Platz 11: Yamaha YBR125
Starthilfe. In den heimischen Fahrschulen hat sich die YBR125 längst als Trainingsmotorrad etabliert. Kein Wunder, dass auch die Führerscheinneulinge im Testteam vor dem ersten Roll-out der harmlos wirkenden Yamaha auf Anhieb ihr Vertrauen schenken.
Abgesehen von Hauptständer, niedriger Sitzbank, analogen Instrumenten inklusive Tankanzeige und moderner Einspritzanlage hat die optisch recht biedere YBR125 kaum Highlights zu bieten, leistet sich jedoch auch im Fahrbetrieb keinen gravierenden Fauxpas und erntet durch die Bank durchschnittliche Noten. Besonderes Lob verdient die Allround-Yamaha dennoch für Komfort, Verarbeitung und Preis-Leistungs-Verhältnis: 2699 Euro sind für die einsteigerfreundliche, zuverlässige Japanerin nicht überzahlt. Wer daher auf große Gefühle verzichten kann und das Zweirad in erster Linie als Fortbewegungsmittel sieht, ist mit der YBR gut bedient.
Yamaha YBR125: 1-Zyl.-4-Takt, luftgekühlt, 2 Ventile, EFI, 10 PS bei 7800/min, 9,6 Nm bei 6000/min, Sitzhöhe 780 mm, Radstand 1290 mm, 125 kg vollgetankt; www.yamaha-motor.at
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