Kurzkritik: Wie man leben soll
Wenn Schalko und Maurer Thomas Glavinic auf die Leinwand bringen...
1986: Als die Challenger explodiert, liegt der 16-jährige Schüler Karl Kolostrum (Axel Ranisch) zum ersten Mal mit einem Mädchen im Bett. Jeder Tag ist ein weiterer Tag im Überlebens-Prozess des übergewichtigen Anti-Heldens.
Karl sieht das Alter nicht kommen, das Leben zieht an ihm spurlos vorbei. Der Film greift in starken Szenen Tagträume von Charly, wie in der Rolle von Indiana Jones, auf. Zum Schluss wird aus dem Kunstgeschichtestudenten, der lieber Rockstar geworden wäre, ein singender Taxi-Fahrer.
“Wie man leben soll” lebt vom großartigen Hauptdarsteller Axel Ranisch und von genialen Szenen mit Robert Palfrader oder Josef Hader. Für das Film-Ende weichen Regisseur und Drehbuch-Autor David Schalko und Co-Autor Thomas Maurer vom Buch ab. Der fein groteske Humor von Glavinic wird dadurch stark überzeichnet. Für Charlys Gesangseinlage „Brauch heut ma Schnitzi“ sorgen „Trackshittaz“ (Lukas Plöchl).
“Wie man leben soll” startet am 7. Oktober in den Kinos. Webtipp: www.wiemanlebensoll.at








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