Herbst? Nicht hier!
Nachsommer - Frei nach Adalbert Stifter: Der WIENER verlängert die Super-Sommer-Sonne-Saison, die’s bei uns heuer sowieso nicht gab. Entspannt genießen!
Die Statistiker von der Hohen Warte können noch so oft behaupten, in Summe wäre der Sommer gar nicht so schlecht gewesen – dabei haben wir ihn erst im Finale so richtig genossen. Jenen Arbeitskollegen, die uns permanent was von der Urhitze am Lido di Sowieso und lauen Abenden in der Hafenkneipe vorsingen, will das Maul gestopft werden. Deshalb haben wir geschaut, wo wir den Sommer noch einholen können, bevor er sich endgültig ans andere Ende der Welt verdünnisiert. Und die Kollegen sollen ihrerseits vor Neid erblassen, wenn wir uns frisch gebräunt in den Herbst zurückmelden.
Hellas: So lange es noch steht
Ich war gerade nachsehen,und darf vermelden: Griechenland ist noch in Betrieb, man gibt sich alle erdenkliche Mühe, seine Gäste zufriedenzustellen, selbst die Taxler sind wieder kooperativ. Und was das Wetter anlangt, ist auf Hellas im Herbst Verlass. Das Meer noch warm vom heißen Sommer, doch die Tage schon kurz genug, dass man um sieben Uhr den Sundowner im Hafen nehmen kann. Wem der Sinn nach wenig ausgetretenen Urlaubspfaden steht, dem sei Leros ans Herz gelegt. Den Griechen als Feriendestination noch fast gänzlich unbekannt, und vom Massentourismus verschohnt, lockt die Insel mit einzigartiger italienischer Art-Deco- Architektur in Lakki, dem malerischen Hauptort Aghia Marina, sowie dem einzigartigen Hotel Archontiko Angelou!
Marianna Angelou hat das einstige Urlaubsdomizil ihrer Großmutter einfühlsam renoviert und führt es nun als perfekte Gastgeberin. Leicht zu erreichen ist Leros auch, die Nachbarinseln Samos und Kos werden von allen namhaften Charterfirmen angeflogen, ab 297 Euro. Oder man nimmt den Weg über Athen, ab September fliegt wieder Agean Air und lockt mit One-Way- Preisen ab 28 Euro! Weiter geht’s per Schiff, verlässliche Auskunft und Buchung garantiert Filippis Tours direkt in Piraeus.
Tunesien: So was von anders
Auf Nummer sicher geht, wer sich dem Nachsommer in Tunesien nähert. Und das gilt nicht nur meteorologisch, auch politisch gesehen kann man hier einem entspannten Urlaub entgegenblicken. Die geschäftstüchtigen Maghrebiner haben ihre Yasminrevolution blitzartig zu einem erfreulichen Ende gebracht und sich voll Elan auf die neue Saison gestürzt. Man spürt förmlich den Enthusiasmus, mit dem die Tunesier ihre Zukunft in die eigenen Hände nehmen. Und dass sich alle anstrengen, um die Gäste wieder zurück zu gewinnen. Gulet hilft ihnen dabei, im Club Magic Life Africana Imperial in Enfidha bekommt man eine Woche All inclusive ab 639 Euro.
Oman: So was von schön
Es soll ja Menschen geben, die nach Dubai auf Urlaub fahren. Gut, das Wetter dort ist stabil, Meer ist auch in der Nähe. Aber warum fahren dann die Einwohner dieser Stadt so gerne übers Wochenende nach Oman? Genau, weil es dort noch schöner ist. Dort haben nämlich noch nicht die Immobilien- Tycoone das Ruder übernommen, statt dessen erfreut man sich an intakter Natur, erstaunlichem Wasserreichtum und beeindruckend vielfältigen Landschaften. Und bei Geo Reisen ist man auch auf Individualisten eingestellt: Ab zwei Personen gibt’s eine sogenannte Sit In Tour, jeden Donnerstag ist man ab 730 Euro dabei, zuzüglich der Flüge. Aber Dubai ist ja nahe, und die Emirates für ihre aggressive Preispolitik bekannt!









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