Auf Indianerspuren in Arizona
Nordamerikas Indianer entdecken den Tourismus als Einnahmequelle. In Arizona haben sie zwei First-Class-Hotels eröffnet.
Viele Indianerstämme öffnen sich nach und nach dem Tourismus und bringen ihre Kultur den Besuchern näher. Seit letztem Jahr gibt es mit dem „Talking Stick Resort“ und dem „Moenkopi Legacy Inn & Suites“, ein von Hopi- Indianern geführtes First Class Hotel nahe Tuba City, zwei neue Unterkünfte. Bis November 2011 sind dort Wanderausstellungen zu sehen. Man erhält einen Einblick in den Ackerbau und kann eine Mahlzeit in Hopi-Häusern einnehmen.
Im Hopi-Reservat lebt übrigens der isolierteste Indianerstamm der USA. Ihre Post erhalten sie immer noch per Maulesel. Arizona hat auch imposante Naturwunder wie das Canyon de Chelly und das Monument Valley mit den markanten Tafelberg- Strukturen zu bieten.
22 US-Indianerstämme
Arizona hat den höchsten indianischen Bevölkerungsanteil der USA. Auf mehr als 25 Prozent der Fläche leben 22 heimische Stämme mit insgesamt etwa 250.000 Menschen. Das Navajo- Reservat ist das größte Indianerreservat Nordamerikas. Dort befindet sich auch das Hopi-Reservat, Heimat der Havsupai, dem ältesten Indianerstamm Arizonas.
DAS MONUMENT VALLEY, bekannt für seine Tafelberge, ist eine Ebene auf dem Colorado Plateau und liegt an der Grenze zwischen Arizona und Utah.
Webtipps: www.arizonaguide.com, www.hopifoundation.org


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