-Knacki (diesmal Kaufhaus-Erpresser &#8220;Dagobert&#8221;) und sogenannte &#8220;Sänger&#8221; lassen sich nicht nur quälen, sondern quälen sich auch fleißig gegenseitig. In einer bissigen Bösartigkeit, die an das jüngste Gericht (oder doch Gerücht?) erinnert, kommentieren das Geschehen die garantiert spontanitätslose Sonja &#8220;Ich-sage-die-Gags-meiner-Autoren-so-brav-wie-keine-Zweite-auf&#8221; Zietlow und erstmals der überraschend lockere und sympathische Daniel Hartiwch. TV-Junkies kennen ihn angeblich als Moderator von DSDS. Diese Information ist allerdings nicht gesichert. Ein gewisses Niveau beim Zuschauen unterschreite sogar ich nicht . . .</p>
<p><strong>In einem ersten euphorischen Reflex auf die neue Dschungelcamp-Staffel habe von einer eigenen Sendung dieser Art für Österreich geträumt.</strong> Davon bin ich mittlerweile aber wieder abgekommen. Es gibt keinen Dschungel, der groß genug wäre für Lugner und seine Mausis, Bambis und Katzis, für Strasser und Grasser, für Heinzl und Stöckl, für Zabine und Simone und für alle mit dem Familiennamen Haider. Oder haben wir längst ein ORF-Dschungelcamp, das nur anders heißt? Dancing Stars? Ich schau&#8217;s mir mal an und gebe Ihnen dann Bescheid.</p>
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		<title>Wetten, dass es weiter abwärts geht?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 09:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Anker</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann es mit einem Satz auf den Punkt bringen: Wer an einem Samstagabend nichts Besseres zu tun hat, als &#8220;Wetten, dass . . . ?&#8221; zu schauen, ist selber schuld.
Graben w&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2012/11/wetten-dass-es-weiter-abwarts-geht/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-33647" title="Lanz" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2012/11/35-300x218.png" alt="" width="300" height="218" />Man kann es mit einem Satz auf den Punkt bringen: </strong>Wer an einem Samstagabend nichts Besseres zu tun hat, als &#8220;Wetten, dass . . . ?&#8221; zu schauen, ist selber schuld.</p>
<p><strong>Graben wir trotzdem tiefer</strong> und analysieren die zweite Sendung mit einem gewissen Herrn Lanz als Ersatz für Thomas Gottschalk. Er ist brav, bemüht und &#8211; dem Anlass entsprechend &#8211; aufgeregt. Wo Gottschalk eine &#8220;Wuchtel&#8221; nach der anderen geschoben hat, regiert jetzt der &#8220;Small Talk&#8221;, wie man ihn sonst nur aus den zwei, drei Sekunden vor dem Weiterzappen aus den sogenannten dritten deutschen Fernsehprogrammen kennt.</p>
<p><strong>Auch am Konzept der Show hat man herumgebastelt. </strong>Die Wettkandidaten werden nun von den Promis an der Hand auf die Bühne geführt, bevor sie &#8211; wie Aussätzige &#8211; fernab der drehbaren Couch in ihrem &#8220;Körbchen&#8221; Platz nehmen dürfen. Als Sozialdemokrat lehne ich das natürlich ab und schlage vor, sich hier Österreich zum Vorbild zu machen: Entweder holt man die Hakler nur zum Hakeln vor den Vorhang oder man lässt sie gleich zum Futtertrog.</p>
<p><strong>&#8220;Wetten, dass . . . ?&#8221; wird immer mehr zu dem, was man immer vorgab zu sein: zu einer Familiensendung. </strong>Und da es auch immer weniger intakte Familien gibt, sinkt die Zuschauerzahl kontinuierlich. Die zweite Show mit Lanz haben drei Millionen Deutsche weniger verfolgt als die Premiere.</p>
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		<title>Das große Gähnen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 11:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Rudi Roubinek]]></category>

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		<description><![CDATA[Rudi Roubinek alias Seyffenstein hat sich als Juror Mühe gegeben und wacker geschlagen (wenn auch nicht so Aufsehen erregend wie Sido gegen Heinzl). Trotzdem ist DGC ohne den Rüp&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2012/10/das-grose-gahnen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-33509" title="DGC" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2012/10/1x-300x167.png" alt="" width="300" height="167" />Rudi Roubinek alias Seyffenstein hat sich als Juror Mühe gegeben</strong> und wacker geschlagen (wenn auch nicht so Aufsehen erregend wie Sido gegen Heinzl). Trotzdem ist DGC ohne den Rüpel-Rapper made in Germany nur halb so lustig. Immerhin leben Casting-Shows sowohl von ihren Kandidaten, für die man sich fremdschämen muss, als auch von ihren Jury-Mitgliedern, die gnadenlos verbale Watschen austeilen.</p>
<p><strong>In beiden Fällen hat sich der ORF schon vor der sogenannten Prügel-Affäre schwer getan. </strong>Mit den Kandidaten verfährt man aufgrund des öffentlich-rechtlichen Auftrages vergleichsweise höflich – das schmälert natürlich Fremdschämen und Schadenfreude auf Zuschauerseite. Und wie es sich für einen braven öffentlich-rechtlichen Sender gehört, musste man Sido nach dem Zwischenfall mit Heinzl den Spitz geben. Ein Privatsender hätte, um es knistern zu lassen, beide Protagonisten in die Jury gesetzt.</p>
<p><strong>Damit sind wir beim eigentlichen Dilemma: </strong>Braucht ein öffentlich-rechtlicher Sender, dessen Boss aus Geldmangel über eine <a title="ORF-Haushaltsabgabe" href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/1302705/ORFChef-wirbt-fuer-neue-ORFHaushaltsabgabe" target="_blank">„Haushaltsabgabe“</a> (also über das Kassieren von noch mehr Gebühren) nachdenkt, eine Castingshow? Für <a title="Braunschlag" href="http://www.wiener-online.at/2012/09/in-braunschlag/" target="_self">Braunschlag</a> zahle ich gerne. Aber für das große Gähnen? Nein. Beziehungsweise um mit den DGC-Jury zu sprechen: vier Minus!</p>
<p><em>P. A.</em></p>
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		<title>Two Broke Girls</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 16:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Anker</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder mäßige Trinker weiß: Kellnerin ist nicht gleich Kellnerin. Nicht von jeder würde man sich auch außerhalb ihres Arbeitsplatzes bedienen lassen.
