Der große Achtelliter-Test
Sie haben die Nase voll vom alltäglichen Stau und suchen eine richtig coole Alternative zu Vespa & Co? Diese Motorräder bringen frischen Wind in die 125er Welt.
Wer fünf Jahre den Pkw-Führerschein besitzt und einen sechsstündigen Praxiskurs ohne Prüfung belegt, darf Roller mit einer Kubatur von 125 ccm fahren. Diese Tatsache hat sich mittlerweile in Österreich weitgehend herumgesprochen. Der Scooter-Anteil in der Zulassungsstatistik steigt stetig und kaum jemandem dürfte die rasant wachsende Zahl an Rollern im Großstadt-Verkehrsgetümmel entgangen sein.
Dass der sogenannte Führerscheineintrag „B111“ auch zum Lenken von 15-PS-Motorrädern berechtigt, hat unter Zweiradenthusiasten derweil noch nicht die Runde gemacht. Dabei bieten die Fahrzeughersteller in ihren Produktpaletten längst zahlreiche Achtellitermodelle an, die sich in Sachen Fahrspaß und Optik vor ihren hubraumstärkeren Pendants nicht zu verstecken brauchen. Hand aufs Herz: So fesch und praktisch viele Roller mittlerweile auch sein mögen, an den Coolnessfaktor eines waschechten Motorrades mit Schaltgetriebe und aerodynamischem Design kommen die kleinrädrigen Cityflitzer trotzdem nie heran.
Egal, ob Naked Bike, Supermotard oder Rennsport-Replica, bei dem reichhaltigen 125er-Motorrad-Angebot ist längst für jeden Geschmack etwas dabei. Grund genug für uns, 14 „Achterln“ ganz genau auf den Zahn zu fühlen. Unterstützung holte sich das achtköpfige Expertenteam dabei von jenen, für die 125-Kubik-Motorräder eigentlich gebaut werden: von Einsteigern ins Zweiradvergnügen. Mit dabei: die brandneue KTM 125 Duke, die bei unserem Direktvergleich ihre Testpremiere im deutschen Sprachraum feiert. Um es vorwegzunehmen: Ein richtig schlechtes Fahrzeug war bei unserem Megatest nicht dabei – ein Nicht genügend musste bei der Notenvergabe nach 1300 Testkilometern kein Zweirad einstecken.
Zum Team: Die Zwillinge Liva und Lena haben zwar vor einigen Monaten den A-Führerschein gemacht, sind jetzt aber auf der Suche nach dem perfekten Einsteigermotorrad. Matthias Breindl gründete das Internetforum „achtelliter.at“ und kennt sämtliche 125er-Motorräder aus dem Effeff. Fahrschulinhaber Alexander Seger ist von Berufs wegen mit den Ansprüchen von Motorradneulingen konfrontiert und Tochter Alexandra zeigt schon heute, was ab 2013 alle 16-Jährigen dürfen: Eine neue Gesetzesregelung erlaubt dann Jugendlichen das Upgrade auf 125 Kubikzentimeter. Spätestens in zwei Jahren dürften der Motorrad-Achtelliterklasse daher rosige Zeiten bevorstehen.
Hier unsere Testergebnisse:
- Platz 13
- Platz 13
- Platz 12
- Platz 11
- Platz 10
- Platz 09
- Platz 08
- Platz 07
- Platz 06
- Platz 05
- Platz 04
- Platz 03
- Platz 02
- Platz 01


Naja, der 13. Platz für die Sym ist wohl nicht ganz angemessen.
Ich fahre selber eine, und die Bremsleistung reicht bei weitem aus, um damit auf der Rennstrecke gut mitzuhalten. Lediglich die Bereifung hat das Problem das sie wegrutscht wenn man zu stark auf der Vorderachse bremst. Statt eines Stoppies schmiert sie :( Mit den Metzelern ME22 ist das Jedoch um einiges besser geworden.
Desweiteren liegt der Preis in Deutschland bei 1600€, ich habe sogar neu nur 1500€ bezahlt.
Vorteil gegenüber der Yamaha: H4 was mir als Bäcker bei der fahrt ins Geschäft sehr wohl bekommt.
Die Daten kann man übrigens ergänzen, und überarbeiten:
8KW / 10,9 PS bei 8000 U/Min
Vergaser 24mm
Drehmoment 9,0 NM bei 6000 U/Min
Leergewicht: 129 KG
Tank: 14,5 Liter (12,5+2 Reserve)
Reichweite: ca. 500 KM
Verbrauch: 2,7 bis 3,3 Liter je nach Fahrweise.
Die Daten auf der Österreichischen Sym website stimmen leider nicht ganz.
Ich habe eine frage:
Ist die Yamaha wr 135 x oder die beta rr 125 4t motard die bessere, also nach heutigen verhältnissen. Danke schonmal im vorraus