Platz 13: Derbi Senda DRD 125 SM
Sitzenbleiber. Gemeinsam statt einsam: Zusammen mit der SYM trägt die spanische Supermotard die rote Laterne im Vergleichstest. Tatsächlich sprechen nur wenige Argumente wie zum Beispiel das leichtfüßige Handling, das solide Fahrwerk mit Upside-down-Gabel und die effiziente Vorderradbremse für einen Kauf dieser Derbi. Trotz des unbescheidenen Anschaffungspreises von 4299 Euro leistet sich die Senda DRD 125 SM zahlreiche Schwächen bei Komfort und Verarbeitung, irritiert mit hakeligem Getriebe und enttäuscht mit allzu magerer Kraftentfaltung. Kurios, wird die deutlich spritzigere GPR125 doch vom gleichen Vierventiltriebwerk befeuert. Ebenfalls nachbessern darf Derbi bei der Kupplung. Diese wurde bei unserem Testfahrzeug sogar hydraulisch betätigt, trotzdem nervte sie beim Wegfahren mit ruckeligem Kraftschluss und undefinierbarem Druckpunkt. Spärlich fallen außerdem die Informationen im digitalen Cockpitinstrument aus. Fazit: Die Konkurrenz bietet mehr Motorrad für weniger Geld.
Derbi Senda DRD 125 SM: 1-Zyl.-4-Takt, flüssig gekühlt, 4 Ventile, Vergaser, 15 PS bei 9250/min, Drehmoment k. A., Sitzhöhe 880 mm, Radstand 1443 mm, 123 kg trocken; www.derbi.at
Alles zum Thema Scooter finden sie hier in unserem Scooter Special.

Userkommentare