In der US-Sitcom &#8220;T&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2012/10/two-broke-girls/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-33287" title="2 Broke Girls" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2012/10/png-300x186." alt="" width="300" height="186" />Jeder mäßige Trinker weiß: </strong>Kellnerin ist nicht gleich Kellnerin. Nicht von jeder würde man sich auch außerhalb ihres Arbeitsplatzes bedienen lassen.</p>
<p><strong>In der US-Sitcom &#8220;Two Broke Girls&#8221; </strong>(neu auf Pro7, Dienstag im Hauptabenprogramm nach &#8220;Two and a Half Man&#8221;) geht es um zwei Kellnerinnen. Max (Kat Dennings) und Caroline (Beth Behrs) haben beide Geldprobleme und bewohnen gemeinsam eine WG in New York. Das sind aber auch schon die einzigen Gemeinsamkeiten. Denn während Max Zeit ihres Lebens chronisch arm war, stammt Caroline aus einer einst schwerreichen Familie. Leider hat ihr feiner Papa sein Geld mit einem Pyramidenspiel gemacht und ist deshalb im Gefängnis gelandet. Die Kohle ist weg, Caroline muss sich einen Job suchen und trifft Max.</p>
<p><strong>Die Gags sind durch die Rahmenhandlung vorprogrammiert</strong> und erinnern ein wenig an die deutsch-österreischische Comedy-Serie &#8220;Arme Millionäre&#8221; aus den Jahren 2005 und 2006 mit Sky du Mont und Andrea Sawatzki in den Hauptrollen. &#8220;Two Broke Girls&#8221; ist definitiv erträglicher &#8211; teilweise inhatlich, aber mehrheitlich optisch. Da die Mädels als Kellnerinnen arbeiten und als solche in den USA noch mehr als europäische Kolleginnen aufs Trinkgeld angewiesen sind, geizen sie nicht mit ihren Reizen.</p>
<p><strong>Die eine dunkel, die andere blond,</strong> die eine Körbchengröße D, die andere A, beide kurze Röckchen und knappe Tops &#8211; da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wenn auch Handlung und Dialog manchmal stören . . .</p>
<p><em>P. A. </em></p>
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		<title>In Braunschlag</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 09:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Anker</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[David Schalko]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[Lachen? Oder weinen? Oder beides? Für einen gelernten Österreicher ist &#8220;Braunschlag&#8221; wie eine Fahrt in einer Achterbahn der Gefühle. Jeder entdeckt einen andere&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2012/09/in-braunschlag/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-33080" title="Braunschlag" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2012/09/012-300x192.png" alt="" width="300" height="192" />Lachen? Oder weinen? Oder beides? </strong>Für einen gelernten Österreicher ist &#8220;Braunschlag&#8221; wie eine Fahrt in einer Achterbahn der Gefühle. Jeder entdeckt einen anderen alten Bekannten. In meinem Fall ist es es der von <strong>Robert Palfrader</strong> verkörperte Bürgermeister. 1:1 mein sogenanntes Gemeindeoberhaupt. Woher kennt den der ORF?</p>
<p><strong>Manche meiner Twitter-Freunde meinen, einige Figuren der neuen ORF-Serie seien &#8220;überzeichnet&#8221;.</strong> Ich darf ihnen auf diesem Wege ausrichten, dass sie hoffnungslose Romantiker sind. &#8220;Braunschlag&#8221; ist Österreich. Genau so gierig und geil, besoffen und betrügerisch. <strong>David Schalko</strong> (Idee, Drehbuch, Regie und Produktion) hat damit eine ebenso beklemmende wie lustige Beinahe-Doku aus der Provinz abgeliefert. Kärnten ist überall. Auch im fiktiven Waldviertel.</p>
<p><strong>&#8220;Braunschlag&#8221; erzählt die Geschichte einer Pleite-Gemeinde unweit der tschechischen Grenze,</strong> die nur noch ein Wunder retten kann. Deshalb helfen der Bürgermeister und sein Freund, der Besitzer einer Land-Disko (<strong>Nicholas „Niki“ Ofczarek</strong>) ein wenig nach. Bald stürmen Pilger den Ort . . .</p>
<p><strong>Jedes blinde Huhn findet einmal ein Korn. </strong>Der ORF hat &#8220;Braunschlag&#8221; gefunden. Die Chancen stehen gut, dass daraus ein &#8220;Kaisermühlen Blues&#8221; des 21. Jahrhunderts wird. Zu überprüfen immer dienstags um 21.05 Uhr im Rahmen der neuen Serienschiene &#8220;DIE.NACHT&#8221; in ORF 1.</p>
<p><em>P. A.</em></p>
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		<title>Minderheitenprogramm</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 18:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalisten können ja soooo schadenfroh sein. &#8220;Schmidt rutscht auf 0,00 Millionen Zuschauer&#8221;, schreibt  Spiegel Online über das Comeback des Dinosauriers der&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2012/09/minderheitenprogramm/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-32978" title="Harald Schmidt" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2012/09/png2-300x214." alt="" width="300" height="214" />Journalisten können ja soooo schadenfroh sein.</strong> &#8220;Schmidt rutscht auf 0,00 Millionen Zuschauer&#8221;, schreibt  <a title="Spiegel Online H. Schmidt" href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/quote-harald-schmidt-bei-sky-a-854463.html">Spiegel Online</a> über das Comeback des Dinosauriers der deutschen TV-Unterhaltung ohne Tabus. Nur noch 5000 Zuschauer wollten die dritte Ausgabe  seiner nun auf Sky ausgestrahlten Harald Schmidt Show sehen. Die Premiere der Sendung hatte zwei Tage zuvor immerhin noch 20.000 Zuseher vor die Flimmerkiste gelockt.</p>
