Boarder im Glück
Bruckner testet Twistboard: Ein Board aus zwei Teilen – geht das? Ja, und wie! Es beschert uns ein völlig neues, absolut begeisterndes Fahrgefühl.
Twistboard. Diese innovative Weiterentwicklung des Snowboards hat zwei flexible Decks, die sich gegenläufig verdrehen lassen. Das Gelenk, das die beiden Boardhälften verbindet, ist federgelagert und kann mittels Steckschlüssel fixiert werden. Das zweigeteilte Board und die damit verbundene zusätzliche Bewegungsfreiheit ermöglichen ein intensives Surfgefühl auch bei Anfängern.
Das ergibt der Test:
Die erwünschte Verwindungsmöglichkeit des Boards ist anfangs irritierend. Mit Fortdauer ergeben sich aber genau daraus außergewöhnliche Fahrmanöver. Maximale Radiusveränderungen sind genauso möglich wie Carven im Slow Modus und surfähnliche Tricks auf dem Snowboard. Auf Eis ist die unterbrochene Kante freilich spürbar und der Kantenhalt dementsprechend. Das Board wird vorwiegend über das hintere Bein gefahren – im Tiefschnee kann extrem über das Tail gefahren werden. In Zukunft können die beiden Boardhälften mit wenigen Handgriffen voneinander getrennt und für Aufstiege als Schneeschuhe verwendet werden. Tolle Idee und Weltneuheit.
Faktisches
- LÄNGEN: 152 oder 159 cm
- MATERIAL: Verbindungs- und Befestigungselemente sind aus rostfreiem Edelstahl
- PREIS: 449,99 Euro
- INFO: www.f2.com








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