Code geknackt
Georg Lux über seine bald sechsjährige Tochter Lucia, die zunehmend ein Sicherheitsproblem in Geldfragen darstellt. Und das nicht nur vor Weihnachten...
Es müssen nicht immer Hacker sein. Daten können auch ganz ohne elektronische Hilfe gestohlen werden. Ja, es ist sogar kinderleicht. Glauben Sie mir. ;-)
Meine bald sechsjährige Tochter Lucia geht mit mir gerne shoppen, bevorzugt in das Einkaufszentrum “Atrio” in Villach. Im dortigen “Interspar” zahle ich meistens mit meiner Bankomatkarte. So muss ich nicht nachdenken, ob ich ausreichend Bares eingesteckt habe und kann meinen Kontorahmen weiter strapazieren…
Aber zurück an die Interspar-Kassa, wo mir Lucia immer beim Abschluss des Bezahlvorganges mit der Bankomatkarte hilft: Nachdem ich meinen Geheimcode eingegeben habe, darf sie auf “Ok” drücken. Das scheint dem Kind aber nicht mehr zu reichen, unlängst wollte es schon bei der Eingabe des Bankomatcodes mitmischen. “Das kannst du noch nicht”, klärte ich Lucia auf, die prompt konterte: “Doch! Ich muss nur die richtigen Zahlen drücken. Fünf…” Ich unterbrach sie sofort, denn sie hatte mit der ersten Zahl recht.
Meine Tochter schwieg brav. Aber nur, um zum Abschied der netten Frau hinter der Kassa cool zu klären: “Natürlich weiß ich seinen Code. Er geht so: Fünf, sechs, vier, sieben.”
Die Kassiererin lacht heute noch. Ich nicht. Der Code hat gestimmt.
PS: Weil Advent ist, gibt’s eine Papablog-Story auch als Podcast (als Gastauftritt im sprechenden Adventkalender der Kärnten Werbung). Gute Unterhaltung!
PPS: Der hier wiedergegebene Code wurde aus Sicherheitsgründen natürlich verfälscht. Er ist der Redaktion aber bekannt. Und Lucia auch.









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