<p><strong>Natürlich kann man das nicht mit mit dem Free-TV-Sender Sat.1 vergleichen, </strong>wo Schmidt zuletzt auf rund 600.000 Zuschauer gekommen ist. Aber: Mittlerweile hat auch der Bezahl-Sender Sky 3,1 im deutschsprachigen Raum Millionen Abonnenten und diese können die Show derzeit ohne Aufpreis sehen. Trotzdem ist das Interesse enden wollend . . .</p>
<p><strong>Ein böser Vergleich: </strong><a title="Harald Schmidt Show Facebook" href="https://www.facebook.com/DieHaraldSchmidtShow">Auf Facebook</a> hat die Harald Schmidt Show aktuell 32.000 Fans. Nicht einmal die schalten alle ein.</p>
<p><strong>Ist die Zeit der alten TV-Entertainer vorbei? </strong>Ja. Denn am Konzept der Sendung hat Schmidt nicht gedreht. Er ist tabulos wie immer, schneidet seine Grimassen und lässt Helmut Zerlett in die Tasten hauen. Nachgelassen hat der Sidekick: Mirjam Weichselbraun geht höchstens als schlechte Parodie auf sich selbst durch. Die junge blonde Streberin aus der Spar-Werbung passt leider gar nicht zum alten grauen Grantler.</p>
<p><strong>Wer helfen will: </strong>Die Harald Schmidt Show ist Dienstag bis Donnerstag immer um 22.15 auf Sky Hits/HD und zeitversetzt um 23 Uhr auf Sky Atlantic HD zu sehen. Der Late Night Talk ist zudem räumlich und zeitlich flexibel über die Services Sky Go und Sky Anytime zu empfangen. Vielleicht haben ja die letzten Zuschauer das Glück, einmal namentlich von Dirty Harry vor der Kamera erwähnt zu werden. Es würde sich vermutlich ausgehen . . .</p>
<p><em>P. A. </em></p>
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		<title>Die Sklaventreiber</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 12:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Anker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zustände im alten Rom bzw. im römischen Reich sind ein dankbarer Stoff. Sex, Gewalt, Liebe und Verrat, gefärbt mit ganz viel Blut: Das hat auch den Erfolg der ersten Staffel von&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2012/09/die-sklaventreiber/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-32939" title="Spartacus" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2012/09/png-300x198." alt="" width="300" height="198" />Die Zustände im alten Rom bzw. im römischen Reich sind ein dankbarer Stoff. </strong>Sex, Gewalt, Liebe und Verrat, gefärbt mit ganz viel Blut: Das hat auch den Erfolg der ersten Staffel von Spartacus ausgemacht, die im Frühjahr auf Pro7 gelaufen ist. Nun ist die zweite Staffel der US-Serie gestartet, zu sehen freitags im Nachtprogramm. Die brutalen &#8220;Zutaten&#8221; lassen eine frühere Ausstrahlung im Free-TV nicht zu.</p>
<p><strong>Die Handlung:</strong> Die in der ersten Staffel aus dem Haus ihres Herren ausgebrochenen Gladiatoren rund um Spartacus (Liam McIntyre) zetteln einen Sklavenaufstand im Herzen des Römischen Reichs an. Der früherer Spartacus-Rivale Crixus (Manu Bennett) wird von ihm zu seinem ersten Offizier ernannt und zusammen wollen sie Rache am Römer Glaber üben, der einst die Frau des Galliers ermordet hat. Doch Glaber (Craig Parker) ist mittlweile zum Prätor aufgestiegen und versucht den Aufstand um jeden Preis niederschlagen.</p>
<p><strong>Tragischer Hintergrund:</strong> In der ersten Staffel wurde Spartacus von Andy Whitfield verkörpert, er sollte die Hauptrolle auch in der zweiten Staffel spielen, starb jedoch kurz nach Beginn der Dreharbeiten an Krebs. Derzeit wird an einer dritten und finalen Staffel gearbeitet, sie soll ab Jänner 2013 in den USA ausgestrahlt werden.</p>
<h2>Kritik</h2>
<p><strong>Schon die erste Staffel wurde von manchen Sittenwächtern als &#8220;Blutporno&#8221; verdammt.</strong> Es gibt allerdings viel blutigere Filme. Die Effekte in der Nachbearbeitung (der dazugehörige Filter heißt wahrscheinlich &#8220;Endzeitstimmung&#8221;) haben Spartacus die Farbe und damit das Grauen genommen. Abartiger Sex kommt vor, ja. Auch einige wenige inhaltliche Wendungen überraschen. In Summe: Leichte Kost für schwere Jungs (und solche, die das gerne sein möchten), aber definitiv nichts für einen Fernsehabend mit der Familie.</p>
<p><strong><em>P. A. </em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Sex, Drugs &amp; Frischfleisch: True Blood</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 00:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Catherine Gottwald</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[True Blood]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[See Us. Hear Us. Fear Us. Blutsaugen ist in. Die Serie True Blood entpuppt sich als Karrieresprungbrett für Untote und übernatürliche  Geschöpfe aller Art. Vampire, Telepathen,&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/10/sex-drugs-frischfleisch-true-blood/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/trueblood1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-28373" title="trueblood1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/trueblood1-630x428.jpg" alt="" width="630" height="428" /></a></strong></p>
<p><strong>See Us. Hear Us. Fear Us.</strong> Blutsaugen ist in. Die Serie <strong>True Blood</strong> entpuppt sich als Karrieresprungbrett für Untote und übernatürliche  Geschöpfe aller Art. Vampire, Telepathen, Formwandler, Hexen und  natürlich Werwölfe locken weltweit ein Millionenpublikum vor die Glotze  und verwandeln unbekannte aber gut aussehende TV-Darsteller aus der  zweiten Reihe glänzen bald als Hollywoodstars der A-Liste. Von <strong>A</strong> wie <strong>Alexander Skarsgård</strong> bis <strong>W</strong> wie <strong>Deborah Ann Woll</strong>.</p>
