Auf der Suche nach Emotion
Reden wir nicht drum herum: Natürlich sind es nackte Frauen, die Martin Wieland fotografiert. Und natürlich geht es dabei auch um Sex. Aber – da ist doch deutlich mehr als bloßer Voyeurismus.

Martin Wieland ist vor allem für seine Akt-Fotografien bekannt. Auch wenn es bei den Bildern durchaus um Sex geht, steckt mehr dahinter, als Voyeurismus.
Das Bild, das sie sehen, zeigt eine junge Frau. Sie ist nackt – von den Zehenspitzen bis zum Kopf. Wir sehen ihre Beine, ihre Brüste, erahnen die Form ihres Pos. Und doch bedient dieses Bild keinerlei voyeuristische Gelüste. Es strahlt einerseits ungeheure Ruhe aus, erstaunliche, fast meditative Gelassenheit; birgt aber andererseits auch enorme Spannung. Und das liegt an der schlicht und einfach gelungenen, nahezu klassisch anmutenden Komposition dieser Fotografie.
Dieses Bild ist eine Arbeit des Neunkirchner Fotografen Martin Wieland. Wieland, Jahrgang 1970, absolvierte die Höhere Graphische Bundes-, Lehr und Versuchsanstalt (Abschluss 1989) und beschäftigt sich seit mittlerweile 15 Jahren mit der Akt-Fotografie. „Meine Bilder sollen nicht nur ganz einfach nackte Mädchen zeigen“, sagt Wieland, „mit meinen Bildern versuche ich Emotionen zu erzeugen und zu zeigen. Deshalb gibt es in meinem Portfolio ziemlich viele Bilder, wo das Model lacht – und ich rede nicht von einem typischen Standardlächeln, sondern von einem richtigen, echten Lachen.“
Mehr über die Bilder von Martin Wieland lesen sie in der August-Ausgabe des WIENER.








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