Schweinerei!
Wohin mit all den Bio–Mangalitza-Schweinen? Ab in's Rexglas!
„Wir gönnen uns Genuss zu Weihnachten, weil das Fest in die kalten, rauhen Nächte fällt”, vermerkte Foodtrendexpertin Hanni Rützler unlängst im Interview mit unseren Schwester-Portal typischich.at. Weil die Zeit der Wintersonnwende historisch gesehen “immer sehr karg war, die Vorräte gingen zu Ende, es gab lange Wintermonate – da war es wichtig, den Zusammenhalt der Gemeinschaft bewusst mit Genuss zu zelebrieren.” Es wurde geschlachtet oder gefischt. Kurz: Ordentlich aufgetischt.
Daher kommt es auch gerade recht, dass die Pastetenmanufaktur Hink an diese Tradition anknüpft und kurz vor Weihnachten ihre neuen Produkte präsentiert. Mit an Bord – oder besser gesagt: im Glas – das Mangalitza Schwein von Schinken-Hersteller Roman Thum. Weil’s eben nicht wurscht ist, woher das Schwein kommt…
Borstenvieh und Schweinespeck
Das Mangalitza Schwein – eine alte Rasse, die vom serbischen Sumadiasschwein abstammt – gilt als Nutztier, das in freier Natur lebt. Herr Thum bezieht es bei Biolandwirten im Burgenland, dort können die Tiere artgerecht heranwachsen. Der vom Borstentier gewonnene Lardo-Speck wird anschließend 14 Wochen lang in Meersalz eingelegt, um in Ruhe zu reifen. Das Ergebnis gibt’s in vier Sorten, je nach persönlicher Geschmackspräferenz:
Welches Schweinderl hätten Sie gerne?
- Crema di Lardo: vollmundig-würzig. Die schmackhafte Note erhält die Crema vor allem durch das Fett des Magalitza Schweines. Passt zu frischem Schwarzbrot und einem guten Weißwein wie zum Beispiel Sauvignon Blanc.
- Mangalitza Grammelschmalz: hergestellt aus dem zarten Bauchspeck der Mangalitza Schweine. Durch die Beigabe von Äpfeln, Zwiebeln sowie frischen Kräutern wird das Grammelschmalz veredelt. Harmoniert hervorragend mit einem Stück knusprigen Schwarzbrot und einem pfeffrigen Grünen Veltliner.
- Mangalitza Rillettes: saftig-würzig. Herstellung: Die zarten Fleischstücke des Mangalitza Schweins werden im eigenen Saft geschmort, per Hand geschnitten und zerdrückt. Dazu kommen Schalotten, Tomaten und Lauch ins Glas. Am besten mit einem knusprigen Stück Schwarzbrot oder auch warm mit frisch gekochten Tagliatelle.
- Mangalitza Paté: Dafür werden Fleisch und Leber des Mangalitza Schweins zur Paté verarbeitet und mit Schalotten, Weißwein sowie frischen Kräutern verfeinert. Passt hervorragend zu knusprigem Weiß- oder Schwarzbrot, sowie in Kombination mit einem leichten Weißwein.
Bezugsquellen:
Die Pasteten sind bei Thum (thum-schinken.at), MERKUR, sowie direkt in der Hink-Manufaktur oder im Hink Online Shop erhältlich.









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