<p>Film-Redakteurin <a title="Autorenseite: Catherine Gottwald" href="http://www.wiener-online.at/author/catherine-gottwald/">Catherine Gottwald</a> hat sich umgesehen und die wichtigsten Infos gesammelt. Klicken sie sich durch ihre Foto-Galerie!</p>
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		<title>Zombies hautnah</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 23:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Eissner-Eissenstein</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[The Walking Dead]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie sieht aus wie eine Leiche im Stadium fortgeschrittener Verwesung. Spindeldürr, totenblass, mit Spuren von Bisswunden und Blut am ganzen Körper. Würmer haben sich bereits i&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/10/zombies-hautnah/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/zombie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-28363" title="zombie" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/zombie-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Sie sieht aus wie eine Leiche</strong> im Stadium fortgeschrittener Verwesung. Spindeldürr, totenblass, mit Spuren von Bisswunden und Blut am ganzen Körper. Würmer haben sich bereits in eine der stark zurückgetretenen Augenhöhlen eingenistet. Haare und Kleidung hängen strähnig und in Fetzen am scheinbar leblosen Leib. Und doch ist sie nicht völlig tot. Lechzend nach Frischfleisch sucht sie torkelnden Schrittes ihr nächstes Opfer. Ich weiß zwar, dass sich hinter dieser Zombie-Komparsin ein ganz normaler Mensch verbirgt, trotzdem zucke ich reflexartig zurück, als sie sich mir mit einer ruckartigen Bewegung nähert. Diese Kreatur sieht wirklich täuschend „echt“ aus.</p>
<h4>Wie man zum Zombie wird</h4>
<p>„Ihr würdet alle gute Zombies abgeben“, sagt Greg Nicotero, der wohl bekannteste Special Make-Up Effects-Künstler Hollywoods, und meint es durchaus als Kompliment. „Wir suchen große und schlanke Leute mit riesigen Augen, hohen Wangenknochen und einer kleinen Nase. Je schmaler das Gesicht ist, desto besser kann man Silikon-Teile anbringen, ohne dass es unecht wirkt.“ Etwa 90 Minuten dauert die Verwandlung in einen Zombie, der in einer Close-Up Einstellung gezeigt wird – 45 Minuten braucht es, um alles wieder zu entfernen. Keiner darf ungeschminkt vom Set. Einige hätten es schon versucht. „Wir arbeiten hart daran, die Zombies furchterregend und gruselig zu machen. Wenn man dann einen schwitzenden Zombie mit verwischtem Make-Up auf Facebook sieht, würde das die Illusion der Zuseher zerstören“, so Nicotero, der für seine Arbeit heuer mit einem Emmy ausgezeichnet wurde.</p>
<h4>Bei den Dreharbeiten</h4>
<p>Der Hauptschauplatz der zweiten Staffel, die seit Anfang Juni etwa eine Autostunde südlich von Atlanta produziert wird, befindet sich bei den Raleigh Studios – größter unabhängiger Studio-Betreiber des Landes – und heißt Hershal’s Farm. Wir besichtigen Farmhaus, Scheune, Campingplatz und Wohnwagen. Was auf den ersten Blick nach Familienidylle à la „Unsere kleine Farm“ aussieht, wird in der zweiten Staffel für Gänsehaut-Feeling sorgen. Die Dreharbeiten laufen noch bis Ende November, und wir bekommen eine ungefähre Vorstellung davon, wie unerträglich heiß es im Sommer bei schwülen 40 Grad gewesen sein muss. Am Abend dürfen wir bei einem Nacht-Dreh dabei sein, was die Sache ganz schön gruselig macht. Wir haben Glück, auch Zombies werden heute einen Auftritt haben. Die Crew ist am Set platziert. Plötzlich flüstert mir eine Kollegin zu: „Dort drüben ist der Hauptdarsteller, Andrew Lincoln!“ Der <a title="wiener-online: Keira Knightley" href="http://www.wiener-online.at/2011/10/meine-gute-ist-das-ausergewohnlich/">Keira Knightley</a>-Verehrer aus „Tatsächlich Liebe“ schleicht sich eine Hausmauer entlang, versteckt sich hinter Mülltonnen und läuft mit einem Gewehr in der Hand über die Straße, genau in meine Richtung. Alle Muskeln seines Körpers sind angespannt, die Konzentration steht ihm ins Gesicht geschrieben. Immerhin muss Lincoln seinen Text im tiefsten amerikanischen Südstaatenakzent wiedergeben – keine leichte Aufgabe für einen Briten.</p>
<p>Auch im zweiten Produktionsjahr sind die Zombies immer noch furchterregend genug für die Schauspieler, um ihnen den nötigen Kick für eine überzeugende Leistung zu geben. Abgesehen von der tollen Maske schwärmen die Darsteller auch von den zwischenmenschlichen Handlungen, die der Serie Tiefgang verleihen. „Einerseits versuchen wir ein Zombie-Stück zu machen, aber gerade in der zweiten Staffel sind es weniger die Zombies, von denen die größte Gefahr ausgeht, sondern eher die Menschen selbst“, erklärt Schauspieler Jon Bernthal. „Die Serie trifft wirklich den Puls der Zeit, mit Umweltproblemen, Nuklearwaffen etc. Zombies stehen für unterschwellige Angst, Verlust und Panik. Es ist eine permanente Gefahr, die in unseren Köpfen geistert. Die Serie vermittelt den Zusehern, wie wichtig Familie, Gemeinschaft  und Zusammenhalt sind. Dass es Dinge gibt, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Und das alles geschieht auf eine sehr spannende Art und Weise“, meint Darstellerin Laurie Holden.</p>
<h4>Zombies, die neuen Vampire</h4>
