KTM Chrono Limited: Das Runde im Eckigen
Selbst die Uhren von KTM sind stets ready to race. Aber zum Zwecke des Stoppens werden wohl die wenigsten auf den „Chrono Limited“ aus Mattighofener Eigenbau zurückgreifen.
Massiv Orange. KTM hat es geschafft, rund ums eigene Core-Business des Motorradbauens ein umfangreiches Accessoire-Angebot aufzubauen, das nicht einmal davor zurückschreckt, einen Supersportwagen namens X-Bow ins Sortiment aufzunehmen. Derlei ist zwar Aufsehen erregend, für die dezente KTM-Coolness hält aber auch eine Uhr wie die „Chrono Limited“ den Sportsgeist zahlreicher Wettbewerbs-Siege auf und abseits der diversen Pisten weltweit hoch.
Jenes satte Orange, das KTM einst Harley-Davidson als Erkennungsfarbe abnahm, findet sich bei unserem Fotomodell eher dezent markiert. Es hätte der Lesbarkeit der Uhrzeit nicht geschadet, beim Bemalen der Zeiger tiefer in den Farbtopf zu greifen. Ansonsten verkörpert der KTM-Chrono so ziemlich alles, was einen Zeitmesser heutzutage männlich, massiv und begehrenswert macht: Wasserdicht, stoßfest, massives, gebürstetes Stahlgehäuse mit 45 Millimetern Durchmesser, Nieten an den Ecken, Kautschukband. Klar, fürs wirklich exakte Stoppen von Rundenzeiten gibt es praktischeres Equipment, aber eine echte KTM muss halt stets „ready to race“ sein, das schuldet man dem Image.
KTM Chrono Unlimited. Durchmesser: 45 Millimeter, Stahlgehäuse massiv, gebürstet, Lünette und Drücker schwarz poliert, Stoppfunktion, Citizen Miyota Uhrwerk, stoßfest, wasserdicht bis 50 Meter. Preis: Euro 249.-







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