Platz 8: Derbi GPR125
Luxury, please! Zwar muss sich die vollverkleidete Derbi besonders wegen des frechen Preises von 4299 Euro ihren direkten Supersport-Kontrahenten Aprilia RS125 und Honda CBR125R deutlich geschlagen geben, trotzdem reicht es im Gesamtklassement noch für den respektablen achten Rang. Das verdankt die GPR125 besonders ihrer spektakulären Racing-Optik, der soliden Verarbeitung, ihrer souveränen Bremsanlage mit radialem Bremssattel und den für Achtelliterverhältnisse hochwertigen Fahrwerkskomponenten mit solider 41-Millimeter-Upside-down-Gabel.
Der flüssig gekühlte Einzylinder ist zwar ebenfalls am letzten Stand, in der Praxis kann das moderne Vierventilaggregat jedoch kaum Profit aus dem technischen Vorteil ziehen. Heck und Schwinge sind unstrittig Design-Highlights und selbst bei Komfort und Handling kann die laut Hersteller „für die Rennstrecke geborene“ Derbi ein passables Ergebnis einheimsen. Trotzdem: Beim Preis-Leistungs-Verhältnis hat die GPR125 eindeutig Nachholbedarf.
Derbi GPR125: 1-Zyl.-4-Takt, flüssig gekühlt, 4 Ventile, Vergaser, 15 PS bei 9250/min, Drehmoment k. A., Sitzhöhe 810 mm, Radstand 1355 mm, 135 kg trocken; www.derbi.at
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