Games: Hot Pursuit (Need for Speed)
Straßenrennen machen erst dann richtig Spaß, wenn die Polizei hinter einem her ist.
Jäger oder Gejagter – diese Entscheidung muss jeder treffen, der eine früher, der andere später. Keine Angst: Wir werden hier nicht pseudo-philosophisch, sondern es geht um das neueste Spiel der erfolgreichen Need for Speed-Reihe von Entwickler Criterion. Da haben wir die Wahl, ob wir als böser Raser oder guter Polizist unser spielerisches Alter Ego aufbauen wollen.
Natürlich macht das Böse mehr Spaß und lässt auch mehr Freiheiten zu – Rückschlüsse auf das echte Leben sind wie gesagt unzulässig. Wieder geht es darum, diverse öffentliche Straßen möglichst ohne Einsatz des Bremspedals zu bewältigen. Als Vehikel stehen dafür diverse Traumautos á la Lamborghini zur Auswahl, die allerdings nicht weiter modifiziert werden können. Je nach Können erweitern sich die Hardware-Möglichkeiten von Runde zu Runde.
Die Grafik des Spiels ist atemberaubend, die kaum vermeidbaren Zusammenstöße mit anderen Verkehrsteilnehmern hübsch animiert – wenn zig Tonnen verbogenes Blech hübsch genannt werden dürfen. Zum Glück dürfen wir auch nach Brachialunfällen beinahe unbeschadet weiterfahren. Diesmal können die Hüter von Recht und Ordnung immerhin auch mit Hilfsmitteln – etwa Stacheldrahtsperren – an einer Verfolgung gehindert werden. Wer denkt, dass der Spielspaß nach der fünften Hetzjagd nachlässt, liegt falsch: Das Game fesselt stundenlang, was auch an der Netzwerkfunktion Autolog liegt, mit der man sich mit anderen Gamern zusammentun bzw. messen kann – am besten jene mit ähnlich viel Können, sonst wird’s peinlich.
Trailer:


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