Zeit ist relativ
Es gibt nichts Gleichmäßigeres als den Ablauf der Zeit. Das sagen uns die Gelehrten. Aber die Tücken des Alltags beweisen immer wieder aufs Neue: Das stimmt nicht.
Ja, ich darf behaupten, mich mit Uhren auszukennen. Seit fast 20 Jahren beschäftige ich mich beruflich mit Zeitmessern der feineren Sorte. Mechanische Meisterwerke, umhüllt von edlen Materialien. Was für eine Freude! Doch erst, als pünktlich zum 40er ein als Midlife Crisis beschriebenes Nachdenken über die eigene Existenz und das unbekannte Ablaufdatum selbiger einsetzte, fing ich an, über meine persönliche Zeit nachzudenken. „Carpe diem“ trifft es eigentlich am besten, was mir, und natürlich nur mir, in unendlicher Weisheit dazu eingefallen ist. Nun ja.
Und dann steht man mal wieder in einem dieser unsäglichen Busse, die einen am Flughafen zum, hoffentlich, deutlich schnelleren Verkehrsmittel führen sollen. Jeder von Ihnen, der im Laufe eines Jahres verschiedenste Shuttlebusse dieser Welt kennenlernen darf, weiß: Einstein hatte Recht! Zeit ist relativ!
Ein ähnliches Gefühl der nicht verstreichen wollenden Zeit verspürte ich neulich nur im Kino mit meinen beiden Töchtern, 3 und 7 Jahre alt. „Prinzessin Lillifee“ riss mit ihrem Zauberstab ein ebenso großes Schlagloch ins Zeitkontinuum wie die rollenden Zeitfresser.
Warum habe ich keinen Privatjet?
Wieso lassen die einen so früh einsteigen? Wann geht’s endlich los? Warum habe ich keinen Privatjet? Doch was macht man ganz unweigerlich in so einer Situation? Man blickt ungefähr zehnmal so oft auf seine Uhr wie sonst. Selbst die an sich fließende Bewegung des Sekundenzeigers einer mechanischen Uhr wirkt auf einmal träge und zäh. Alleine aus diesem Grund sage ich immer wieder gerne: Die Uhr Ihrer Wahl sollte Ihnen jedes Mal Freude bereiten, wenn Sie sie betrachten. Wenn sich dann auch noch Beobachtenswertes am Zifferblatt abspielt, könnte sich durchaus ein Umkehreffekt einstellen.
Wie, zum Beispiel, beim Lange 1 Tourbillon. Allein der Blick auf das harmonische Zusammenspiel der winzigen Bestandteile des Herzens der Uhr beruhigt die durch Sicherheitskontrollen, Verspätungen und, natürlich, dem Bus verursachten Puls-Rasereien. Um eine Gesundheitsgefährdung rechtzeitig erkennen und vermeiden zu können, empfiehlt sich das Tragen einer Uhr mit Pulsmessfunktion. Die Suunto „Vector HR“ beherrscht neben dieser Funktion noch einige andere Gimmicks, die für manche beschleunigend auf die Zeitwahrnehmung wirken können.
Beistand für den Piloten
Mit dem eingebauten Kompass etwa kann man kontrollieren, ob der Pilot mal wieder falsch abgebogen ist und ihm beratend zur Seite stehen. Man wird es Ihnen danken! Besonders schön anzuschauen ist der neue Baume et Mercier Chronograph im Retrostil. Der Stopper mit Flyback-Funktion stellt die im Bus verbrachte Zeit objektiv dar. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre innere Uhr eine Abweichung von mehreren Stunden feststellt.








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