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Film

The Amazing Spider-Man

Wow! Spider-Man ist schon 50! Dafür sieht aber immer noch verdammt gut aus: In der mit Spannung erwarteten aktuellen Verfilmung des Kult-Comics startet Andrew Garfield als Spinnenman ganz neu durch.

Ein Nerd zu sein, hat 2012 auch seine guten Seiten: Zumindest für den schmächtigen Skater Peter Parker (neu im Spinnen-Geschäft: Andrew Garfield). Zwar kassiert das Superhirn am Schulhof für seinen heldenhaften Widerstand gegen Schulschläger deftige Prügel, dafür ist ihm die Anerkennung seiner cleveren Mitschülerin Gwen (Emma Stone) gewiss. Die attraktive Gwen steht nämlich auf Jungs mit Grips und Rückrat – und genau so einer ist Peter Parker. Der schüchterne Sohn eines Wissenschaftlers ist nämlich selbst ganz schön hell im Oberstübchen und insgeheim in Gwen verliebt.

Wen wundert’s also dass sich die beiden wenig später im Labor von Dr. Connors (Rhys Ifans) über den Weg laufen. Während Gwen bei Dr. Conners als Praktikantin schon ihre große Zukunft als Wissenschaftlerin wittert, möchte Peter in dessen Vergangenheit herumwühlen. Peter ist von der Idee besessen, mit Hilfe von Dr. Connors seinen verschwundenen Vater, einen Experten für Genmanipulation, zu finden.

Tatsächlich weiß Dr. Connors weit mehr über Peters Vater und dessen geheimnisumwitterten Abgang als er zugibt. Schließlich versucht er verzweifelt, dessen geniale Arbeit fertig zu stellen. Es kann kein Zufall sein, dass Peter ausgerechnet auf dem wissenschaftlichen Nähboden, den eigentlich sein Vater bereitet hatte, von einer genmanipulierten Spinne gebissen wird und damit ein ganz neues Leben als “menschliche Spinne” beginnt – mit übernatürlichen Fähigkeiten . . .

Filmkritik

Wer wissen möchte, wie es sich anfühlt, einmal an den Wänden der New Yorker Skyscraper zu kleben oder in dem Abwasser-Kanälen mit einer gigantischen Eidechse zu kämpfen, darf sich auf dieses klebrige 3D-Abenteuer freuen. Der “neue Spidy“ sieht nicht nur besser aus als der alte (Tobey Maguire), er muss auch nicht mehr ständig die rothaarige Heulsuse Mary Jane (Kristen Dunst) retten. Spidys Traumfrau Gwen packt selbst(los) mit an und hat ordentlich Hummeln im Hintern und Schmetterlinge im Bauch. Auch wenn man Rhys Ifans’ Verwandlung vom geplagten Genie zur schuppigen Bedrohung nur allzu gut nachvollziehen kann, vermissen wir den wunderbaren James Franco als Freund/Gegenspieler schmerzlich. Alles in allem: WIR RIECHEN EINE FORTSETZUNG!

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Wednesday, 22.05.2013, 03:53 Uhr

Autorenprofil Catherine Gottwald

Catherine Gottwald
Catherine Gottwald, geboren 1970. Freie Autorin und Journalistin.

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