<p>Warum haben sich die Produzenten ausgerechnet für eine Zombie-Serie entschieden? „Vampir-Filme sind schon ziemlich ausgereizt, Werwölfe auch. Aber noch niemand hat es geschafft, eine richtig gute Zombie-Show zu machen“, erklärt uns Hollywood-Produzentin Gale Anne Hurd. Sie hat schon bei Arnold Schwarzenegger ein gutes Näschen bewiesen. Und selbstverständlich erinnert sie sich noch an ihn. „Ich habe ihn ja gecastet! Er kam herein und sagte: Ich bin der Terminator. Und wir haben uns gedacht: Oh Gott, ja, das bist du. Und er war perfekt!“</p>
<p>Nach dem gemeinsamen Abendessen mit der Crew – die Zombies können scheinbar ihr Essen trotz voller Montur und gefärbten Zähnen genießen – treffe ich bei den Toiletten meine „alte Bekannte“. In der Kabine neben mir erkenne ich die zerfetzten Schuhe und blutigen Strümpfe der Zombie-Frau wieder. Nackenhaare stellen sich auf, der Puls rast. Beim Rausgehen zwinkert sie mir zu und meint voller Vorfreude: „Vielleicht darf ich sogar jemanden die Eingeweide aus dem Leib reißen.“ Na, Mahlzeit! Ich suche schnell das Weite.</p>
<div id="attachment_28361" class="wp-caption aligncenter" style="width: 609px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/verena-zombie.jpg"><img class="size-full wp-image-28361" title="verena-zombie" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/verena-zombie.jpg" alt="" width="599" height="421" /></a><p class="wp-caption-text">WIENER-Redakteurin Verena Eissner-Eissenstein ist diese echte Untote nicht ganz geheuer.</p></div>
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		<title>Perfektion ist langweilig</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 20:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Coverstory]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mirjam Weichselbraun]]></category>
		<category><![CDATA[MTV]]></category>

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		<description><![CDATA[Tirolermadel, Naturmensch, Sonnenstrahlenlächeln. Das passt schon alles zu Mirjam Weichselbraun. Nur mit ihrer Lebenseinstellung hat ihr gängiges Image im Grunde wenig zu t&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/09/perfektion-ist-langweilig/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/mirjam.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-27312" title="mirjam" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/mirjam-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a><strong>Tirolermadel, Naturmensch, Sonnenstrahlenlächeln.</strong> Das passt schon alles zu <a title="www.mirjamweichselbraun.com" href="http://www.mirjamweichselbraun.com" target="_blank">Mirjam Weichselbraun</a>. Nur mit ihrer Lebenseinstellung hat ihr gängiges Image im Grunde wenig zu tun. „Viele sehen mich eben gerne in einer bestimmten Rolle“, so die TV-Moderatorin. Festnageln lässt sich Weichselbraun deswegen noch lange nicht: „Ich bin so viele auf einmal“, sagt sie. Für den WIENER war die gebürtige Tirolerin und leidenschaftliche Wahlberlinerin anlässlich ihres 30. Geburtstags am 27. September einen Tag lang einfach Mirjam Weichselbraun. Eine junge Querdenkerin, die ihre funky MTV-Zeiten aufleben lässt, erzählt, wie sie ihre Selbstzweifel bewältigt und sagt, warum sie heute mehr Frau ist als früher.</p>
<p><strong>Stellen Sie sich vor: Eine Live-Show anlässlich Ihres runden Geburtstags. Mit welchen Worten würden Sie anmoderieren?</strong></p>
<p>Hilfe, bitte keine Live-Show zu irgendeinem meiner runden Geburtstage, es sei denn der 80. Und nachdem ich das Geburtstagskind wäre, soll da mal wer anderer moderieren.</p>
<p><strong>Der 30er ist ein markantes Datum. Welche Gedanken gehen Ihnen anlässlich Ihres Runden durch den Kopf?</strong></p>
<p>Ich mache mir da wirklich nicht so viele Gedanken. Es sind eher andere, die mich immer drauf ansprechen. Klar, auch ich empfinde, dass sich 30 ganz schön erwachsen anhört, aber ansonsten ist mir das relativ egal. Im Gegenteil, ich mag mich jetzt lieber als noch vor einigen Jahren.</p>
<p><strong>Was zum Beispiel?</strong></p>
<p>Ich geh’ entspannter mit meinem Job um, finde kleine Fehler während einer Sendung nicht mehr schlimm. Irgendwie relativieren sich mit der Zeit ein paar Dinge, das ist gut. Rein optisch mache ich mir auch nicht mehr so viele Gedanken. Ich mag mich einfach nur wohlfühlen.</p>
<p><strong>Sie haben eine beeindruckende Karriere im Entertainment- bzw. TV-Business hingelegt. Was empfinden Sie heute, wenn Sie sich auf YouTube Ihre ersten Moderationen bei VIVA plus anschauen?</strong></p>
<p>Ich schau’ mir die nicht an. Natürlich finde ich aber manche Sachen besser, manche schlechter. Ich hab eben früh mit der Moderation begonnen und den Entwicklungsprozess konnte man im Fernsehen auch sehen. Ich komme inzwischen besser mit meinen Fehlern klar.</p>
<p><strong>Was hat Sie da gestört und wie lernt man damit umzugehen?</strong></p>
<p>Das waren Kleinigkeiten, wie Versprecher oder einfach die falschen Interviewfragen. Man lernt gar nicht aktiv besser damit umzugehen, aber irgendwie erkennt man, dass solche Dinge auch überhaupt kein Problem sind und dass es nichts Langweiligeres gibt als Perfektion.</p>
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		<title>Knoll &amp; Walek: Ihre große Chance</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 20:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Eissner-Eissenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Andi Knoll]]></category>
