Platz 7: Suzuki VanVan 125
Moderne Klassik. Suzukis VanVan kennt keine Kompromisse: Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Zwar mögen ihr Retrodesign mit fetten Ballonreifen und breiter Low-Rider-Sitzbank nicht jedermanns Sache sein, eines bleibt jedoch unstrittig: Die VanVan ist ein richtig gutes Achtellitermotorrad und kassiert in den praxisrelevanten Kategorien Fahrdynamik, Komfort und Handling durchwegs Top-Bewertungen.
Selbst mit ihrer unkonventionellen, einzigartigen Optik kann sie beim dreizehnköpfigen Testteam punkten und ergattert so eine beachtliche Platzierung im Mittelfeld. Bei den Ausstattungsdetails hapert es bei der herzigen Suzuki jedoch: Das Cockpitinstrument als „minimalistisch“ zu bezeichnen wäre zum Beispiel pure Untertreibung. An Auspuff und Spiegeln der sonst so stylishen VanVan vermissen Ästheten blitzendes Chrom und bei einem stattlichen (Aktions-)Preis von 3299 Euro dürfte man statt der altertümlichen Trommelbremse am Hinterrad schon eine Scheibenbremse erwarten.
Suzuki VanVan 125: 1-Zyl.-4-Takt, luftgekühlt, 2 Ventile, EFI, 12 PS bei 9500/min, 9,8 Nm bei 7700/min, Sitzhöhe 770 mm, Radstand 1385 mm, 128 kg fahrfertig; www.suzuki.at
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