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Two Broke Girls

TV-Serien im WIENER-Check, Teil 4: In "Two Broke Girls" werden zwei junge Frauen in eine WG gequetscht, die so gut zusammenpassen wie Feuer und Wasser. Warum soll man(n) sich das anschauen?

Jeder mäßige Trinker weiß: Kellnerin ist nicht gleich Kellnerin. Nicht von jeder würde man sich auch außerhalb ihres Arbeitsplatzes bedienen lassen.

In der US-Sitcom “Two Broke Girls” (neu auf Pro7, Dienstag im Hauptabenprogramm nach “Two and a Half Man”) geht es um zwei Kellnerinnen. Max (Kat Dennings) und Caroline (Beth Behrs) haben beide Geldprobleme und bewohnen gemeinsam eine WG in New York. Das sind aber auch schon die einzigen Gemeinsamkeiten. Denn während Max Zeit ihres Lebens chronisch arm war, stammt Caroline aus einer einst schwerreichen Familie. Leider hat ihr feiner Papa sein Geld mit einem Pyramidenspiel gemacht und ist deshalb im Gefängnis gelandet. Die Kohle ist weg, Caroline muss sich einen Job suchen und trifft Max.

Die Gags sind durch die Rahmenhandlung vorprogrammiert und erinnern ein wenig an die deutsch-österreischische Comedy-Serie “Arme Millionäre” aus den Jahren 2005 und 2006 mit Sky du Mont und Andrea Sawatzki in den Hauptrollen. “Two Broke Girls” ist definitiv erträglicher – teilweise inhatlich, aber mehrheitlich optisch. Da die Mädels als Kellnerinnen arbeiten und als solche in den USA noch mehr als europäische Kolleginnen aufs Trinkgeld angewiesen sind, geizen sie nicht mit ihren Reizen.

Die eine dunkel, die andere blond, die eine Körbchengröße D, die andere A, beide kurze Röckchen und knappe Tops – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wenn auch Handlung und Dialog manchmal stören . . .

P. A.

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Tuesday, 21.05.2013, 01:40 Uhr

Autorenprofil Paul Anker

Paul Anker
Nach der Tätigkeit als Nachrichtenredakteur für diverse Radiosender (u. a. GTI FM) versucht der Wiener nun sein Hobby, das Dasein als Querulant, nun zum Beruf zu machen.

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