Fahr 2Rad: Probefahren in der Rinderhalle
Der Event zum Probefahren: Kein Eintritt - Coole Location.
Unter dem Motto „Fahr 2Rad“ startet die Arge 2Rad, der Dachverband der österreichischen Zweiradimporteure und Zweiradindustrie den ersten bewegten Zweiradevent. Vom 15. bis zum 17. April 2011 werden interessierte Zweiradafficionados die Möglichkeit haben, unter kundiger Anleitung eines Teams der ÖAMTC Fahrsicherheit in der Rinderhalle in Neu Marx, Wien 3, auf überdachten 20.000 m2 Probe zu fahren und sich aus einem breiten Angebot von rund 300 neuen Moped- Motorrad- und Rollermodellen und E-Bikes Gusto zu holen.
Der Event „Fahr 2Rad“ bietet – bei freiem Eintritt – eine Vielzahl an Fahrmöglichkeiten und Themenbereichen: Moped, 125ccm, Roller, Motorrad und E-Mobility…
Urbane Mobilität: Mehr denn je gefragt
Wirtschaftslage, Benzinpreise, Citymautdiskussionen und Praktikabilität sind nur einige Gründe, warum der Bereich der Roller seit Jahren boomt. Der Trend zum Roller statt eines teuren Zweitautos bestätigt sich auch in diesem Jahr wieder. Keine Parkplatzsorgen im urbanen Bereich, kein Parkpickerl, schnell und umweltfreundlich von A nach B zu kommen und das noch um einiges günstiger als mit dem Auto – die Ersparnis zu einem Mittelklasseauto beträgt bis zu 5.000 Euro im Jahr -, sind mit Faktoren für diesen Boom.
Einzigartig: Probefahren auf drei Innenparcours auf 10.000 m2
Das man am besten selber ein Gefühl bekommt, wie denn die Welt aus der Perspektive des motorisierten Zweirades aussieht, wenn man darauf sitzt und fährt ist kein Geheimnis. Deshalb wird eine Mannschaft der ÖAMTC Fahrtechnik auf drei ausgesteckten Innenparcous die unterschiedlichen Ansprüche des fahrwilligen Publikums zu betreuen: sei es auf dem 125er Parcour, dem e-Bike und Mopedparcours oder bei den von der Wr. Polizei geführten Ausfahrten. Egal ob Führerscheininhaber oder solche, die es gerne werden wollen: Jeder, der sich dem Thema Zweirad nähern will, ist herzlich willkommen.
Schwerpunkt: E-Mobilität
2011 ist das Jahr des Durchbruches der E-Bike Generation. Rund 50 Pedelecs und E-Scooter stehen auf der Fahr2Rad zum Anschauen und Fahren bereit. Der Anteil der E-Scooter am Gesamtmarkt macht aktuell rund 4 % aus, ist jedoch mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 50% stark im Steigen.
E-Bikes, auch Pedelecs genannt, gibt es bereits seit den 90er Jahren in Österreich. Aufgrund fehlender ausgereifter Technologien hat es jedoch bis zum Jahr 2009 keine ernstzunehmende Marktentwicklung in Österreich gegeben. Das hat sich nun schlagartig geändert: Der Markt hat sich von 2009 auf 2010 mit 20.000 verkauften Einheiten verdoppelt. Branchenschätzungen gehen von rund 50.000 Einheiten im Jahr 2014 aus.
Ausgereifte Antriebssysteme und leistungsfähige Akkus ermöglichen Fahrradfahren nun mit Tretunterstützung bis 25km/h fast ohne Anstrengung. Früher mit dem Fahrrad unerreichbare Ziele werden nun auch für neue Zielgruppen erreichbar, und das extrem umweltschonend und trotzdem mit einer Menge Fahrspass. Fahr 2Rad zeigt eine Vielzahl an unterschiedlichen Einsatzbereichen in unterschiedlichen Preisklassen.
Pedelec: Ein Pedelec ist ein Fahrrad mit beschränkter Tretunterstützung und hat die Eigenschaft, dass der Elektromotor nur anspringt, wenn in die Pedale getreten wird. Der Motor unterstützt also nur das Treten. Diese Pedelecs unterliegen weder Helm-, noch Versicherungs- und Führerscheinpflicht. Die EU-Richtlinien limitieren die mittlere Leistung des Motors auf 250 W und die Unterstützung des Motors muss ab 25 km/h aussetzen. Diese Fahrzeuge sind Fahrräder im Sinne der StVO. Mehr Infos unter www.eplus-mobility.com
Stadtparcours und Landpartien mit Polizei
Die Wiener Landesverkehrsabteilung der Polizei ist fixer Bestandteil der Aktion Fahr2Rad. Von zwei weißen Mäusen geleitet, werden alle, die bereits Besitzer eines A-Scheines sind, die Möglichkeit haben neue Motorradmodelle zu testen. Mehrere Stadtparcours werden von der Polizei ausgearbeitet und mit maximal 6 Personen in 30 Minuten Intervallen durchgeführt.
Fahr 2 Rad. 15.-17. April 2011, ehemalige Rinderhalle in St.Marx, 1030 Wien. Eintritt frei.







Userkommentare