Filmquicktipp: The Ward
Horror von Meisterhand: Nach beinahe 10 Jahren der Kino-Abstinenz kehrt John Carpenter, einer der letzten Großmeister des Horrorfilms, zurück auf die große Leinwand.
USA , 1966: Eine Frau wird mitten in der Nacht von einem merkwürdigen, unsichtbaren Wesen angegriffen. Einen Tag später wird Kristen, eine junge Frau, verletzt und verwirrt von der Polizei aufgegriffen und in die naheliegende Nervenheilanstalt überstellt. Bald schon begreift sie, dass es in der Anstalt nicht mit rechten Dingen zugeht – und fühlt sich von der schaurigen Geistererscheinung einer jungen, aber grässlich anzusehenden jungen Frau verfolgt, bedroht und schließlich angegriffen. Schlecht nur, dass sie als Insassin eines Irrenhauses schlechte Karten hat, die Pfleger von der Existenz der übernatürlichen Bedrohung zu überzeugen: So beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.
Kein Geringerer als John Carpenter, Schaffer von Meisterwerken des Horrors wie „In the Mouth of Madness“ (1994), „The Thing“ (1982) oder „ Halloween“ (1978), setzte sich für „The Ward“ zum ersten Mal seit Jahren in den Regiestuhl: Nachdem Carpenters letzter Kinofilm „Ghosts of Mars“ im Jahr 2001 nicht zuletzt aufgrund schwieriger Produktionsbedingungen zurecht bei Publikum und Kritik floppte, drehte er 2005 für die Straightto- DVD-Reihe „Masters of Horror“ den spannend-selbstreflexiven Einstünder „Cigarette Burns“ und bewies damit sein ungebrochenes Talent für das Unheimliche; entsprechend unvermeidlich wird ein Kinobesuch von „The Ward“ für jeden Horror-Fan.
THE WARD - Ab 29. September 2011 im Kino.

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