Platz 12: Generic TR125SM
Der Prototyp. Die Generic hat eine Ausnahmestellung im Test: Bei der feschen Supermotard handelt es sich derzeit noch um einen Prototyp, der bei der Intermot-Messe in Köln erstmals präsentiert wurde und noch vor Juli um zirka 3500 Euro auf den Markt kommen soll. So ist leicht zu erklären, warum das schwergängige Getriebe schon bei Anlieferung des Testfahrzeugs den ersten Gang verweigerte und wir zum Wegfahren den zweiten Gang einlegen mussten.
Abgesehen von diesem Mätzchen gibt der TR-Prototyp schon jetzt einen guten Eindruck, wie sich das Serienfahrzeug in Zukunft schlagen dürfte. Das sportlich-schnittige Kiska-Design begeistert ausnahmslos das ganze Testteam und lässt für den Fahrbetrieb einiges erhoffen. Dem kann der verhaltene Vortrieb des im Generic-Entwicklungszentrum in Krems entwickelten Motors derzeit noch nicht ganz gerecht werden. Bei Fahrwerksabstimmung und Handling dagegen schlägt sich die in China gebaute TR125SM schon jetzt tapfer. Als unpraktisch erwies sich die hochbeinige Generic an der Zapfsäule: Der Tankdeckel versteckt sich nämlich unter der fummeligen, harten Sitzbank.
Generic TR125SM: 1-Zyl.-4-Takt, flüssig gekühlt, 2 Ventile, EFI, 15 PS bei 10.000/min, 12 Nm bei 8000/min, Sitzhöhe 890 mm, Radstand 1390 mm, 139 kg fahrfertig; www.genericeurope.com
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