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Leben

Teures Wohnen in Wien

Vor allem, aber nicht nur für Studenten ein Problem: die Wohnungssuche in Wien.

Wir lieben unsere Stadt, und trotzdem hat Wien einen großen Nachteil: Das Wohnen in Wien ist teuer. Dies ist insbesondere für Studenten und jüngere Menschen ein großes Problem. Ein einfaches WG-Zimmer ist meistens nicht unter 400 Euro Warmmiete zu bekommen. Austauschstudenten aus anderen Ländern oder Singles mit geringem Einkommen stoßen hier schnell an die Grenzen des Machbaren, da sie sich selbst mit einem gut dotierten Stipendium kaum das Leben in der Stadt leisten können.

Antrag auf eine Gemeindewohnung

Eine Möglichkeit, an günstige Wohnungen zu kommen, sind die sogenannten Gemeindewohnungen, die besonders günstig an bestimmte Personen vermietet werden können. Man kann Anträge stellen und muss dann in der Regel warten, ob eine passende Wohnung zugewiesen werden kann. Dies kann nur auf lange Sicht erfolgen, wenn also kurzfristig eine Wohnung gesucht wird, ist dieser Weg als Lösungsansatz nicht unbedingt erfolgversprechend. Weiterhin sind die Gemeindewohnungen an bestimmte Grundvoraussetzungen gebunden. Zu diesen zählen bestimmte Einkommensgrenzen, die eingehalten werden müssen. Weiterhin können nur Anträge von Personen gestellt werden, die mindestens seit zwei Jahren einen Hauptwohnsitz in Wien haben. Unter bestimmten Umständen kann man sich für eine Gemeindewohnung vormerken lassen. Diese Bedingungen sind meist sozialer Art wie zum Beispiel eine vorliegende Behinderung oder wenn die bisher bewohnte Wohnung gesundheitsschädigende Bedingungen aufweist. Die Idee der Gemeindewohnung ist für sozial Benachteiligte eine gute Sache, für Personen, die gerade erst nach Wien ziehen, leider nicht geeignet.

Wohnungssuche per Makler und Internet

Wenn die Bedingungen für eine Gemeindewohnung nicht erfüllt werden können, muss man selbst tätig werden und einen passenden Unterschlupf suchen. Vielerorts sind zahlreiche Immobilien-Angebote ausschließlich über einen Makler zu bekommen. Dies ist äußerst kostspielig, da ein großer prozentualer Anteil der Miete an diesen gezahlt werden muss. Insbesondere jüngere Menschen oder Studenten können dieses Honorar kaum oder sehr schlecht aufbringen, da auch schon die Mieten sehr hoch sind. Die Möglichkeiten der Wohnungssuche beschränken sich also hier auf direkte Kontakte, Bekanntschaften oder Freunde. Weiterhin kann man per Zeitung oder Annonce suchen. Die größten Chancen bei der Suche nach einer Wohnung hat man aber mittlerweile im Internet, da die meisten Vermieter oder Hausverwaltungen nicht mehr in einer Zeitung inserieren. Der größte deutsche Internet-Marktplatz für Immobilien mit dem Namen Immobilienscout24 expandiert nach Österreich und könnte die Chancen für Wohnungssuchende erhöhen. Die Angebote im Internet sind einfacher zu verwalten, günstiger und auch für den Wohnungssuchenden weitaus übersichtlicher als das Pendant aus Papier und Druckerschwärze. Auf Webseiten im Internet lassen sich zahlreiche Immobilien durchstöbern. Wie in weiteren Artikeln zu lesen ist, soll die Plattform im Internet nach und nach ausgebaut werden.

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