Bruckner testet: Allrad-E-Mountainbike
Strampeln nur zur Tarnung, weil dich ein als Trinkflasche getarnter Motor auf den Berg trägt? Ja, das macht Spaß.
Die Kombination Schub- und Zugkraft ergibt ein außergewöhnliches Fahrerlebnis in der Ebene wie auch in den Bergen. Bis dato unbezwingbare Steigungen werden zu lösbaren Aufgaben. Das MTB kann sowohl mit simpler Muskelkraft als auch bloß mit Elektroenergie angetrieben werden. Natürlich können beide Antriebssysteme auch synchron eingesetzt werden.
Das ergibt der Test:
Optisch wirkt das voll gefederte Allradbike sportlich und edel. Kaum etwas lässt auf den Elektroantrieb mit Allradfunktion schließen. Motor und Akkus sind als Trinkflaschen getarnt. Die kombinierte Schub- und Zugkraft des Bikes glänzt besonders auf schwierigem Terrain. Mit 35 km/h rase ich geräuschlos durch den Wald, trete lediglich pro forma in die Pedale. Extreme Steigungen jage ich hinauf wie hinunter. Das Kind in mir tobt; fährt Rad, Moped und irgendwie auch Trial – ein nahezu grenzenloser Fahrspaß.
Die Fakten:
Biketronic – Allrad-E-Mountainbike
- Gewicht: ab 14 kg
- Akku: 10 Ah Lithiom polymer / LIPOPACK 1,2 kg
- Ladezeit: 45 Minuten
- Leistung: 360 Watt über eine knappe Stunde
- Motor: bürstenloser Radnabengetriebemotor
- Preis: ab 2.000 Euro (je nach Ausstattung); 4.700 Euro (getestetes Modell)
- Infos: Verfügbar seit Mitte April
- www.biketronic.at









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