		<category><![CDATA[Die große Chance]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Walek]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/knoll_wallek_CF027431.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26924" title="knoll_wallek_CF027431" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/knoll_wallek_CF027431-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Wenn die Herren Andi Knoll und Tom Walek</strong> aufeinander treffen, ist meist auch abseits ihres Senders was los. Und dass Ö3 jenen unglaublichen Erfolg hat, der eine öffentlich rechtliche Radiostation nicht nur in ihrer Selbstwahrnehmung zum <a title="wiener-online:Ö3" href="http://www.wiener-online.at/2011/03/die-drei-machtigen-manner-von-o3/">„Hitradio Ö3“</a> adelt, liegt wohl auch daran, dass sich Typen wie diese beiden regelmäßig gute Schmähs zuschieben. Sei es im Ö3 Wecker (den Knoll unter anderem moderiert und in dem Walek die Außenstelle „Mikromann“ gibt), im TV, wo das Duo für das neue Format <a title="Die große Chance" href="http://diegrossechance.orf.at" target="_blank">„Die große Chance“</a> zusammengespannt wurde, oder im WIENER-Interview.</p>
<p><strong>Welche Aufgabe habt ihr genau bei „Die große Chance“?</strong></p>
<p><strong>W:</strong> Ich bin das Sprachrohr bei den Ö3-Castings. Ich sitze in der Mitte und darf dem jeweiligen Kandidaten sagen, was los ist. <strong>K:</strong> Ich habe die große Freude, das, was bei den Castings antanzt und vom Tom mit dem Mikrofon festgehalten wird, vorab im Wecker zu präsentieren.</p>
<p><strong>Aus der bisherigen Casting-Erfahrung: Wie groß ist der Prozentsatz von mediengeilen Leuten und wirklichen Talenten?</strong></p>
<p><strong>K:</strong> Ich glaube, es überwiegen schon die Talente. <strong>W:</strong> Pro Casting sind es 30 bis 40 Prozent, die sofort wieder heimmarschieren, aber auch bei vielen von denen kann man sagen: Gut, dass sie da waren. Falls irgendwer Bedenken hatte, ob wir überhaupt 50 zammkriegen, dann sind die längst ausgeräumt. Das ist ja wieder so eine typisch österreichische Haltung: Was wird Österreich schon für Talente haben? Aber alle sind stolz, dass Red Bull aus Österreich kommt&#8230; K: Es kommt eh aus Thailand. <strong>W:</strong> Das ist wurscht. Die Idee ist in Österreich entstanden. Natürlich hat ein Land wie Deutschland prozentual mehr vermeintliche Talente. Das heißt aber gar nichts, finde ich.</p>
<p><strong>Habt ihr euch viele andere Talentshows angeschaut?</strong></p>
<p><strong>K:</strong> Ich bin generell von Shows fasziniert, vor allem international. Die deutschen schaue ich mir nicht an, das halte ich nicht aus. Aber ich schaue gerne American Idol und Britains Talent. Aber abschauen tu’ ich mir nichts. <strong>W:</strong> Ich bin in Wirklichkeit kein Casting-Schauer, nicht in der Art von: Jetzt ist Freitag, ich muss auf Dieter Bohlen warten, dass der wieder irgendwelche Blödheiten von sich gibt.</p>
<p><strong>Gibt es bei euch einen „bösen“ Juror à la Dieter Bohlen?</strong></p>
<p><strong>K:</strong> Nein, das glaube ich nicht. <strong>W:</strong> Na ja, der Sido&#8230; <strong>K:</strong> Der ist ja nicht böse. Der ist unterhaltsam. Ich hoffe, dass unsere Jury eher durch Kompetenz glänzen wird als durch bösartige Kommentare. Aber für den Sido – da hast du Recht – kann man keine Verantwortung übernehmen.</p>
<p><strong>Welche Darbietung hat euch bis jetzt persönlich am besten gefallen?</strong></p>
<p><strong>W:</strong> Bei den Ö3-Castings gab es bisher zwei bis drei Sachen, die ganz großartig waren. Wir hatten zum Beispiel – klingt ganz unspektakulär, war aber sensationell gemacht – einen Bauchredner, der sich selbst und die Figur die ganze Zeit verarscht hat. <strong>K:</strong> Oder vier Artisten, um die 15 Jahre alt. Die haben eine unfassbar schnelle Choreografie gemacht. Auch lässig gefunden habe ich einen 14-Jährigen aus Parndorf, der gesagt hat, er macht Lady Gaga nach. Allein die Tatsache, dass der sagt, er bestellt sich im Internet 12 cm hohe High Heels und macht dort jetzt auf Lady Gaga, das taugt mir. Ohne Rücksicht auf Verluste, es ist mir scheißegal, was die Menschheit über mich denkt. Auch dafür ist so eine Show gut und richtig und wichtig. <strong>W:</strong> Es kommen auch ganz viele Leute mit Migrationshintergrund, die erste Generation, die hier in Österreich lebt und aufgewachsen ist. Wir hatten zum Beispiel in Innsbruck drei türkische Burschen, die beim türkischen Supertalent bis ins Halbfinale gekommen sind. Sie leben aber in Österreich und sagen, dass sie viel lieber hier etwas machen wollen. Das finde ich ganz großartig, schließlich kann man ja nicht sagen: Wien, Innsbruck – was auch immer – gehört nur den Österreichern.</p>
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		<title>&#8220;Ich bin eine gebratene Frühlingsrolle&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 06:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Eissner-Eissenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Elke Winkens]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[WIENER-Shooting , Treffpunkt Kettenbrückengasse. Sie trägt ein dekolletiertes Shirt mit der Aufschrift „The real Deal“, aufgekrempelte Jeans mit Löchern, Flip Flops, Sonne&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/08/ich-bin-eine-gebratene-fruhlingsrolle/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/winkens1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26298" title="winkens1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/winkens1-229x300.jpg" alt="" width="229" height="300" /></a><strong>WIENER-Shooting , Treffpunkt Kettenbrückengasse.</strong> Sie trägt ein dekolletiertes Shirt mit der Aufschrift „The real Deal“, aufgekrempelte Jeans mit Löchern, Flip Flops, Sonnenbrille. Zierlich ist sie, sehr, sehr schlank. Der stürmische Wind scheint sie zu verblasen. Ein schnelles Foto, dann verlegen wir den Set in einen Design-Shop, gleich beim Naschmarkt um die Ecke. Dort schlüpft sie ruckzuck in ein kesses Kleid und strahlt wie ein glückliches Kind.</p>
