Platz 9: Suzuki DR125SM
Undercover-Agent. Die Notenvergabe bei der Suzuki-Supermotard war schnell erledigt: Wurde bei den anderen 125ern im Vergleichsfeld endlos diskutiert, argumentiert und rekapituliert, war das Testteam bei der DR125SM bald einer Meinung: „Ein ziemlich unspektakuläres Bike, das nicht unbedingt leidenschaftliche Emotionen hervorruft. Es fährt sich weniger agil und sportlich als die anderen Supermotards. Trotzdem funktioniert es tadellos und besonders der Preis von 2899 Euro geht in Ordnung“, fasst Matthias Breindl, Gründer des Internetforums achtelliter.at, zusammen.
So kassierte die DR zwar ausnahmslos gute Noten, wird wegen ihrer unauffäligen Art und der preisbewussten Komponentenauswahl aber kaum jemandem lange im Gedächtnis bleiben. Positiv: Die vorbildlich abgestimmte Einspritzung startet bei jeder Temperatur zuverlässig, ein Werkzeugfach fasst alles Notwendige. Auf der komfortabel gepolsterten Sitzbank der leistbaren Nippon-Supermotard lässt es sich auch ohne Hirschtalgcreme und Fahrradhose problemlos länger aushalten.
Suzuki DR125SM: 1-Zyl.-4-Takt, luftgekühlt, 2 Ventile, EFI, 11 PS bei 9000/min, 9,5 Nm bei 7500/min, Sitzhöhe 836 mm, Radstand 1340 mm, 130 kg fahrfertig; www.suzuki.at
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