„Ich war das nicht!“
Papa-Blog: Georg Lux schreibt regelmäßig über das Leben mit seiner viereinhalbjährigen Tochter Lucia. Jetzt hat er Parallelen zwischen dem Kind und dem Verhalten seines Mail-Programms entdeckt.
Fehler passieren. Aber muss man sie deshalb gleich zugeben? „Nein”, würde meine viereinhalbjährige Tochter Lucia darauf wohl antworten. Sie reagiert ja schon auf eine etwas kritischer intonierte Erwähnung ihres Namens mit einer präventiven Entgegnung: „Ich war das nicht!”
Noch schlimmer ist nur das Computerprogramm, mit dem ich meine E-Mails verschickte und dessen Name ich hier aus Gründen der Unschuldsvermutung nicht erwähne. Nach dem missglückten Versuch, eine Nachricht abzurufen, hat es mir unlängst vorsichtig mitgeteilt: „Aufgrund eines aufgetretenen Problems ist der aktuelle Vorgang möglicherweise fehlgeschlagen.” In unsere Sprache übersetzt bedeutet das so viel wie: „Ich war das nicht!”
Der Fachbegriff für automatische Mitteilungen über das Nicht-Ausführen eines Vorgangs am Computer lautet übrigens „Fehlermeldung”. Man sollte ihn ändern.








Userkommentare