“Sehr geehrte Frau Ministerin!”
Gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut. Seit 2001 treibt die Künstlersozialversicherung (KSVF), ursprünglich zur Absicherung und Unterstützung freischaffender KünstlerInnen gedacht, ihre "Schutzbefohlenen" systematisch in die Armut. Jetzt hat sich die Musikerin Cordula Bösze in einem offenen Brief an Bundesministerin Dr. Claudia Schmied Luft gemacht.
Gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut. Seit 2001 treibt die Künstlersozialversicherung (KSVF), ursprünglich zur Absicherung und Unterstützung freischaffender KünstlerInnen gedacht, ihre “Schutzbefohlenen” systemantisch in die Armut. Jetzt hat sich die Musikerin Cordula Bösze in einem offenen Brief an Bundesministerin Dr. Claudia Schmied Luft gemacht.
“(…) Kunst schafft nicht nur finanziellen Mehrwert, sondern vor allem ideelle Werte, die Beschäftigung mit Kunst gehört zu den Grundbedürfnissen und auch zu den Grundrechten der Menschheit”, schreibt Cordula Bösze, “Und während Bankenpakete und Verschrottungsprämien einem kapitalistischen Weltbild Vorschub leisten, schaffen wir uns nach wie vor unsere Arbeitsplätze selbst – und können sie uns plötzlich nicht mehr leisten!
Es kann doch nicht sein, dass ich mein Musikschulgehalt dazu aufwenden muss, die SVA zu sanieren! Und erzählen Sie mir bitte nicht, dass wir jemals wieder etwas aus dieser Zwangsversicherung ausbezahlt bekommen würden, diese Illusion macht sich niemand von den Selbständigen. Wir könnten die Beiträge eventuell noch als Teil des Generationenvertrags betrachten, doch auch das wird ad absurdum geführt: Denn das, was ich über meine SVA-Beiträge zur Pension meiner Eltern beitragen könnte, bezahlen sie mir derzeit als Unterstützung, damit ich mir diese Beiträge leisten kann!”
Den ganzen (sehr lesenswerten!) Originalbrief finden sie HIER! – Anklicken, lesen, weiterleiten, teilen…









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