Ausflugsziel: Leutschach
Bier oder Wein? Eine Frage, die in der südsteirischen Gemeinde Leutschach nur schwer zu beantworten ist. Denn dort wird nicht nur edler Wein gemacht, sondern auch schmackhaftes Bier aus dem ortseigenen Hopfen gebraut.
Wenn man die Südsteiermark besucht, wird einem klar, warum die Region gerne als Toskana Österreichs bezeichnet wird. Besonders sehenswert ist das Rebenland Leutschach im äußersten Winkel der südsteirischen Weinstraße, nur einen Katzensprung von der slowenischen Grenze entfernt. Dort geht es ausnahmsweise nicht nur um Wein, sondern auch um Bier, denn die Gemeinde ist der einzige Hopfenanbauort der Steiermark und tischt ein eigenes Bier auf.
Aber zurück zum Hauptdarsteller der Region, dem Wein. Eines der traditionsreichsten Weingüter der Gegend ist das Weingut Tscheppe am Pössnitzberg. Auf 25 Hektar der besten Lagen werden unter anderem Gelber Muskateller, Welschriesling und Zweigelt kultiviert. Seit zwei Jahren kann man dort auch übernachten, im eigens errichteten “Wein.Genuss.Hotel”. Verkostungen der edlen Rebsäfte gehören im Hotel natürlich dazu. Wer möchte, kann den Wein auch in Form eines Beauty-Treatments genießen. Für das kulinarische Verwöhnprogramm ist der angeschlossene Kreuzwirt zuständig, der mit drei Hauben gekrönt ist und köstliche Spezialitäten aus der Region serviert.
Auch im Nachbarland Slowenien spielt der Wein eine große Rolle, zum Beispiel in der zweitgrößten Stadt Maribor, die man in nur 30 Minuten mit dem Auto erreicht. Umgeben von Weinbergen, dem Pohorje-Gebirge und durchtrennt vom Flusslauf der Drau, ist die Stadt ein sympathisches und schönes Ausflugsziel. Tipp: Das geschäftige Viertel Lent, früher Heimat kleiner Handwerker, gehört heute den jungen Städtern, die zu den zahlreichen Cafés, Restaurants und Clubs strömen.
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