Sport up your life!
Surfbrett statt Sofa. Im Sommer ist es leicht, den richtigen Sport zu finden.
Im Sommer ist eh eh zu heiß für Bewegung und das Wenden des Grillguts am Rost entspricht bereits der maximal zulässigen Kraftanstrengung? Schwachfug. “No sports” war nur bei Churchill cool, bei jedem anderen wirkt die Devise des Staatsmannes nachgeplappert. Redakteurin Victoria Schubert hat zu Wasser und zu Land eine Auswahl zusammengestellt: Verpassen Sie der Hängematte einen Abschiedskuss.
Ab ins Wasser
Bei diesen Sportarten kommen Sie auch im Sommer garantiert nicht ins Schwitzen.
Schwimmen
Plus: Schont die Gelenke, fördert die Durchblutung und die Lungenfunktion, stärkt die Abwehrkräfte, verbessert die Kondition und beansprucht unterschiedliche Muskelgruppen.
Minus: Längenschwimmen kann schnell eintönig werden und sorgt nur mit der richtigen Technik für positive Effekte – falsches Brustschwimmen kann etwa zu einer Überbeanspruchung der Halswirbelsäule führen.
Alternativen: Aqua-Training – ein geschulter Trainer zeigt verschiedene Übungen vor; kann als Aqua-Jogging oder mit unterschiedlichen Hilfsmitteln (Pool-Noodel, Auftriebshanteln, Widerstandshandschuhen, Latexbändern) gestaltet werden.
Wasserski
Plus: Stärkt Muskelgruppen an Armen, Beinen, Bauch, Gesäß und Brust; der Fahrtwind sorgt für zusätzliche Abkühlung; hoher Spaßfaktor
Minus: Wasserskifahren ist schwieriger, als es auf den ersten Blick erscheint, oft benötigt man viele Versuche, bis man einige Meter stehend auf den zwei Brettern durchs Wasser zischt; Sonnenbrandgefahr – das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen und erhöht deren Wirkung, immer wasserfesten Sonnenschutz verwenden.
Alternativen: Wakeboard (Kombination aus Wasserski und Wellenreiten), Barfusswasserski, Seabob, Surfen, Stand-Up Paddling
Tauchen
Plus: Trainiert die Hauptmuskelgruppen des Körpers; Gelenke werden im Wasser entlastet; erhöht die Lungenkapazität; die Unterwasserwelt kann zusätzlich entspannend wirken
Minus: Wer krank ist – selbst wenn es nur eine Erkältung ist – sollte nicht tauchen; zu schnelles Auftauchen kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen (Dekompressionsunfall, Lungenriss); vor dem Tauchgang kommt der Tauchschein: Ausbildung ist Pflicht; regelmäßige ärztliche Untersuchungen ebenso
Alternativen: Schnorcheln








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