<p>Das Shooting macht Elke Winkens augenscheinlich Spaß – und man merkt auch, dass sie das kann. 2003 posierte sie für den Playboy, 2007 schon einmal für den WIENER. Und jetzt redet sie drauf los.</p>
<p><strong>Du lebst seit 20 Jahren meistens in Wien und manchmal in Berlin. Wo bist du noch Deutsche, wo schon Österreicherin?</strong></p>
<p>Beim Fußballspielen bin ich noch Deutsche. Wie soll man bitte zu den Österreichern halten? Und dass man immer noch mit Cordoba kommt, ist peinlich. Die Deutschen wissen nämlich gar nicht, was gemeint ist. Beim Essen gehen bin ich Österreicherin. In Berlin bestelle ich immer ein Obi g’spritzt.</p>
<p><strong>Was ist dein momentaner Aggregatzustand?</strong></p>
<p>Ich würde sagen, ich bin eine gebratene Frühlingsrolle. Ich werde warm gehalten. Es geht mir gut.</p>
<p><strong>Was gefällt dir an deinem neuen Film „Arschkalt“?</strong></p>
<p>Ich habe angefangen, das Drehbuch zu lesen und dann hat das plötzlich etwas mit mir gemacht. Es hat mich total reingezogen in die Geschichte. Die Geschichte hat mich tief berührt.</p>
<p><strong>Warum denn das?</strong></p>
<p>Vielleicht liegt es an der Off-Stimme, die immer von Aggregatzuständen erzählt. Das macht der Herbert Knaup mit einer unglaublichen Melancholie.</p>
<p><strong>Wie viel Spaß hattest du bei der Arbeit?</strong></p>
<p>Wahnsinnig viel, obwohl ich gleich am ersten Drehtag einen Unfall hatte. Ich bin einen Iglu runtergedonnert, hatte dann ziemliche Rückenschmerzen und die Sicherungen haben mich am Knie verletzt. Und der Regisseur hat Sachen von mir verlangt, wo ich gedacht habe, das kann ich nie. Er wollte, dass ich eine Szene spiele, in der ich komplett betrunken bin.</p>
<p><strong>Muss man das als Schauspieler nicht oft?</strong></p>
<p>Betrunken war nicht mein Lieblingsding. Aber jetzt nach dem Film sehe ich betrunken neu. Man muss sich volle Post reinlassen. In dem Moment, wo man am Gefühl zweifelt, kann es nicht funktionieren.</p>
<p><strong>In welchen Situationen bist du schockgefroren?</strong></p>
<p>Ich kann mich an eine Situation erinnern. Ich war 19 und lebte in London. Ich war gerade auf Urlaub, als ich erfahren habe, dass das Stipendium nicht verlängert wird. Ich bin in der Telefonzelle gestanden, mit dem Hörer in der Hand und hatte in dem Moment keine Zukunftsvision mehr. Aus einem schockgefrorenen Zustand entscheiden sich die Wege neu. Mit der Situation kannst du nicht weiterleben. Da musst du eine Entscheidung treffen. Meine war, nach London zu gehen und meine Sachen zu packen. Im Sommer habe ich ein Casting in Wien gemacht und im Herbst hier angefangen. Es war also ein guter Schockzustand.</p>
<p><strong>Im Film „Arschkalt“ geht es darum, dass im Scheitern auch Chancen liegen. Welche Chancen hattest du schon ausgelassen?</strong></p>
<p>Ich bin grundsätzlich ein sehr, sehr fauler Mensch. Ich würde alles so lassen, wie es gerade mal so läuft. Ich wäre die ideale Made im Speck. Ich würde mich durchfressen und so dahin leben und immer dicker werden, wenn mir nicht das Leben die Aufgaben zeigt. Im Scheitern habe ich mich immer weiterentwickelt. Wenn ich heute so lese, was ich vor 10 Jahren in Interviews gesagt habe, empfinde ich das als völligen Blödsinn. </p>
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		<title>Sex in the City</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[City Strip]]></category>
		<category><![CDATA[Citystrip]]></category>
		<category><![CDATA[Kathi Steininger]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hoffe, Sie halten mich nicht für zynisch oder verrückt oder kokett, wenn ich Ihnen sage, dass in mir eine dicke Frau lebt. Ich esse gerne. Ich nasche gerne. Ich bin eine Süße. Und&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/sex-in-the-city/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/steininger1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24052" title="steininger1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/steininger1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><strong>Ich hoffe, Sie halten mich nicht für zynisch oder verrückt</strong> oder kokett, wenn ich Ihnen sage, dass in mir eine dicke Frau lebt. Ich esse gerne. Ich nasche gerne. Ich bin eine Süße. Und zwar ganz ohne Wimperngeklimpere und Schmollmundscharmützel. Ich flirte hier nicht mit Ihnen. Streichen Sie alle Doppeldeutigkeiten, die Ihnen gerade durch den Kopf geistern. Wenn ich sage, ich bin eine Süße, dann ist das nichts, wirklich nichts anderes als eine Vier-Wort-Verbeugung vor Zucker &amp; Co.</p>
<p>Wozu dieses Intro? Damit Sie verstehen, dass ich bereit war zu leiden, damit Sie mich so sehen, wie Sie mich jetzt eben sehen. Die Vorfreude hat den durch Zuckerverzicht bedingten Lustverlust nur in homöopathischer Dosis ersetzt. Aber ich liebe den wiener. Und ich wollte unbedingt, dass diese Bilder, auf die Sie während der Lektüre dieser Zeilen vermutlich immer wieder switchen; dass diese Bilder, die Ihre Pupillen kreisen lassen, einfach wunderschön werden. Also habe ich beschlossen, die Fastenzeit über Ostern hinaus ins schier Endlose zu verlängern.</p>
