Platz 4: Honda CBR125R
Everybody’s Darling. Auf den ersten Blick mahnt der schnittige Rennsportauftritt der CBR zur Vorsicht. Aber schon bei der Sitzprobe wird klar: Scharfe Optik und tadelloser Tourenkomfort müssen sich nicht ausschließen. Im Sattel der aerodynamischen Honda lässt es sich herrlich entspannt dahingleiten und dennoch bei Bedarf zügig um die Ecken pfeifen. Wegen des rassigen Auftritts, der unproblematischen Handhabung und des niedrigen, komfortablen Sitzplatzes erklärten die Zwillinge Liva und Lena den Nippon-Supersportler zu ihrem Liebling im Testfeld.
Wie man es von einer echten Honda erwartet, spielt die CBR125R (gemeinsam mit Aprilia und KTM) mit ihrer hohen Verarbeitungsqualität in einer eigenen Liga – sie wird dem Fahrzeugpreis von 3590 Euro absolut gerecht. Lediglich der rustikale Auspuffendtopf und die unterdimensionierte Telegabel bleiben für kommende Modellgenerationen verbesserungswürdig. Dem futuristischen Cockpitinstrument mit analogem Drehzahlmesser, LCD-Multifunktionsdisplay und digitaler Tankuhr dagegen fliegen sofort die Herzen zu.
Besonders erfreulich für Technikmuffel: Dank elektronischer Einspritzung startet die Honda bei jeder Temperatur auf den ersten Knopfdruck.
Honda CBR125R: 1-Zyl.-4-Takt, flüssig gekühlt, 2 Ventile, EFI, 13 PS bei 10.000/min, 10,4 Nm bei 8000/min, Sitzhöhe 793 mm, Radstand 1313 mm, 136,9 kg vollgetankt; www.honda.at
Alles zum Thema Scooter finden sie hier in unserem Scooter Special.

Userkommentare