Platz 10: Kawasaki D-Tracker
Bonsai-Drifter. Tarnen & Täuschen ist die große Stärke der D-Tracker: Beim Fotostudium im Kawasaki-Prospekt sticht einem erst einmal nichts Besonderes ins Auge, bei der ersten Live-Begegnung jedoch scheint die Supermotard direkt der Kochwäsche entflohen zu sein: Die D-Tracker ähnelt mit ihren 14-Zoll-Rädern einem Pocket-Bike mit Straßenzulassung. Sie ist knapp zwanzig Zentimeter kürzer und rund zehn Zentimeter niedriger als ausgewachsene Supermotards. Damit bietet der flinke Pfeil im Großstadtgetümmel auch Kleingewachsenen einen sicheren Stand an der Ampel und lässt sich unkompliziert im Campingbus mit auf Urlaub nehmen. Ganz nach dem Motto „Größe ist nicht alles“ beschleunigen die 10 PS des luftgekühlten Zweiventil-Einzylinders die Minisupermotard zügig bis auf 70 km/h, auf langen Geraden erschnauft die geschrumpfte Achtelliter-Kawa trotz des nervösen Fahrwerks respektable 102 km/h auf dem umfangreichen Cockpitinstrument. Weniger zierlich ist ihr Preis: Für ausgewachsene 3599 Euro dürfte die Fangemeinde der D-Tracker eher überschaubar bleiben.
Kawasaki D-Tracker: 1-Zyl.-4-Takt, luftgekühlt, 2 Ventile, EFI, 10,3 PS bei 8000/min, 10 Nm bei 6400/min, Sitzhöhe 805 mm, Radstand 1255 mm, 114 kg fahrfertig; www.kawasaki.at
Alles zum Thema Scooter finden sie hier in unserem Scooter Special.







Userkommentare