<p>Jetzt bin ich stolz. Ich bin doch fitter als ich dachte. Ich mag auch gar nicht die Coole spielen. Ich freue mich wie ein kleines Kind über diese Fotos. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Jaja, ich weiß, das klingt nach Jungmädchen-Fantasie und Irgendwessen-Next-Top-Model-Wettbewerb. Sie finden, das klingt arg blond? Eh, mag sein, ist mir aber, ehrlich gesagt, völlig egal. Wenn ich alt und schrumpelig bin, werd’ ich den WIENER in die Hand nehmen und mich freuen, vielleicht zerdrück’ ich auch ein paar Tränen, wegen verlorener Jugend und so…</p>
<p>Zurück ins Hier und Jetzt. Natürlich sind die Bilder auch Business. Etwas anderes zu glauben, hieße, nicht nur blond, sondern wirklich blöd zu sein. Als TV-Moderatorin ist zumindest ein Teil meiner Persönlichkeit öffentlich. Dass ich zu Hause flache Schuhe trage, mit meinen Buben Fußball spiele oder in den Zoo gehe, ist ein anderer. Tatsache ist, dass Teil 1 die private Fortsetzung finanziert. Und weil ich meinen Kindern etwas bieten will, bin ich bereit, viel zu geben&#8230;</p>
<p><strong>Weiterlesen? Kathi Steiningers sehr persönliches Selbstporträt und alle Fotos ihres Stadtspaziergangs finden Sie im <a title="wiener-online: Editorial / Juli 2011" href="http://www.wiener-online.at/2011/06/editorial-juli-2011">Juli-WIENER</a> ab S.30!</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/steininger2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-24053" title="steininger2" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/steininger2-630x420.jpg" alt="" width="630" height="420" /></a><br />
</strong></p>
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		<title>Eine Frage des Stils: Tatort-Kommissare im WIENER-Check</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 16:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anita Kattinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissare]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>

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		<description><![CDATA[01 EINSAMER COWBOY IN WIEN. Modisch unbewusst: weißes T-Shirt, grauer V-Pulli darüber und Jeans. Mit dem Alter bevorzugt Moritz Eisner das Hemd. Morgens eine Melange, abends ös&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/05/eine-frage-des-stils-tatort-kommissare-im-wiener-check/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/Tatort1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-22414" title="Tatort" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/Tatort1-630x419.jpg" alt="" width="630" height="419" /></a></p>
<p><strong>01 EINSAMER COWBOY IN WIEN.</strong> Modisch unbewusst: weißes T-Shirt, grauer V-Pulli darüber und Jeans. Mit dem Alter bevorzugt <a title="wiener-online: Tatort Interview" href="http://www.wiener-online.at/2011/05/%E2%80%9Ekommen-der-realitat-sowieso-nicht-nach%E2%80%9C/">Moritz Eisner</a> das Hemd. Morgens eine Melange, abends österreichischen Wein oder Cuba Libre im Beisl. Die Zigaretten dürfen nicht fehlen! Hatte anfangs ein Pantscherl mit Gerichtsmedizinerin Renata, aber auch einmal eine heiße Nacht mit einer Zeugin, die ein Callgirl war. Zu Hause wartete früher Kater Max, heute Tochter Claudia.</p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/tatort2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-22416" title="tatort2" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/tatort2-630x408.jpg" alt="" width="630" height="408" /></a></p>
<p><strong>02 CHARMANTER SONNYBOY IN KÖLN.</strong> Max Ballauf – der charmante Frauenschwarm trägt am liebsten Lederjacke und Jeans. In seiner Stammkneipe am Kölner Rheinufer trinkt er Kölsch (helles hopfiges Bier). Mit seinem Partner Freddy Schenk isst er gerne Currywurst. Schenk trägt zu seinen Maßanzügen stets Sportschuhe. Regelmäßige Streitgespräche mit der Frau am Telefon. Weswegen? Er arbeitet zu viel. Schauspieler: Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär</p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/tatort3.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-22419" title="Tatort" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/tatort3-630x418.jpg" alt="" width="630" height="418" /></a></p>
<p><strong>03 KÜHLER KOPF IN MÜNCHEN.</strong> Franz Leitmayr – der waschechte Münchner ermittelt mit Köpfchen. In der Früh trinkt er Kaffee, abends Weißbier. Lieblingsessen: Gnocchi. Mit seinen grauen Rollkragen- Pullis und dem Sakko drüber schaut er wie ein Alt-68er aus. Sein Partner: Ivo Batic. Beim gebürtigen Kroaten kommt schon bei manchen Befragungen das südliche Temperament durch und er muss eingebremst werden. Schauspieler: Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec</p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/tatort4.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-22421" title="tatort4" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/tatort4-630x409.jpg" alt="" width="630" height="409" /></a></p>
<p><strong>04 ELEGANTER ERMITTLER IN MÜNSTER.</strong> Karl-Friedrich Boerne – ermittelnder Rechtsmediziner mit elegantem Stil: Maßanzug und Krawatte. Der Brillenträger glaubt alles zu wissen, liegt aber mit seinen Theorien oft falsch. Er reitet, spielt Golf, Klavier, schwärmt für die Oper, für gutes Essen und für Luxus-Schlitten. Sein Partner Frank Thiel wohnt Tür an Tür mit ihm und ist das genaue Gegenteil: ein unauffälliger Fahrrad-Fahrer. Schauspieler: Jan Josef Liefers, Axel Prahl</p>
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