Bruckner testet: Wilde Seile
Mit simplem Schnurspringen hat dieser neue Trendsport nichts zu tun – wer die Seile tanzen lässt, braucht enorm viel Power.
Der neue Seiltanz. Thomas Bruckner probiert “Wilde Seile”, den Cardio-Trainingstrend aus den USA.
DAS VERSPRICHT DER ERZEUGER:
Ein langes Tau wird in der Mitte fixiert. Der Trainierende nimmt die beiden Enden in die Hände und bringt das Tau rhythmisch zum Schwingen. Verschiedenste Schwungtechniken sorgen für Abwechslung, und der gesamte Körper wird sowohl statisch als auch dynamisch trainiert. Das Seil gibt stetig Feedback. In den USA ein aufkommender Trend.
DAS ERGIBT DER TEST:
Mein Gott, wie anstrengend. Bereits nach wenigen Minuten bin ich erledigt. Bei maximaler Körperspannung versuche ich durch kurze dynamische Bewegungen meiner Unterarme das Seil in Schwung zu halten. Die Grundtechnik habe ich nach wenigen Sekunden intus, die nötige Kraft verlässt mich ebenso schnell. Die Schwingung des Taus kann unendlich variiert werden, was unterschiedliche Muskelpartien und Koordination trainiert. Nach einigen Übungseinheiten schwinge ich das Seil gekonnt durch die Luft und finde Gefallen daran. Auffälliges Ganzkörpertrainingsgerät fürs Freie!
Eckdaten:
- Allgemein: Seile gibt es in verschiedenen Stärken, Längen und Materialien. Befestigungsplattform für Gruppentraining ist optional erhältlich.
- Preis: ab 80 Euro
- Infos: www.wildeseile.de








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