Gourmet-Ausflug
Die Gastro-Familie Artner hat ein Ass im Ärmel: Ex-Fabios Haubenkoch Christoph Brunnhuber heuerte im Sommer an, krempelte die Hermesvilla um und steht am Franziskanerplatz am Herd.
Nach seinem Abgang vom Edel-Italiener Fabios in der Wiener Innenstadt kümmerte sich Christoph Brunnhuber erstmals um sich selbst: Er wurde Nichtraucher. Seit August krempelt er die Restaurants von Gastro-Familie Artner um und sorgte gleich für zwei Neueröffnungen. Neben einem Bistro für Snacks in Parndorf – Quiche und Salate – eröffnete die Hermesvilla unter Chefkoch Martin Kammlander für Ausflügler im Lainzer Tiergarten.
Wanderer und Bobo-Familien
Auf dem „Markt“ war das Restaurant in der Hermesvilla, weil der alte Pächter dem Wien Museum unvorhergesehen abgesprungen war. Markus Artner verliebte sich sofort in das ehemalige „Schloss der Träume“ von Kaiserin Sissi und erkannte das Potenzial. Für Brunnhuber und Kammlander heißt es jetzt, den Spagat zwischen hungrigen Wanderern und Bobo-Familien zu schaffen, denn letztere wollen mehr als Schnitzel und Sacher mit Schlag. Architektonisch und kulinarisch scheint das bisher gelungen zu sein: Das Ambiente ist schick und freundlich. Feinschmecker erfreuen sich an der wildreichen Karte – ganz abgestimmt auf Abschusszeiten von Reh und Wildschwein vor der Haustür.
Nach getaner Planungstätigkeit darf sich Brunnhuber jetzt seinem Hauptjob widmen: Seine ehemaligen Stammkunden aus dem Fabios abziehen und zum Artner am Franziskanerplatz locken.
Das Restaurant in der Hermesvilla zieht Wanderer und kulinarisch verwöhnte Familien an. Das Restaurant und die Parkanlage schließen mit Sonnenuntergang – im Winter also am späten Nachmittag. Reservierung empfohlen, da sehr gut besucht. Webtipp:www.artner.co.at







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