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Bühne

Punk Rock am Volkstheater

Die Schülerer einer noblen Privatschule rasten aus – das provokante Stück „Punk Rock“, das am 6. Mai im Volkstheater Premiere feierte, wird auch in Wien garantiert für Aufregung sorgen.

Sie sind 17, besuchen ein Gymnasium in England, machen Party, flirten, schikanieren sich gegenseitig, teilen die gleichen Ängste und kreisen doch meist um sich selbst. Alles ganz normal. Doch durch die Ankunft einer neuen Schülerin ändert sich ihr Leben schlagartig.

Lilly trifft gleich an ihrem ersten Tag auf diese Clique, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint: auf den arroganten Bennett, der die anderen quält und den intelligenten Chadwick zum bevorzugten Opfer seiner „Späße” erkoren hat. Auf Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Ärger bekommt, wenn sie nicht Klassenbeste ist, Tanya, die sich ein Kind von ihrem Lehrer wünscht, Nicholas, den Supersportler und auf den zurückhaltenden William, der eine tote Mutter erfindet und sich in Lilly verliebt.

Die Mischung aus Coolness, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv und entwickelt eine Dynamik, die schließlich in einem Blutbad mündet.

Der Autor

Der englische Autor Simon Stephens war früher selbst Lehrer.

Haben sich die Beziehungen der Jugendlichen geändert?

Simon Stephens: Ich denke, Jugendliche sind heute sexuell erfahrener. Generell wollen Jugendliche aber zu allen Zeiten das Gleiche: Sie wollen sich sicher fühlen, wollen lernen, wollen das chaotische Ding namens Leben genießen.

Welchen Einfluss haben Facebook & Co?

Sie beeinflussen jeden. Die meisten von uns Erwachsenen und die meisten Jugendlichen können damit recht gut umgehen. Was mich erschreckt, sind Slapping-Videos auf YouTube. Oder junge Männer, die den Unterschied zwischen normalem sexuellem Verhalten und jenem in Porno-videos nicht kennen. Jede Generation hatte ihre moralische Panikattacke. Unsere ist ebenso technologisch wie ökologisch.

Punk Rock von Simon Stephens. Seit 6. Mai am Volkstheater: Lesen Sie hier das Interview mit Direktor Michael Schottenberg

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Monday, 21.05.2012, 15:12 Uhr

Autorenprofil Robert Prazak

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Robert Prazak ist seit 20 Jahren Journalist und spielt seit 30 Jahren Games aller Art. (Foto: Courtesy of Wirtschaftsblatt)

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